Kindgerechte Farbgestaltung

01.02.2016 |  Von  |  Kinderzimmer
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Kindgerechte Farbgestaltung
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Andere Lebenszeiten, andere Wohlfühlfarben: In der Entwicklungszeit vom Baby zum Teenager verändert sich bei jungen Menschen zum einen die Wahrnehmung von Farben. Zum anderen verlagern sich auch die bewussten Vorlieben für bestimmte Farbtöne.

Dies gilt es bei der Gestaltung des Kinderzimmers zu berücksichtigen. Doch auch Architekten und Maler sind bei der Gestaltung von Kindergärten und Schulen entsprechend gefordert.

Dabei heisst es die Balance zu halten zwischen anregenden Farbkombinationen und einer Farbgebung, die die Kinder nicht mit Reizen überfordert.

Dezente Zurückhaltung

Gerade im Kinderzimmer, wo gespielt, gelernt und geschlafen wird, ist Zurückhaltung angebracht. Während ein- bis dreijährige Kinder, bei denen sich das Farbsehen erst entwickelt, flächige Vollfarben in Rot, Blau und Grün ablehnen, verändert sich ihre Vorliebe im Kindergartenalter hin zu Rot, Gelb und Orange. Später, in der Grundschule, kommen noch Blau und Grün hinzu.

In Innenräumen sollten jedoch diese Farben entsättigt und harmonisch aufeinander abgestimmt eingesetzt werden. Damit bilden sie einen harmonischen Ausgleich zu den intensiven Farbakzenten von Mobiliar, Kleidung und Spielzeug. Starke Kontraste zwischen Boden, Wand und Decke sollten möglichst vermieden werden, da sie zu spannungsreich sind.

Auch Volltonfarben auf grossen Wandflächen können sehr dominant und sogar bedrohlich wirken. Denn auf Grund ihrer Augenhöhe stellen sich Räume für Kinder wesentlich höher und weitläufiger dar als für Erwachsene.

Die wichtigste Aufgabe einer kindgerechten Farbgestaltung im Kinderzimmer besteht darin, viel Raum zur Entfaltung zu geben und Geborgenheit zu vermitteln. Die Farbgebung in Kindergärten und Schulen muss dagegen noch zusätzliche Aufgaben erfüllen. Sie soll den Kindern schliesslich Lust darauf machen, diese Einrichtungen zu besuchen und zudem die Orientierung im Gebäude erleichtern.



Das heisst, hier kann im Aussenbereich durchaus mit kräftigen Farben gearbeitet werden. Bei der Auswahl der Farben für den Innenbereich sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst keine Lösemittel und Weichmacher enthalten. Dies ist heute bei den meisten Wandfarben der Fall. Die Hersteller von Farben und Lacken haben zudem Anstrichstoffe entwickelt, die auch für Allergiker geeignet sind und ohne Konservierungsstoffe auskommen.

 

Artikel von: livingpress.de / lacke-und-farben.de
Artikelbild: © Tr1sha – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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