Parkett auf Fussbodenheizung – das gilt es zu beachten

12.06.2017 |  Von  |  Fussboden, Heizung
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Parkett auf Fussbodenheizung – das gilt es zu beachten
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Immer mehr Neubauten und Renovationsobjekte werden mit Fussbodenheizung ausgestattet. Kann Parkett mit den natürlichen Eigenschaften des Schwindens und Quellens trotzdem verlegt werden? Problemlos, sagen Fachleute.

Parkett bedeutet Echtholzboden. Als Naturbaustoff reagiert Holz auf unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeit mit Schwinden und Quellen, also Ausdehnen und Zusammenziehen. Mit der Verlegung eines Parketts auf Fussbodenheizung muss diesem Umstand Rechnung getragen werden und man sollte ein paar wenige Punkte berücksichtigen.

Nie über 30° Celsius, möglichst konstante Raumluftfeuchtigkeit

Grundsätzlich können alle Parkettarten auf Fussbodenheizung verlegt werden. Unbedingt zu beachten gilt, dass die Temperatur auf der Parkettoberfläche nie den Grenzwert von 30° Celsius überschreitet. Heizt die Fussbodenheizung zu stark auf, dehnt sich das Holz, was zu Rissen und Fugenbildung zwischen den Riemen führen kann.

Zudem schwinden und quellen die verschiedenen Holzarten unterschiedlich stark. Bei höherem Schwind- und Quellmass (z.B. Buche und Ahorn) können Fugen und Schüsselungen auftreten. Fachleute, wie die Verlege- und Oberflächenspezialisten von GrafParkett, beruhigen Kunden diesbezüglich aber rasch: Indem Kunden während den Wintermonaten einen Luftbefeuchter in Betrieb nähmen und so die relative Luftfeuchtigkeit idealerweise zwischen 40 und 50% hielten, könnten sie erwähnten Risiken sorglos begegnen.



Unterschiede der Parketttypen

Zwei- oder Dreischicht-Parkette schwinden und quellen in geringerem Ausmass als massive Holzböden. Dies gründet in ihrem Aufbau: Zweischicht-Parkett besteht aus der sichtbaren Nutzholzschicht sowie einem querverleimten Gegenzug, Dreischicht-Parkett weist einen wie die Nutzholzschicht verlaufenden Gegenzug sowie eine zusätzliche, querverlaufende Mittellage auf.

Mit der zusätzlichen Mittellage nimmt jedoch auch die Stärke des Parketts zu, was den Durchlasswiderstand für die von der Fussbodenheizung abgegebene Wärme erhöht. Für einen möglichst optimalen Heizwert gilt deswegen der Grundsatz: Je weniger stark das Parkett ist, desto höher ist die Heizleistung im Raum.

Behagliches Zuhause

Beim Betrieb einer Fussbodenheizung im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern kann die Raumtemperatur bei gleich bleibendem Wärmeempfinden bis 3° Celsius gesenkt werden. Aber ob mit oder ohne Fussbodenheizung – Parkettböden punkten dadurch, dass sie sich auch behaglich anfühlen, wenn sie nicht von unten beheizt werden.

 

Artikelbilder: GrafParkett

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