Frischer Wind für den Gartenpavillon: Furnier aus „Quilted Maple“

07.02.2017 |  Von  |  News
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Das Wort „Gartenpavillon“ ist etwas untertrieben, betrachtet man die Dimensionen dieses außergewöhnlichen Projektes in Basel, für das die Roser AG aus dem schweizerischen Birsfelden das Furnier bereitgestellt hat.

Gut 330 Quadratmeter Rohfurnier des amerikanischen Holzes „Quilted Maple“ wurden im grossformatigen Einbaumöbel eines imposanten Sichtbetonbaus verbaut, der als ganzjährig nutzbares Gäste- und Studierzimmer mit Küche und Bad konzipiert wurde.

Geplant hat das Projekt das Basler Architektenteam Erny & Schneider, umgesetzt wurde es von der Schreinerei Lachenmeier, ebenfalls aus Basel. „Das für dieses Projekt verwendete Ahornholz stammt aus dem mittleren Westen der USA.

Die gesteppt erscheinende und wellige Maserung des Holzes kommt selten vor, man findet sie nur in diesem Bereich der Vereinigten Staaten“, so Tobias Scherg, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Furnier der Roser AG. Das Einbaumöbel wird optisch durch mehrere Nischen in Messing unterbrochen, eine Kombination, die die Schönheit des verwendeten Furniers wirkungsvoll unterstreicht.

„Das ist wieder ein großartiges Beispiel für die Wirkung von Furnier. Hier ist ein attraktives Kunstwerk entstanden, das zeigt, wie beeindruckend Furnier große Flächen lebhaft und doch zurückhaltend bekleiden kann und gleichzeitig Vertrautheit und Stabilität vermittelt“, ergänzt der Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN), Dirk-Uwe Klaas. IFN/DS





So wird Furnier hergestellt

Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume gewonnen, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum aus heimischen, europäischen und im Falle von Eiche, Ahorn und Nussbaum auch amerikanischen Wäldern.

Ist der richtige Baum gefunden, wird er geschält, gemessert oder gesägt. Dabei entstehen Holzblätter, die rund 0,45 bis 6 Millimeter dick sind. Diese werden getrocknet, nach Qualität und Sorte gestapelt, zugeschnitten und zu einem Deck zusammengesetzt. Diese Furnierdecks werden anschließend auf Trägermaterialien wie Massivholz-Stäbchenplatten, Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt und verpresst.

 

Quelle: Roser-AG
Artikelbidler: Roser-AG

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