Schwarz auf weiss: Wie die beiden Nicht-Farben wirken

22.01.2016 |  Von  |  Raumgestaltung, Wohnzimmer
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Schwarz auf weiss: Wie die beiden Nicht-Farben wirken
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Schwarz-Weiss-Kombinationen üben, gerade in unserer Welt voller Farben, schon immer eine besondere Wirkung auf den Betrachter aus. Beim Autokauf stehen die beiden Nicht-Farben ganz vorne auf der Beliebtheitsskala. Aber auch in der Wohnungsgestaltung werden sie häufig eingesetzt.

Denn sie beschränken sich auf das Wesentliche und sorgen für ein reduziertes und dennoch strukturiertes Ambiente. Formen erhalten Klarheit und Räume wirken durch den Hell-Dunkel-Kontrast grösser. Marcella Wenger-Di Gabriele, Farbgestalterin am Haus der Farbe in Zürich, erklärt, warum die beiden Kontrastfarben so gut miteinander harmonieren.

Ganz verschieden und doch perfekte Partner

Während Schwarz mit Dunkelheit, Schmutz oder sogar Tod assoziiert wird, gilt Weiss als die vollkommenste Farbe, die für das Gute, Reine und den Neubeginn steht. Und obwohl beide gegensätzlicher nicht sein könnten, harmonieren sie dennoch perfekt miteinander. „Schwarz und Weiss gehören so selbstverständlich zueinander wie Licht und Schatten“, erklärt Marcella Wenger-Di Gabriele.

Auch in der Raumgestaltung erzielen sie vor allem in der Kombination eine besondere Wirkung. Denn während Weiss alleine schnell steril wirken kann und Schwarz einen düsteren Eindruck erweckt, ist ihre Verbindung einzigartig und harmoniert mit vielen Farben.

Wohl dosierte Highlights

Keine Angst vor eintöniger Zweisamkeit, denn es muss nicht das gesamte Interieur in Schwarz-Weiss gehalten werden. Farbliche Akzente verleihen einer cleanen Atmosphäre mehr Lebendigkeit: „Die Leuchtkraft von bunten Farben wirkt viel deutlicher in schwarzem als in weissem Kontext“, weiss auch Marcella Wenger-Di Gabriele.



Aber nicht nur Farbnuancen beeinflussen die schwarz-weisse Raumwirkung, sondern auch ästhetisch sinnliche Dimensionen, erklärt die Expertin weiter: „Sind die Oberflächen glänzend oder matt, kalt oder warm, künstlich oder natürlich, glatt, strukturiert oder sogar pelzig?“ Statt einer ganzen Wohnwand in Schwarz können auch einzelne Accessoires eingesetzt werden. Wohl dosierte Highlights in Schwarz und Weiss können auch tolle Effekte erzielen. Hier eignen sich Prints wie Hahnentritt oder Zebra sehr gut, die zum Beispiel als Kissenbezüge daherkommen können.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © WorldWide – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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