Ersatz für das Wohnzimmer: die WG-Küche

26.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Ersatz für das Wohnzimmer: die WG-Küche
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Zusammengewürfelt leben: Vor allem in Städten mit einer Universität sind Wohngemeinschaften beliebt. Sie ermöglichen Studenten und anderen Menschen, die ein begrenztes finanzielles Budget haben, ein preiswertes Wohnen.

Zentraler Mittelpunkt in diesen Wohngemeinschaften (WGs) sind nicht selten grosse Wohnküchen, die das Wohnzimmer komplett ersetzen. In solchen Wohnküchen wird zusammen gekocht, gegessen, ferngesehen und auch ausgelassene Partys gefeiert. Nicht selten fühlt sich aber für die Einrichtung der WG-Küche niemand so recht verantwortlich, weil es sich hier um Gemeinschaftseigentum handelt.



Damit aber eine WG-Küche schön wohnlich wird, sollten alle an einem Strang ziehen und in jedem Fall auch den Vermieter mit ins Boot holen. Schon mit ein paar einfachen Einrichtungsmassnahmen lässt sich ein zunächst funktionaler Raum in ein schönes Wohlfühlzimmer umwandeln.

Mit der Planung beginnen und mit dem Vermieter sprechen

Soll eine WG-Küche optisch aufgewertet werden, dann sollten sich zunächst alle Bewohner an einen Tisch setzen und gemeinsam Ideen sammeln. Stehen diese fest, ist ein genauer Plan zu machen, in dem geregelt wird, was verändert wird und wie viel Geld jeder dazugibt. Nach Möglichkeit sollte immer ein grösstmöglicher Konsens angestrebt werden, was natürlich nicht immer geht. Manchmal muss dann eben die demokratische Mehrheit genügen.

Ist der Plan gefasst, dann sollte unbedingt der Besitzer der Wohnung mit den Plänen konfrontiert werden. Schliesslich muss er bei grösseren Veränderungen um Erlaubnis gebeten und sollte auch gefragt werden, ob er vielleicht bereit ist, das Verschönerungsprojekt mit ein paar Franken zu unterstützen. Immerhin hat auch er einen Vorteil von der Aufwertung der Wohnküche: Fühlen sich seine Bewohner bei ihm wohl, bleiben sie länger dort und er muss sich nicht so häufig um Ersatz bemühen.



Farbe ins Spiel bringen

Eine sehr preiswerte und zügig umzusetzende Massnahme, um das Erscheinungsbild der WG-Küche aufzuwerten, ist, Farbe ins Spiel zu bringen. Streicharbeiten sind schnell gemacht, und wenn sich alle beteiligen, wird schnell ein lustiges Gemeinschaftserlebnis daraus. Bei der Farbauswahl gibt es keine Grenzen; damit das Ganze aber nicht zu opulent wirkt, raten Einrichtungsexperten immer dazu, nicht alle Wände bunt einzufärben und nicht zu viele Farben miteinander zu kombinieren. Sollten in Sachen Malerarbeiten Anfänger ans Werk gehen, dann ist nach wie vor die Wischtechnik zu empfehlen. Bei ihr stören kleine Unregelmässigkeiten nicht, sondern sind ganz im Gegenteil sogar ausdrücklich erwünscht. Eine schöne Wirkung kann auch immer eine Bordüre erzeugen. Diese kann direkt unter der Decke oder auf halber Höhe angebracht werden.

Die WG-Küche ist häufig der Mittelpunkt einer WG und ersetzt das Wohnzimmer. Daher kommt es auf eine ansprechende Einrichtung an. (Bild: Couperfield / Shutterstock.com)

Die WG-Küche ist häufig der Mittelpunkt einer WG und ersetzt das Wohnzimmer. Daher kommt es auf eine ansprechende Einrichtung an. (Bild: Couperfield / Shutterstock.com)

Die richtigen Möbel für die WG-Küche



Eine Küche muss immer funktional sein. Das gilt natürlich auch für eine WG-Küche. Ein Herd, ein Kühlschrank, ein Backofen und eine grosse Arbeitsfläche sind unabdingbar. Da es sich hier aber um eine Wohnküche handelt, müssen auch ein paar Möbel her, auf denen bequem gesessen werden kann. Hier bietet sich immer eine schöne Polstergarnitur an. Ist sie gut erhalten, kann sie auch sehr gut gebraucht erworben werden. Zu empfehlen ist auch immer ein oder mehrere Ledersofas, da sie besonders robust und pflegeleicht sind.

In gemeinsamer Runde essen

Wichtig für den Zusammenhalt in einer Wohngemeinschaft sind gemeinsame Essen. Damit aber auch alle zusammensitzen können, bedarf es einen grossen Tisches und mehrerer Stühle. Welche Materialien und welches Design hier ausgesucht werden, ist natürlich immer Geschmacksache. Am robustesten ist aber immer ein schöner Holztisch, der vielleicht um ein paar Stühle, die ebenfalls aus Holz sind, ergänzt wird. Für etwas mehr Sitzkomfort sorgen ein paar weiche Stuhlkissen.

Mit Accessoires arbeiten

So richtig wohnlich wird ein Raum erst durch ein paar Accessoires. So sollte auf dem Tisch eine Tischdecke liegen. Für die abendliche Beleuchtung können ein paar Kerzenständer oder eine Lavalampe angeschafft werden, und natürlich müssen ein paar Pflanzen her. Sehr schön anzuschauen sind beispielsweise Orchideen, aber diese benötigen auch einen gewissen Pflegeaufwand. Deutlich genügsamer sind Palmengewächse oder Kakteen. Wer eine leere Ecke zur Verfügung hat, kann dort einen schönen Farn postieren. Als weitere Accessoires bieten sich Holzskulpturen oder Vasen genauso wie schöne Arrangements aus Steinen an. Eine grosse Wanduhr sieht nicht nur sehr gut aus, sondern erfüllt auch einen Nutzen.

Bilder an die Wände



Auch wenn die Wände mit etwas Farbe aufgehübscht worden sind, sollten dort noch ein paar Bilder hingehängt werden. Bei deren Auswahl gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Da es in WGs ja gerne einmal etwas unkonventioneller zugehen soll, muss man sich nicht zwingend auf einen Maler oder einen Stil einigen. So könnte beispielsweise jeder Bewohner ein Bild für die Wanddekoration beisteuern. Sollte diese Idee auf wenig Anklang stossen und kann kein gemeinsamer Nenner gefunden werden, dann wäre eine Idee, ein paar Drucke aufzuhängen, die auf sehr künstlerische Art und Weise Arrangements mit Gemüse, Obst oder anderen Lebensmitteln zeigen und sehr einfach über das Internet zu bekommen sind.

Den WG-Fotografen gross rausbringen

Oder gibt es einen talentierten Fotografen im Haushalt, der vielleicht ein paar schöne Ferienaufnahmen aus Italien oder einem anderen Land beisteuern könnte? Dann könnten diese Bilder vergrössert und in Rahmen gefasst werden.



 

Oberstes Bild: © Tom Penpark – Shutterstock.com


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