So gelingt der Umzug mit einem Aquarium

08.12.2014 |  Von  |  Umzugsplanung
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So gelingt der Umzug mit einem Aquarium
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Ein Umzug bedeutet immer Stress für alle Beteiligten. Das gilt für Menschen und betroffene Tiere. In besonderem Maße gilt dies jedoch, falls man ein Aquarium besitzt. Damit dieses und die Fische den Ortswechsel heil überstehen, ist es ratsam, alles gut vorzubereiten.

Hier sind sowohl Organisation als auch vorausschauende Planung gefragt. Temperaturschwankungen können Schaden verursachen für das Aquarium, aber auch für seine Bewohner, die Fische. Daher ist die Wahl des Zeitpunkts für den Umzug sehr wichtig.



Mitten im Winter, bei Minus-Temperaturen, ist es nicht ratsam; ebenso wenig mitten im Sommer, wenn mit großer Hitze gerechnet werden muss oder mit direkter Sonneneinstrahlung.

Nach der Wahl des Termins geht es an das Finden eines passenden Behälters für den Transport. Ein Kühlbehälter in der Größe zum Einkaufen wird auch für ein kleines Aquarium ausreichend sein. Ist es jedoch grösser im Umfang, dann sollte man sich nach einer entsprechenden Spezial-Box umsehen. Ansprechpartner sind da möglicherweise ein Blumengeschäft oder eine Zoohandlung.

Für den Transport der Fische braucht es Beutel aus Plastik sowie Gummiringe. Am Tag des Umzugs sollte man diese Beutel zu einem Drittel mit Wasser füllen. Zwei Drittel sollten Luft enthalten. Zu achten ist auch darauf, dass die Wasserqualität der im Aquarium entspricht. Das erspart den Fischen eine Menge Stress!

Die Fische selbst sollten möglichst fit sein am Tag des Umzugs, was ebenfalls der Vorbereitung bedarf. In der Zeit davor sollten sie möglichst abwechslungsreiches Futter erhalten – das stärkt ihr Immunsystem und sie können den Stress dann besser aushalten. Direkt vor dem Transport sollte besser nicht mehr gefüttert werden, damit das Wasser möglichst unbelastet bleibt. Um die Zeit des Übergangs für die Fische möglichst kurz zu halten, empfiehlt es sich, das Aquarium in der alten Wohnung als Letztes einzupacken. Es sollte dann möglichst als Erstes in der neuen Wohnung aufgestellt werden.



Fische und Pflanzen sollten separat transportiert werden

Wenn es soweit ist, dass die Fische transportiert werden, kann man sie in einen speziellen, für den Transport gut geeigneten Behälter einbringen. Besser ist es, jeweils nur fünf oder sechs von ihnen in ein Behältnis zu geben – und sie sollten sich nicht feindlich gesonnen sein! Auch die dazugehörigen Wasserpflanzen sollten separat transportiert werden. Für Letztere eignen sich Beutel aus Plastik oder aber Eimer, die gut verschlossen sein müssen.

Wenn das Aquarium leer ist, wird der Filter herausgenommen und in eine feuchte Verpackung eingebracht. Er sollte auf keinen Fall gereinigt werden, denn schließlich soll er in der neuen Wohnung sofort wieder an die Arbeit gehen – und dabei helfen ihm die schon enthaltenen Filterbakterien.

Oberstes Bild: © S-F – Shutterstock.com

Oberstes Bild: © S-F – Shutterstock.com

Beim Entleeren des Aquariums ist darauf zu achten, dass das Wasser nur bis zu einem Stand von einem Fingerbreit abgelassen wird. Dann ist es vom Gewicht her noch gut transportierbar und auch gut in den Umzugswagen zu verladen. Besser ist es – um den Stress für die Tiere möglichst klein zu halten zu ersparen – das alte Wasser in einem entsprechenden Behälter mitzunehmen und es dort wieder einzubringen.



Kleine Unterwasserlandschaften im Aquarium sollten aus Sicherheitsgründen vorher entnommen werden. So vermeidet man Beschädigungen der Glasscheiben! Deren Bestandteile – wie Wurzeln, Steine, künstliche Höhlen – sollten separat wasserdicht verpackt werden.



Das Aquarium selbst wird einfachheitshalber gleich zu Beginn auf eine feste, ausreichend dicke Holzplatte gestellt. Damit ist es leicht zu tragen und zu fixieren. Auch sollte die Abdeckung oben auf dem Aquarium bleiben, während man Zusatzteile wie Aufsteckleuchten besser abmontiert. Eine Plastikfolie reicht während des Transportes aus, um das Becken gut zu verschliessen.

Nach dem Umzug ist besondere Aufmerksamkeit angesagt

Nach einem Umzug sollten das Aquarium und die darin lebenden Fische besonders sorgfältig behandelt werden. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für eine Änderung der Bepflanzung! Es empfiehlt sich jedoch, die neuen Pflanzen vorher für ungefähr zwei Wochen separat zu wässern. Das dient ihrer Akklimatisierung und dazu, dass die möglicherweise in ihnen enthaltenen Pestizide verschwunden sind. Eine andere Möglichkeit wäre, die neue Bepflanzung dort zu kaufen, wo es garantiert ist, dass keine chemische Belastung der Pflanzen vorliegt.

Die neue Bleibe der Fische wird direkt nach dem Umzug wieder aufgebaut. Der Boden wird wieder eingefüllt, die Dekorationselemente werden eingebracht und die Pflanzen anschließend einzeln eingepflanzt. Dann wird das Wasser eingefüllt. Es sollte sich teils aus dem mitgebrachten alten Wasser, teils aus frischem Wasser zusammensetzen! Danach wird der Filter wieder eingebracht. Bevor die Fische hineingegeben werden, kann man auch noch einen Bakterienstarter einsetzen. Dieser unterstützt speziell die Bakterien, die Nitrat abbauen, bei ihrer Arbeit.



 

Oberstes Bild: © S-F – Shutterstock.com

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