Digitaler Wandel – jetzt wird die Küche intelligent!

12.09.2016 |  Von  |  Küche, News
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Digitaler Wandel – jetzt wird die Küche intelligent!
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Der digitale Wandel macht auch vor der heimischen Küche nicht Halt. Intelligente Vernetzung und Kommunikation eröffnen ganz neue Möglichkeiten der Küchensteuerung und –nutzung. Die Entwicklung schreitet in bemerkenswertem Tempo voran. Konnten bisher nur einzelnen Haushaltsgeräte aus verschiedenen Funktionsbereichen miteinander vernetzt werden, findet gerade der Schritt zur komplett vernetzten Küche statt.

„Jetzt ist fast alles möglich“, so das Fazit von Kirk Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK). „Denn Smart Kitchen, die komplett vernetzte Küche ist Realität.“ Die Hausgeräteindustrie hat die letzten Monate genutzt, um ihr WLAN-fähiges Produktportfolio zu komplettieren. Neben vernetzbaren Waschmaschinen und Wäschetrocknern, Backöfen/Herden, Dampfgargeräten und Dampfbacköfen, Geschirrspülern und Kaffeevollautomaten können Endverbraucher ab Anfang nächsten Jahres auch unter Connectivity-fähigen Kochfeldern und Dunstabzugshauben ihre Auswahl treffen.


Bildergruppe: Smart Kitchen – Smart Living, d.h. rundum komfortabel vernetzt. Alle WLAN-fähigen Hausgeräte können über eine App, die hohen Sicherheitsstandards entspricht, ortsunabhängig überwacht und gemanagt werden.


Digitale Unterstützung vom Feinsten

Sie alle ermöglichen eine digitale Unterstützung vom Feinsten. „Das damit verbundene ortsunabhängige Haushalts- und äusserst flexible Zeitmanagement ist eines der grossen Benefits neben dem hohen Erlebnis- und Spassfaktor“, ergänzt AMK-Geschäftsführer Kirk Mangels. Denn durch die App-Steuerung der smarten Haushaltstechnik mittels Tablet, Smartphone oder PC ist man zeitlich wie örtlich wesentlich unabhängiger.

Das Vernetzen und Fernsteuern der intelligenten Hausgeräte geht ganz einfach vonstatten. Voraussetzung hierfür sind ein WLAN-Router, ein internetfähiges mobiles Endgerät, eine App zur Hausgerätevernetzung/-steuerung sowie WiFi-fähige Hausgeräte mit integriertem WLAN-Chip, damit sie in das eigene drahtlose Heimnetzwerk (WLAN, gesichert nach WPA oder WPA2) eingebunden werden können. Dann nur noch den persönlichen Account beim Hersteller erstellen, die neuen Hausgeräte anmelden und schon sind sie online.


Intelligenter Spüler: er ist nicht nur sehr energieeffizient, schnell und komfortabel, sondern auch per WLAN vernetzbar. (BIld: © AMK)

Intelligenter Spüler: er ist nicht nur sehr energieeffizient, schnell und komfortabel, sondern auch per WLAN vernetzbar. (BIld: © AMK)


Neben Programmauswahl, Programmstart und Statusanzeige informiert er seine Besitzer per App, wenn Tabs, Klarspüler oder Regeneriersalz zur Neige gehen und ermöglicht gleichzeitig eine komfortable Online-Nachbestellung. (Bild: © AMK)

Neben Programmauswahl, Programmstart und Statusanzeige informiert er seine Besitzer per App, wenn Tabs, Klarspüler oder Regeneriersalz zur Neige gehen und ermöglicht gleichzeitig eine komfortable Online-Nachbestellung. (Bild: © AMK)


So funktioniert die Küchenintelligenz

Was sich aktuell im eigenen smarten Kühlschrank mit integrierten Kameras befindet, zeigt ein Blick aufs Tablet, z.B. vom Supermarkt aus. Wann Geschirrspüler, Wäschetrockner und Waschmaschine fertig sind, muss man nicht mehr einzeln an den Geräten kontrollieren. Auf Wunsch bekommt man die Antwort in Form bequemer Push-Nachrichten (Notification Service) auf sein mobiles Endgerät.

