Alles neu macht der Mai – 10 Gartentipps für den Wonnemonat

11.05.2015 |  Von  |  Garten
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Alles neu macht der Mai – 10 Gartentipps für den Wonnemonat
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Die Sonne scheint, es wird wärmer – im Mai geht die Gartensaison los. Damit Sie Ihren Garten   richtig geniessen können, sollten im Wonnemonat einige Arbeiten erledigt werden.

Wir haben zehn Gartentipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Garten auf Vordermann bringen.

  1. Rasenpflege – machen Sie mehr aus Ihrem Grün

Nach einem langen Winter sollte der Rasen jetzt noch einmal gedüngt werden. Damit der Boden den Dünger gut aufnehmen kann, lockern Sie ihn idealerweise vor dem Düngen etwas auf.  Verwenden Sie einen Dünger, der Stickstoff, Kalium und Phosphor enthält. Im Mai braucht der Rasen besonders viel Stickstoff, der dafür sorgt, dass die Halme ordentlich spriessen. Im Fachhandel erhalten Sie Dünger, die genau auf die Jahreszeit abgestimmt sind. Sollten Sie bisher noch nicht vertikutiert haben, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt, den Rasen zu belüften. Und denken Sie daran, ab jetzt regelmässig zu giessen!

  1. Töpfe und Kübel sommerfit machen

Haben Sie Pflanzen in Kübeln oder Töpfen sicher durch den Winter gebracht, können jene im Mai ihr Sommerdomizil auf der Terrasse oder dem Balkon beziehen. Kritisch sind die Eisheiligen, die jedes Jahr noch einmal für einen ordentlichen Kälteschub sorgen können. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie zunächst diesen Termin verstreichen, bevor Sie die Kübel bepflanzen oder aus dem Winterquartier holen. Treiben Sie es bei der Auswahl der Pflanzen ruhig bunt – gerade auf dem Balkon oder der Terrasse freuen Sie sich dann über ein herrliches Blütenmeer. Vom Giessen haben Kübel aus Ton oftmals unschöne Kalkränder, die Sie einfach mit etwas Essigwasser entfernen können.

  1. Schneiden – holen Sie die Gartenschere aus dem Schuppen

Hecken und Sträucher bringen Sie am besten jetzt in eine ansprechende Form. Buchsbäume müssen regelmässig in Form geschnitten werden, auch hier sollten Sie im Mai Hand anlegen. Sommerblüher freuen sich über einen Rückschnitt, falls Sie diese Arbeit bisher noch nicht erledigt haben. Experten raten dazu, nie in der Sonne zu schneiden. Bei einem Pflanzenschnitt in praller Sonne könnte das austretende Chlorophyll in der Hitze verbrennen und so braune Stellen auf den Gewächsen verursachen. Wichtig ist, Scheren mit scharfen Klingen zu verwenden, damit die Zweige sauber durchtrennt und nicht gequetscht werden.

  1. Pflanzen – gestalten Sie Ihr kleines Paradies

Wenn Sie eine bunte Blumenwiese anlegen wollen, ist der Mai der perfekte Monat. Bringen Sie einfach die Saatmischung auf ausreichend Erde aus und sorgen Sie für ausreichende Feuchtigkeit, dann freuen Sie sich im Sommer über eine bunt blühende Mischung. Tomaten, Gurken oder Zucchini säen Sie Mitte Mai aus. Haben Sie die Pflanzen vorgezogen, pflanzen Sie die kleinen Setzlinge jetzt direkt in die Erde. Rechnen Sie noch mit kalten Tagen, hilft ein schützendes Vlies. Mit den ersten Sonnenstrahlen strecken Kletterpflanzen vorsichtig ihre Triebe in die Höhe. Wenn Sie das Wachstum von Clematis & Co. steuern wollen, binden Sie die Triebe an ein Gerüst und sorgen so für die gewünschte Wuchsrichtung.


