5 Tipps: Möbel rollen statt schleppen

17.03.2015 |  Von  |  Allgemein
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5 Tipps: Möbel rollen statt schleppen
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Möbel sind solange gut, wie sie am richtigen Platz stehen. Sollen sie aber bewegt werden, etwa beim Umzug oder wenn man sich an einem Raum sattgeguckt hat, beginnen die Probleme. Schwere Tische, Schränke und Sofas haben eine immobilien-ähnliche Beweglichkeit.

Aber warum Rücken und Boden kaputtmachen, wenn man doch so einfach auf eine der genialsten Erfindungen der Menschheit zurückgreifen kann: Stellen Sie die Möbel doch einfach auf Rollen.



Tipp 1: Den Couchtisch auf Rollen stellen

Er ist meist niedrig, kann aus Holz, Glas, Metall, Kunststoff oder einem bunten Gemisch vieler Materialien bestehen und – steht meistens irgendwie im Weg. Entweder stört er beim Platznehmen auf dem Sofa, ist viel zu weit davon weg oder könnte auch mal ganz woanders stehen. Die ständige Möbelrückerei rund um den Couchtisch nervt nicht nur, sondern hinterlässt mit der Zeit auf wertvollen Böden auch hässliche Spuren. Also überlege ich, wie sich der Couchtisch mobiler machen lässt.

Einfach, indem ich ihn auf komfortable Rollen stelle. Geeignet dazu sind handelsübliche Stuhl- oder Möbelrollen, die einfach unter die vorhandenen Beine geschraubt werden. Bei einem Tisch mit Holzbeinen dürfte das kein Problem sein, bei Metallfüssen könnte der Aufwand das Ergebnis übersteigen. Steht der Couchtisch aber erst einmal auf Rollen, erfreue ich mich einer einfacheren Beweglichkeit des kleinen Möbels. Zur Sicherheit wähle ich zwei der vier Möbelrollen mit Stopper, so dass der Tisch bei Wunsch auch relativ ortsfest stehen kann und nicht zum neuen Rollspielzeug der lieben Kleinen mutiert.

Der Couchtisch lässt sich mobiler machen, indem man ihn auf komfortable Rollen stellt. (Bild: Coprid / Shutterstock.com)

Der Couchtisch lässt sich mobiler machen, indem man ihn auf komfortable Rollen stellt. (Bild: Coprid / Shutterstock.com)







Tipp 2: Auch der Sessel kann rollen

… dann habe ich auch diesen von seinen starren Füssen befreit und auf praktische Rollen gestellt. Auf diese Weise steht der Sessel immer genau dort, wo ich ihn gerade haben will. Hässliche Verschiebespuren auf Teppichen oder teurem Parkett bleiben mir erspart und wenn ich will, rücke ich jetzt auch mit meinem Lieblingssessel direkt an den Esstisch. Zum Grauen meiner Frau.

Auf jeden Fall bringe ich auch hier mindesten zwei Rollen mit Stopper an, damit ich von der lieben Gattin nicht irgendwann ganz einfach aus dem Wohnzimmer hinaus- oder abgeschoben werde.

Tipp 3: Der funktionale Drehteller

In manchem Haushalt gibt es ihn noch, den Drehteller, auf dem wir vor einigen Jahren den PC-Monitor oder gar den Fernseher in Bewegung gebracht haben. Zeit für eine Renaissance. Den Drehteller nutze ich heute wieder als „Untersetzer“ für grosse Zimmerpflanzen, die ich auf diese Weise bei Bedarf immer schön nach dem Licht drehen kann. So wachsen Ficus, Gummibaum, Zimmerpalme, Banane oder Monstera immer schön gleichmässig ohne schief zu geraten oder an einzelnen Stellen zu verkahlen.



Übrigens eignet sich der gute alte Drehteller auch für das besondere Menü. Abgedeckt beispielsweise mit einer passend grossen Tortenplatte wird aus dem Drehteller zum festtäglichen Menü die drehbare Menüplatte für die ganze Familie. Also Süppchen und Sösschen nicht mehr ewig herumreichen, sondern einfach zum Lieblingsgast drehen.

Tipp 4: Möbel verrücken mühelos

Spätestens nach drei vier Jahren geht den meisten Zeitgenossen die gewohnte Wohnungseinrichtung gegen den Strich. Nicht, dass die Möbel nicht mehr gefallen, vielmehr könnte durch ein wenig Möbelrücken ein wenig Abwechslung in die Wohnraumgestaltung kommen. Dann beginnt das grosse Möbelrücken mit entsprechendem Schweissausbruch und so manchem Kratzer auf dem guten Parkett.

Einfacher wird die Arbeit mit kleinen Umzugshelfern wie beispielsweise Möbelrollern. Das sind Werkzeuge mit einem langen Hebel und kleinen Rollen am Fuss. Nachdem beispielsweise unter zwei Beine eines grossen Schrankes entsprechende Möbelroller platziert wurden, kann mit dem dritten die gegenüberliegende Seite angehoben werden und schon lässt sich auch ein schwerer Schrank scheinbar mühelos durch das Zimmer rollen. Auf glatten Böden helfen übrigens auch untergelegte Decken als Rutschhilfe.

Tipp 5: Rollkästen im Kinderzimmer

In den Kinderzimmern gibt es jede Menge Spielzeug, Bastel- und Beschäftigungsmaterial, das irgendwie geordnet und sinnvoll untergebracht werden will. Häufig werden dazu Kisten und Kästen aus Holz oder Kunststoff genutzt. Probleme gibt es dann, wenn diese Kisten und Kästen schwer gefüllt und dann kaum noch zu bewegen sind.

Auch hier lohnt es sich, kleine Möbelrollen anzubauen. Auf diese Weise können auch die Kleinen ganz selbständig ihr Lieblingsspielzeug an ihren Lieblingsplatz rollen ohne dass der gesamte Fussboden im Kinderzimmer in Mitleidenschaft gezogen wird.

Übrigens gibt es Kunststoffboxen auch bereits mit Rollen, so dass Sie sich hier die ganze Arbeit sparen können. Für kleinere Kinderzimmer empfehle ich die sogenannten Unterbettkommoden auf Rädern. Die flachen Kisten mit den praktischen Rollen lassen sich prima unters Bett schieben. Auf diese Weise kann es auch unter dem Kinderbett ausnahmsweise aufgeräumt aussehen.

Für Don’t-do-it-yourselfs

Wem die ganze Arbeit um Rollen und Röllchen doch zu viel ist oder wer einfach weiss, dass er keinerlei handwerkliches Geschick aufbringt, muss sich im Möbelladen nach eventuell adäquaten Lösungen umschauen. Und manchmal ist es auch der nette Nachbar, der bei alleinstehenden Frauen nicht nur ab und an nach dem Rechten, sondern vielleicht auch einmal nach den Rollen für den Couchtisch sehen kann.



 

Oberstes Bild: Mit Rädern und Rollen kommt Bewegung in die Wohnungseinrichtung. (© archideaphoto / Shutterstock.com)

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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