Beim Backen & Braten gilt: das passende Gericht aus einer Rezeptdatenbank per App auswählen und das Gargut in den intelligenten, sensorgesteuerten Backofen hineingeben. Die App sendet alle wichtigen Informationen – wie Heizart, Temperatur und Gardauer an den Backofen, so dass nur noch auf Start gedrückt werden muss.


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Bildergruppe: Sämtliche Funktionen der Design-Dunstesse (ab Januar 2017 erhältlich) sind auch per App möglich, z.B. sie mobil an- und auszuschalten – ebenso die Anzeige des Filterzustands. Zudem stimmt sie ihre Leistungsstufe automatisch auf die Garprozesse des Kochfelds ab.


Als weiteres Komfort-Feature gilt die bequeme Fernsteuerung des Lichts – von Arbeits- auf gedimmtes Umgebungslicht. Und, je nach Stimmung und Anlass, auch noch in der individuellen Lieblingsfarbe. (Bild: © AMK)

Als weiteres Komfort-Feature gilt die bequeme Fernsteuerung des Lichts – von Arbeits- auf gedimmtes Umgebungslicht. Und, je nach Stimmung und Anlass, auch noch in der individuellen Lieblingsfarbe. (Bild: © AMK)


Anfang 2017 kommen die ersten vernetzten Hauben und Kochfelder hinzu, bei denen Komfort & Sicherheit an erster Stelle stehen. So müssen sich Anwender auf ihrem Weg in den Urlaub nicht mehr die bange Frage stellen, ob ihr Kochfeld wirklich ausgeschaltet ist, denn sie können den Gerätestatus ortsunabhängig per App überprüfen.

Ein anderes Anwendungsszenario ist das mobile An- und Ausschalten der Dunstabzugshaube – bzw. wenn man bereits zu Hause ist, komfortabel vom Esstisch aus. Oder das Umstellen der Beleuchtung von Arbeits- auf Ambientelicht, ohne dass man dazu extra zur Haube gehen muss. Über die App kann man sich auch daran erinnern lassen, wann z.B. der nächste Filteraustausch ansteht – mit der Möglichkeit zur Online-Bestellung.

Ein Lifestyle-Produkt erster Güte, zudem mit hoher Infotainment-Qualität, ist der vernetzbare Kaffeevollautomat. Auswahl und Individualisierung der Lieblings-Barista-Spezialitäten erfolgen am Smartphone, das die Informationen an den Vollautomaten weiterleitet, der die Trinkgenüsse dann remote zubereitet. Hinzu kommen praktische Tipps und Informationen zu den vernetzten Hausgeräten sowie interessante digitale Services, wie beispielsweise eine Ferndiagnose der vernetzten Geräte, falls einmal ein Problem auftritt.


Statt zu grübeln, was im Kühlschrank vorrätig ist oder fehlt, genügt ein Blick aufs mobile Endgerät. Integrierte Kameras machen bei jedem Öffnen des Kühlschranks ein Foto, damit der aktuelle Lebensmittelvorrat jederzeit auch von unterwegs aus gecheckt werden kann. (Bild: © AMK)

Statt zu grübeln, was im Kühlschrank vorrätig ist oder fehlt, genügt ein Blick aufs mobile Endgerät. Integrierte Kameras machen bei jedem Öffnen des Kühlschranks ein Foto, damit der aktuelle Lebensmittelvorrat jederzeit auch von unterwegs aus gecheckt werden kann. (Bild: © AMK)


Vernetzung auch über die Küche hinaus

Wie es mit der Vernetzung weitergeht, dazu AMK-Chef Kirk Mangels: „Um seine neue Smart Kitchen sukzessive auch zum Smart Home ausbauen zu können, setzen einige grosse Anbieter auf sogenannte offene Ökosysteme (auch offene Plattformen genannt), da sie die Einbindung zusätzlicher Geräte aus anderen Produktsparten sowie fremder Hersteller und Marken ermöglichen – beispielsweise aus der Sicherheitstechnik, zur Fernsteuerung von Heizung, Licht, Jalousien, Garagentoren sowie aus der Unterhaltungselektronik.“

Bild oben: Haben wir vergessen unser neues Premium-Induktionskochfeld (ab Anfang 2017) mit TFT-Touchdisplay auszuschalten? Demnächst muss man sich darüber u.v.m. keinerlei Gedanken mehr machen, denn per App lässt sich alles von überall aus kontrollieren.

 

Artikel von: Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)
Artikelbilder: © AMK

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