Ein schicker Trend: Mit Mosaiken Möbel-Oberflächen veredeln

26.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Ein schicker Trend: Mit Mosaiken Möbel-Oberflächen veredeln
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Was hat eine alte, bunte Blumenvase mit einem Möbelstück zu tun? Oder auf welche Weise lassen sich leere Weinflaschen und eine Bodenfläche miteinander in Verbindung bringen? Mit ein wenig Kreativität und einem grossen Hammer kommen Sie der Lösung bestimmt auf die Spur.

Haben Sie schon einmal versucht, ein attraktives Möbel noch schöner zu machen? Sicherlich gibt es auch in Ihrer Wohnung das eine oder andere gute Stück, das seine besten Tage längst hinter sich hat, aber noch zu schade zum Entsorgen ist. Erwecken Sie es doch mit einem selbst gemachten Mosaik-Design zu neuem Leben.



Egal, welche Bereiche oder welche Möbel Sie mit einem Mosaik-Outfit „umstylen“ wollen: Nachttische, Schreibpulte, Garderoben oder auch der unansehnlich gewordene Bodenbelag vor dem Kamin im Wohnzimmer sind wie geschaffen für Ihr neuestes Einrichtungsprojekt. Wetten, dass all dies mit einem selbst gemachten Mosaik-Design ganz schnell wieder modern und stylisch aussehen wird?

Werkzeuge und Hilfsmittel, die Sie benötigen:

  • grobes und feines Schleifpapier oder eine Schleifmaschine
  • Gips oder Beton, je nach Untergrund
  • Wasser
  • ein Messer
  • zwei Pinsel
  • einen schmalen Holzstab
  • Klarlack
  • ein feuchtes Tuch.

Sie haben die Möglichkeit, die Mosaiksteinchen im Bastelgeschäft für kleines Geld zu kaufen. Aber ein wenig kreativer wird es, wenn Sie einige Vasen oder farbige Glasflaschen mit einem Hammer bearbeiten und die Behältnisse in einen Scherbenhaufen „verwandeln“. Es spielt keine Rolle, ob Sie Glas- oder Porzellansteinchen zu einem Kunstwerk verarbeiten wollen, wichtig ist nur, dass auch die Sicherheit im Vordergrund steht. So bietet es sich an, die Scherben in einen Plastikbeutel zu füllen und dann noch einmal kräftig mit dem Hammer zuzuschlagen. Dadurch verhindern Sie, dass kleine Stückchen oder Staub ins Auge gelangt.

Jetzt kann die Arbeit beginnen



  • Wenn Sie ein Möbelstück mit einem Mosaik-Dekor versehen wollen, bietet sich Gips als Unterlage an. Wollen Sie aber beispielsweise ein Stück des Fussbodens auf einzigartige Weise gestalten, wählen Sie bitte Beton als Basis. Selbst häufiges Darüber-hinweg-Laufen schadet der Fläche dann nicht mehr.
  • Noch bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie die Farbreste auf der Oberfläche, sofern vorhanden, mit dem Schleifgerät oder dem Schmirgelpapier entfernen. Wie nämlich die Erfahrung immer wieder zeigt, haftet Gips auf Farbe sehr schlecht. Wenn Sie also ein qualitativ hochwertiges Design wünschen, bleibt Ihnen dieser Arbeitsgang nicht erspart. Aber die Mühe lohnt sich. Versprochen!
  • Legen Sie die Steinchen Stück für Stück so auf die zu bearbeitende Fläche, dass ein Muster entsteht, welches genau Ihren Vorstellungen entspricht. Sobald Ihr „Proto-Kunstwerk“ fertig ist, machen Sie ein Foto davon und drucken es aus. Hernach nehmen Sie die Steine wieder von der Fläche und sortieren sie dabei so, dass Sie beim Fixieren schnell und direkt auf die jeweils richtige Farbe zugreifen können.
  • Das Foto stets im Blickfeld, pinseln Sie nun einen kleinen Teil der Fläche auf dem Möbel oder dem Boden ein. Je nachdem, ob Sie einen Einrichtungsgegenstand oder den Fussboden bearbeiten, verwenden Sie entweder den Gips oder die Betonmasse.





Mit ein paar Handgriffen können Sie langweilige Oberflächen auf Möbeln oder Bodenbelägen in schöne Mosaik-Areale verwandeln. (Bild: Nadezhda Kulikova / Shutterstock.com)

Mit ein paar Handgriffen können Sie langweilige Oberflächen auf Möbeln oder Bodenbelägen in schöne Mosaik-Areale verwandeln. (Bild: Nadezhda Kulikova / Shutterstock.com)




Ein paar Farbkleckse wirken oft Wunder

  • Nachdem ein Teil der Fläche mit Gips oder Beton bestrichen ist, setzen Sie nun Stein für Stein auf den dafür vorgesehenen Platz. Mit dem Holzstäbchen können Sie kleine Fehler ausgleichen und eine optimale Positionierung der Stückchen gewährleisten. Bestreichen Sie, wenn alle perfekt angepasst sind, das nächste Stück mit der Grundierung und platzieren Sie weitere Mosaikstückchen darauf. Nicht vergessen, stets einen kontrollierenden Blick auf das Foto zu werfen. Wenn alles „passt“, geht es so weiter, bis der letzte Stein eingesetzt ist.
  • Ist Ihr Kunstwerk fertig, entfernen Sie etwaige Schmutzreste mit dem Tuch. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass kein Steinchen in eine andere Position gerät. Jetzt sollte alles über Nacht richtig antrocknen.
  • Der nächste Schritt ist das Überstreichen mit dem Klarlack. Bei der Bodenfläche ist dies weniger ratsam, da der Lack beim Betreten meist sofort reisst. Bei der Nachbehandlung des Möbelstückes dürfen Sie aber ruhig grosszügig mit dem Klarlack hantieren. So kommt das Designerstück der Marke „Eigenbau“ buchstäblich glänzend zur Geltung.

Tipp: Damit das Möbelstück mit der selbst designten Oberfläche noch schöner aussieht, bietet es sich an, im Baumarkt eine passgenaue Randleiste zu besorgen, welche möglichst der Grundfarbe des Mosaik-Designs entspricht. Diese Randleiste bildet gewissermassen den „krönenden Abschluss“ und hilft ausserdem, kleinere Unebenheiten an den Kanten auf elegante Art zu kaschieren.

Sicherlich ist ein solches Mosaik-Gebilde nicht innerhalb weniger Minuten fertig. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Denn nur, wenn Sie mit Sorgfalt zu Werke gehen, wird Ihr neues Highlight in der Wohnung tatsächlich zum echten Hingucker. Lassen Sie sich überraschen, wie aufregend es sein kann, etwas so Einzigartiges in Eigenregie zu erstellen. Ihre Familie und Freunde werden begeistert sein.




 

Oberstes Bild: © amrita – Shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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