Massivholzmöbel als natürlicher Kohlenstoffspeicher

17.08.2016 |  Von  |  Allgemein
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Massivholzmöbel als natürlicher Kohlenstoffspeicher
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Welche Produkte und Dienstleistungen man heutzutage auch in Anspruch nimmt, immer mehr Anbieter werben mit einer positiven Ökobilanz.

Dies ist dank Grünstromtarifen oder reduziertem unternehmerischem Energieaufwand möglich sowie durch den Erwerb von Zertifikaten bei Betreibern von Umweltprojekten, mit denen Unternehmen ihren unvermeidbaren CO2-Ausstoss kompensieren können.

Hersteller und Käufer von Massivholzmöbeln können einen eigenen Weg gehen. Denn der Baum, aus dem Massivholzmöbel hergestellt werden, wandelt klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) beim Wachsen in Sauerstoff um und speichert dieses danach langfristig.

„Wer sich also ein solches Möbelstück in sein Heim stellt, kann auch als Einzelner oder als Familie damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und eine positive Ökobilanz erzielen“, sagt Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM).

Zeit seines Lebens wandelt ein Baum das klimaschädliche CO2 in reinen Sauerstoff (O2) und Kohlenstoff (C) um. Der Sauerstoff wird in die Luft abgegeben und der Kohlenstoff im Inneren des Baumes gespeichert.


Liebhaber von Massivholzmöbeln unterstützen die heimische Forst- und Holzwirtschaft. Foto: IPM/Voglauer

Liebhaber von Massivholzmöbeln unterstützen die heimische Forst- und Holzwirtschaft. Foto: IPM/Voglauer


„Dies läuft durch die sogenannte Fotosynthese ab, bei der sich der ein oder andere noch dunkel an das mühsame Pauken aus seinem Biologieunterricht von früher erinnern dürfte“, so Ruf. Solange das verwendete Holz zum Beispiel als Massivholzmöbel genutzt wird, bleibt der Kohlenstoff gespeichert und die Umwelt wird somit weiterhin entlastet.

Selbst wenn das Massivholzmöbel nach seiner Nutzung im Recyclingsystem landet und anschliessend etwa Holzwerkstoffplatten daraus gefertigt werden, bleibt der Kohlenstoff gebunden. Die immer weitere Nutzung von Holz, ehe dieses am Ende thermisch verwertet, also verbrannt wird, wird im Fachjargon Kaskadennutzung genannt.

„Erst wenn der Werkstoff nicht mehr weiter verarbeitet werden kann, darf die thermische Verwertung erfolgen. Mit dieser nachhaltigen Ressourcennutzung fördern die Holzindustrie und mit ihr die Liebhaber von Massivholzmöbeln die heimische Forst- und Holzwirtschaft und leisten einen verantwortungsvollen Beitrag für das Klima“, schliesst Ruf. IPM/RS

 

Artikel von: Initiative Pro Massivholz
Artikelbild: Wer Massivholzmöbel kauft, sorgt für eine CO2-Neutralität im Möbelbau, was zu einer Entlastung der Umwelt führt. Foto: IPM/Thielemeyer

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