Kein Kabelsalat mehr in Ihrem Wohnbereich!

28.11.2014 |  Von  |  Accessoires
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Der sogenannte „Kabelsalat“, bei dem verschiedenste Kabel, die wiederum verschiedenen Steckdosen, Geräten und Anschlüssen entspringen, ein einziges grosses Wirrwarr ergeben, sieht unschön aus und ist zudem auch brandgefährlich. Denn verfitzen sich lose Kabel, wird die Chance auf Kabelbruch erheblich erhöht, zudem ist es ein echter Staubfänger.

Wenn man einen Blick unter seinen Schreibtisch wirft, möchte man das für die nächsten Jahre am besten vermeiden. Unter vielen Schreibtischen findet sich ein loses Durcheinander unzähliger Kabeln, die teilweise ineinander hängen, teilweise verknotet sind und oft gar nicht mehr dem jeweiligen Gerät zugeordnet werden können.

Zwischen den Kabeln finden sich Unmengen von Staub, die sich dort so gut wie an keinem zweiten Platz in der Wohnung festsetzen.

Wenn die Kabel auch noch quer durch den Raum verlaufen, sind eine schicke Optik und wohnliche Atmosphäre endgültig zerstört. Selbst wenn der Rest der Wohnung aufgeräumt ist, sorgt der Kabelsalat immer für ein Gefühl von Unordnung. Das zerstört das heimische Flair und ruiniert selbst gepflegteste und bestmöglich eingerichtete Zimmer. Also lohnt es sich umso mehr, sich des Kabelsalats anzunehmen und diesen so effizient und schnell wie nur möglich zu beseitigen.

Wirksamer Helfer

Die einfachste, preisgünstigste und oft auch schnellste Variante ist der Einsatz von Kabelbindern. Kabelbinder sind kleine Hilfsmittel aus Stoff oder Plastik, die mehrere Kabel zu einem grossen Strang zusammenbinden können. Das hat den Vorteil, dass unzählige einzelne Kabel keinen Salat mehr ergeben, sondern stattdessen ein oder zwei grosse Stränge an der Wand oder unter dem Tisch entlangverlaufen. Die Kabelbinder finden sich in jedem Schreibwarenhandel und sind meist direkt in grösseren Mengen erhältlich. Es sollte beim Binden darauf geachtet werden, dass die Kabel nicht zu straff gezogen werden. Schliesslich sollen sie zwar gut sortiert und verstaut werden, aber nicht brechen oder andere Schäden davontragen.

Um auch nach dem Abbinden noch die Ordnung behalten zu können, sollten Kabelbinder beschriftet werden. Das geht mit Filzstift beziehungsweise Edding direkt auf dem Material selbst, zur Not kann man aber auch einfach ein kleines Zettelchen zwischen Kabel und Binder klemmen. Das Beschriften und Sortieren macht sich bezahlt, sobald einzelne Geräte ausgetauscht oder spezielle Kabel überprüft werden müssen. Sind die Kabelbinder nicht beschriftet, lässt sich die Herkunft einzelner Kabel nur schwer feststellen, weshalb man dann alle Binder lösen müsste, um ein Kabel zum Gerät zurückverfolgen zu können.


Einfachste, preisgünstigste und oft auch schnellste Variante ist der Einsatz von Kabelbindern. (Bild: © Igor Sokolov - shutterstock.com)

Einfachste, preisgünstigste und oft auch schnellste Variante ist der Einsatz von Kabelbindern. (Bild: © Igor Sokolov – shutterstock.com)


Alternativen

Mit Kabelbindern werden die Kabel unter dem Schreibtisch gut sortiert und optisch zumindest etwas minimiert. Damit freiliegende Kabel, die durch den Raum führen, nicht zur Stolperfalle werden, lohnt sich der Einsatz von Kabelschellen. Diese kleinen Schellen sind optimal, um Kabel direkt an der Wand entlangzuführen. Sie werden wie ein kleiner Nagel in die Wand beziehungsweise in die Fussleiste geschlagen und man kann dann einzelne Kabel „anheften“, indem man das Kabel in die dafür vorgesehene Schelle steckt. Da die Nägel sehr klein sind, fallen Löcher in der Fussleiste zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht auf.

Fuss- und Sockelleisten sind eine Alternative zur Schelle. Diese speziellen Vorkehrungen bringt man an der Wand an und sie besitzen einen innengeführten Kabelkanal. Von aussen lassen sich die Kabel optisch nicht mehr wahrnehmen, da sie hinter der „zusätzlichen Wand“ einfach verschwinden. Diese Möglichkeit erfordert ein wenig Aufwand und handwerkliches Geschick, dafür sieht das Ergebnis umso besser aus. Innenliegende Kabelkanäle können im Regelfall bis zu fünf Kabel normaler Grösse beherbergen.

Darf es etwas auffälliger und moderner sein, sind sogenannte LED-Kanäle nette Haushaltshelfer mit bestechender Wirkung. Hierbei handelt es sich um aus Aluminium gefertigte Kanäle, deren Innenraum zum Durchführen der Kabel dient. Zugleich ist dieser mit einigen LEDs verziert, wodurch die Kanäle am Boden für nettes Licht und passive Schatten sorgen. Die Kabel selbst werden, mit Ausnahme des Kopfes, im Innenraum der Kanäle versteckt. Werden Kabel durch die Wohnung geführt, fällt das durch die LED-Beleuchtung der Kanäle zwar stärker auf, zugleich setzt man so aber auch ein optisches Highlight.

Probleme mit losen Kabeln?

Auch für den Laptop existieren praktische Helfer, die für Ordnung beim Kabelsalat sorgen. So gibt es beispielsweise bunte Kabelhalter, die mit wenigen Handgriffen auf jedem Tisch befestigt werden können. An verschiedenen Stellen angebracht, können sie die Kabel von Maus, externer Tastatur, Handy-Ladekabel & Co. sicher aufbewahren. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern verhindert auch, dass Kabel vom Tisch rutschen können – ein beliebtes Problem bei Laptops, wenn deren Arbeitsplatz häufiger gewechselt wird.

 

Oberstes Bild: © bikeriderlondon – shutterstock.com

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