Elegant, stilvoll und modern – Wände in Schwarz

24.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Elegant, stilvoll und modern – Wände in Schwarz
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Im Mitteleuropäischen Raum werden primär helle Farben für die Wand genutzt, da diese auch mit Begrifflichkeiten wie freundlich, einladend und warm verbunden werden. Einige Mutige gehen neue Schritte und vertrauen stattdessen auf eine bewusst kühle Einrichtung, die mit schwarzen Wänden, Metallic-Tönen und dunklen Möbeln arbeitet.

Nur weil diese Einrichtung kälter wirkt als beige und typische mediterrane Töne, bedeutet das aber nicht sofort, dass sie auch unfreundlich oder ungemütlich anmutet. Keinesfalls, denn schwarze Wände können mit den passenden Möbeln eine anziehende Magie entwickeln, die gerade aufgrund ihrer Rarität so einzigartig wirkt. Vorteilhaft ist auch, dass schwarze Wände in Stadthäuser und Appartements gleichermassen passen.



Tricks, damit die Wände nicht zu viel Licht aufsaugen

Idealerweise werden zu schwarzen Wänden entsprechend dunkle Möbel, zum Beispiel ebenfalls in Schwarz, kombiniert. Damit der gesamte Raum dann nicht zu düster und kellerartig wirkt, lohnt es sich, einige Elemente in aufregenden Metallic-Tönen in den Raum zu integrieren. Gold, Messing, Silber oder Kupfer haben reflektierende Eigenschaften und strahlen zudem viel Wärme aus. Daher fügen sie sich wunderbar in das ansonsten eher kühler gehaltene Ambiente ein und entwickeln ein harmonisches Eigenleben, bei dem die Lichtreflektionen von den Metallen einen wunderbaren Kontrast zu den seidenmatten Wandfarben ergeben.

Die reflektierenden Eigenschaften der Metalle und Metallic-Töne sind ein wunderbares Mittel, um das Schwarz noch eleganter und stilvoller wirken zu lassen. Wunderbar können Metallic-Töne zum Beispiel über Stühle, Tischlampen, Stehlampen oder kunstvolle Accessoires in den Raum gebracht werden. Die metallenen Stücke haben ausserdem den Vorteil, dass sie sich sehr einfach und unkompliziert reinigen lassen. Grossartige Polituren sind meist unnötig, schliesslich soll man sich in den Deko-Elementen und Möbelstücken nicht spiegeln. Ein ganz leichter, fast matter Glanz reicht schon aus, um die optische Wirkung der Metallic-Töne voll zu entfalten.

Einzelne schwarze Flächen als Blickfang



Wer bisher noch keine Erfahrungen mit Schwarz als Wandfarbe gesammelt hat und sich erst einmal langsam heranwagen möchte, kann auch nur einzelne Flächen in Schwarz streichen. Vorteilhaft ist das besonders in Wohnungen mit hohen Decken, da die schwarze Farbe dann noch mächtiger und erhabener wirkt. Ist Ihnen selbst eine grosse Wand in Schwarz noch zu dunkel, können Sie es mit einem weissen Rahmen probieren. Dafür werden einfach oben, unten und an den Seiten weisse Linien bzw. Flächen gestrichen, die dann als Rahmen um das Schwarz fungieren. So entsteht ein sehr moderner Look im Raum.

Schwarze Wandfarbe ist ein Sinnbild von Stil und Eleganz. Sie zeigt sich ausgesprochen kombinationsfreudig mit Holz- und diversen Metallic-Tönen. (Bild: PlusONE / Shutterstock.com)

Schwarze Wandfarbe ist ein Sinnbild von Stil und Eleganz. Sie zeigt sich ausgesprochen kombinationsfreudig mit Holz- und diversen Metallic-Tönen. (Bild: PlusONE / Shutterstock.com)




Um eine bereits existente schwarze Wand etwas aufzulockern, kann sie auch mit Möbelstücken oder heller Dekor bestückt werden. Helle Rahmen sind ein wunderbarer Klassiker, der über schwarzem Hintergrund sogar noch leuchtender wirkt. Auch einzelne Design-Elemente, wie beispielsweise schicke Zeitungsständer, sind super geeignet. Achten Sie darauf, dass sie nicht versuchen, die Wand künstlich zu verdecken. Das kann besonders mit grossen und schweren Möbeln unvorteilhaft wirken. Zelebrieren Sie stattdessen das Schwarz, hellen Sie es mit einzelnen Accessoires auf oder streichen Sie einen Rahmen.

Bei schwarzen Wänden haben Sie ausserdem den Vorteil, dass eingeschlagene Nägel und gebohrte Löcher nicht mehr so prägnant wie bei hellen Wandfarben hervorstechen. Wenn Sie also einmal einzelne Deko-Elemente austauschen möchten, ist das gar kein Problem. Schöner ist es natürlich dennoch, wenn keine freistehenden Löcher in der Wand zu finden sind. Daher diese entweder neu nutzen oder wieder ausfüllen, was spätestens bei der Wohnungsübergabe ohnehin unabdingbar wird.



Matte Farbe besitzt viele Vorzüge

Schwarze Wände sind nicht gleich schwarze Wände, denn auch hier existieren unterschiedliche Farben und Farbelemente. Ein mattes Schwarz gilt als das Höchstmass von Eleganz und Stil, ist aber sehr empfindlich. Mattes Schwarz zeigt sehr schnell helle Striemen, wenn es häufig berührt wird oder Deko-Elemente daran schaben. Wenn die Wand also eher stark beansprucht wird, könnte mattes Schwarz keine gute Wahl darstellen. Die Wand müsste dann nämlich in aller Regelmässigkeit neu gestrichen werden, um die entstandenen Striemen wieder zu überdecken.

Ein seidenglänzendes Schwarz ist wesentlich pflegeleichter und robuster. Durch den leichten Glanz wird Licht minimal reflektiert, was besonders gegenüber von Fenstern zauberhaft wirkt. Zwar wird glänzendes Schwarz an der Wand oftmals nicht als ganz so elegant wie die matte Alternative empfunden, bekanntlich sind Geschmäcker ja aber verschieden. Es ist also empfehlenswert, wenn Sie sich vor dem Streichen einen Überblick über die Farbnuancen und Veredelungen verschaffen. Vielleicht finden Sie an schwarzen Raritäten ja mehr Gefallen als die Allgemeinheit.

Darf es etwas natürlicher sein?

Wenn Sie Schwarz natürlich und warm wirken lassen wollen, können Sie es mit Kupfertönen und Holz kombinieren. Besonders goldbraunes Holz ist wunderbar für eine Kombination mit Schwarz geeignet und bringt den Hintergrund ganz automatisch zum Leuchten. Diese Farbkombination ist auch wunderbar geeignet, wenn ein Raum zwar vom stilvollen Schwarz profitieren soll, aber bewusst ein warmes Element unverzichtbar wird.




 

Oberstes Bild: © Hofpils – Shutterstock.com


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