Grenzen überwinden – Landschaftsarchitektur an der HSR

24.08.2016 |  Von  |  News
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Landschaftsarchitektur ist eine besondere Form der Gestaltung. Wo sonst Steine, Mörtel oder auch Beton für Architektur genutzt werden, „baut“ man hier mit Pflanzen, Belägen, Oberflächen, Hecken oder topographische Modellierungen. Es handelt sich um eine typische Querschnitts-Disziplin, bei der Kunst, Ästhetik, naturwissenschaftliche Erkenntnisse und ökologische Aspekte miteinander verschmelzen.

In diesem Jahr findet erstmals in der Schweiz die jährliche Konferenz des Europäischen Verbundes der Landschaftsarchitektur-Hochschulen statt. An der HSR Hochschule für Technik Rapperswil werden sich vom 11. bis 14. September Fachvertreter der Landschaftsarchitektur aus mehr als 30 Ländern austauschen. Das Fokusthema lautet: „Grenzen überwinden – fachliche, sprachliche und kulturelle.“

Unter internationaler Beteiligung

Als etabliertes Forum für grenzübergreifenden Ideenaustausch, Fachdiskussionen und Netzwerkpflege wird die ECLAS-Konferenz (European Council of Landscape Architecture Schools) in Rapperswil rund 250 Teilnehmer anziehen, die sich während mehrerer Tage den aktuellen Themen der Landschaftsarchitektur widmen. Es ist ein internationales Publikum.

Den Konferenz-Teilnehmern steht ein dicht gestaffeltes Programm bevor. Zu den thematischen Schwerpunkten Entwurf, Landschaftsplanung, Bau und Informationstechnologien sowie Pflanzenverwendung finden in parallelen Sessions rund 100 Vorträge statt.



Koryphäen sprechen

Über allen Themen schwebt das Fokusthema der Konferenz: Grenzen überwinden. Denn nicht nur in der Industrie und im Dienstleistungsbereich, sondern auch in der Landschaftsarchitektur verschwimmen die fachlichen Grenzen, Interdisziplinarität wird immer wichtiger.

Hochkarätige Keynote-Speaker konnten für die Konferenz gewonnen werden. Neben dem Schweizer Landschaftsarchitekten Paolo Bürgi werden auch Professor Chris Reed aus Cambridge, Professor Jörg Rekittke aus Singapur sowie Dr. Matthias Stremlow vom Bundesamt für Umwelt sprechen.

 

Artikel von: HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Artikelbild: © Toa55 – shutterstock.com

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