Hecken und Sträucher bringen Sie am besten jetzt in eine ansprechende Form. (Bild: © Kritchanut - shutterstock.com)

Hecken und Sträucher bringen Sie am besten jetzt in eine ansprechende Form. (Bild: © Kritchanut – shutterstock.com)


  1. Rosenpflege – so geht’s

Gerade in dieser Jahreszeit wachsen bei vielen Rosen noch einmal wilde Triebe, die Sie direkt am Stamm abknipsen sollten. So verhindern Sie ein erneutes Austreiben. Im Mai zeigen sich leider oftmals die ersten Schädlinge. Prüfen Sie genau, ob Ihre Rosen den Winter unbeschadet überstanden haben. Zeigt sich ein Befall, behandeln Sie das Gewächs unbedingt mit einem entsprechenden Mittel. Sie können auch vorbeugend ein Fungizid gegen Sternrusstau oder Rosenrost spritzen. Im Mai freuen sich Rosenbeete noch einmal über die Gabe speziellen Rosendüngers. Eine zweite Düngung kann im Juni erfolgen, danach sollten Sie nicht mehr düngen.

  1. Mulch verteilen – machen Sie dem Unkraut den Garaus

Mit Rindenmulch reduzieren Sie das Unkrautwachstum und sorgen dafür, dass der Boden die Feuchtigkeit länger speichert. Idealerweise bringen Sie eine etwa fünf Zentimeter dicke Schicht auf den Beeten auf. Beim Mulch gibt es verschiedene Qualitäten. Wer den groben Rindenmulch nicht mag, der entscheidet sich für eine feinere Qualität, bei der die Holzstückchen deutlich kleiner sind. Bevor Sie den Mulch aufbringen, sollten Sie den Boden mit einem stickstoffhaltigen Dünger düngen. Nicht mulchen sollten Sie bei frisch gepflanzten Stauden oder Bodendeckern. Auch Pflanzen, die kalkhaltige Böden bevorzugen, mögen keinen Mulch.

  1. Kompost umsetzen

Im Prinzip können Sie den Kompost jederzeit umsetzen. Wichtig ist, dass kein Frost mehr herrscht. Viele Gartenbesitzer setzen den Kompost daher schon recht früh im Jahr um. Wenn Sie den Feinkompost auf die Beete aufbringen wollen, ist spätestens im Mai ein guter Zeitpunkt gekommen. Am besten sieben Sie den Kompost mit einem grossen Sieb, um grosse Stücke zu entfernen. Haben Sie nur eine kleine Menge Kompost, gibt es Feinkompostierer, bei denen der Kompost durch das Drehen einer Trommel bearbeitet wird. Die groben ausgesiebten Stückchen verwenden Sie nun, um einen neuen Komposthaufen zu beginnen.

  1. Kräutergarten anlegen

Damit frische Kräuter Ihre Sommerküche bereichern, können Sie im Mai einen Kräutergarten anlegen. Besonders schön ist eine Kräuterspirale, aber in Beeten oder Töpfen machen Schnittlauch, Rosmarin & Co. ebenfalls eine gute Figur. Ziehen Sie die Kräuter aus Samen in Töpfen vor, können Sie die Pflänzchen im Mai ins Freie pflanzen. Mehrjährige Kräuter können jetzt einen Rückschnitt vertragen und deutlich ausgelichtet werden.

  1. Giessen, giessen, giessen

Ist der Mai sehr trocken, ist regelmässiges Giessen unerlässlich. Gerade frisch eingesetzte Pflänzchen und der nachgesäte Rasen brauchen Wasser, um richtig zu wachsen. Auch wenn es im Mai noch nicht so heiss ist, sollten Sie Ihre Gewächse von Zeit zu Zeit mit Wasser versorgen. Gerade der Rasen braucht auch jetzt schon viel Feuchtigkeit, um seine volle Pracht zu entfalten.



  1. Gartenmöbel aufmöbeln

Zu guter Letzt bringen Sie noch Ihre Gartenmöbel auf Vordermann. Teakholzmöbel freuen sich über eine Behandlung mit speziellem Öl. Den Sonnenschirm säubern Sie am besten mit Seife oder einem Spülmittel. Stockflecken lassen sich aus den Stoffen leider nicht entfernen. Manchmal bildet sich auf der Terrasse eine Moosschicht, die Sie leicht mit etwas Soda und Wasser abscheuern können. Einfacher geht es natürlich mit einem Hochdruckreiniger.

 

Oberstes Bild: © Marie C Fields – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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