Sommerhitze ade – so bleibt es zu Hause angenehm

16.08.2016 |  Von  |  Allgemein, News
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Endlich ist der Sommer da und bringt strahlenden Sonnenschein mit sich. Wenn es aber richtig heiss wird, stöhnen die meisten Menschen unter der Hitze. Bei Temperaturen von über 35 Grad kann sich glücklich schätzen, wer Ferien hat und diese beim Baden geniessen kann.

Aber auch wer zu Hause oder im Büro bleiben muss, kann sich mit ein paar Hilfsmitteln die heissen Tage erleichtern. Die folgenden Tricks von livingpress helfen Ihnen, cool zu bleiben!

Die richtige Temperatur für jeden Raum

Man nimmt an, dass ein Raumklima zwischen 18 °C und 21 °C am gesündesten für den Menschen ist. Doch je nach Zweck können die Räume unterschiedliche Temperaturen aufweisen: So sind es im Wohnzimmer meist 20-21 °C, während das Bad mit 22-24 °C etwas wärmer ist. Kühler sind Schlafzimmer und Küche, in der Garage sind 6 °C optimal.

Prinzipiell gilt, dass die Temperaturdifferenz in Wohnräumen 8 °C nicht überschreiten sollte. An heissen Sommertagen ist es schwer, sicherzustellen, dass in jedem Zimmer die optimale Temperatur eingehalten wird. So ist es schwierig, eine Überhitzung der Räume zu vermeiden, die sich auf Wohlbefinden und Stimmung negativ auswirken kann.

Schutz vor Sonnenlicht

Besonders Zimmer auf der Südseite des Hauses sind dem Sonnenlicht über einen langen Zeitraum ausgesetzt. Sicherlich im Winter von Vorteil – im Sommer jedoch kann das schnell zu unerträglichen Zuständen führen. Die effektivste wie einfachste Lösung, sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen, sind Jalousien: Sie sind eine wirksame Barriere gegen übermässige Sonneneinstrahlung und sorgen für ein angenehmes Klima im Inneren.

Besonders in Südeuropa erfreut sich ihre Verwendung allergrösster Beliebtheit. Nicht nur, weil sie schattige Räume schaffen und eine angenehme Kühle ermöglichen, die im Schlaf- und Wohnzimmer besonders wichtig ist. Gleichzeitig schützen sie auch Heimtextilien, Polster, lackierte Möbel sowie Farben und Tapeten an den Wänden vor dem Verblassen.


Jalousien sind eine wirksame Barriere gegen übermässige Sonneneinstrahlung. (Bild: © livingpress.de)

Jalousien sind eine wirksame Barriere gegen übermässige Sonneneinstrahlung. (Bild: © livingpress.de)


Effektiver Schutz: Aussenjalousien

Aussenliegende Jalousien sind wirkungsvoller als innenliegende, zumal sie die Sonnenstrahlung bereits vor dem Fenster fernhalten und der Schutz vor Blendung auch beim Öffnen des Fensters nicht beeinträchtigt wird. Zudem verdunkeln sie den Raum an heissen Tagen und erfüllen ganz nebenbei auch noch eine andere Funktion, indem sie den Lärm von aussen minimieren und für eine erholsame Nachtruhe sorgen.

Die meisten Aussenjalousien bestehen aus horizontal angeordneten Lamellen, die je nach Sonneneinstrahlung geneigt werden können. Automatisierte Systeme lassen sich bequem von innen steuern und mittels Programmierung an den eigenen Lebensstil anpassen.

Zur richtigen Zeit lüften

Während man tagsüber alle Fenster besser geschlossen halten sollte, ist früh morgens, spät abends oder in der Nacht der ideale Zeitpunkt, um auf Durchzug zu schalten: Während dauerhaft gekippte Fenster kaum für Luftaustausch sorgen, gelangen beim Querlüften frischer Sauerstoff und kühle Luft in die Wohnräume. Am niedrigsten sind die Aussentemperaturen noch vor Sonnenaufgang. Bei Durchzug zu schlafen, ist jedoch nicht empfehlenswert, denn die Gefahr ist gross, sich eine Verspannung einzufangen.

Heiss begehrt: Ventilatoren

Ventilatoren sind für die meisten Menschen im Sommer nicht nur unverzichtbar, sondern fast schon überlebenswichtig. Während sie ansonsten ein als unscheinbare Wohn-Tools eher verstaubtes Dasein in der Abstellkammer fristen, bringen sie spätestens bei Temperaturen ab 30 °C frischen Wind in die Bude. Aber nachts sollten auch die portablen Propeller zur Ruhe kommen, denn sie können ebenfalls einen steifen Nacken verursachen.

Elektrogeräte ausschalten

Während wir selbst bei tropischen Temperaturen fast zerfliessen, sind auch viele Elektrogeräte jetzt überflüssig: Denn TV, Computer, Spülmaschine und Co. produzieren Wärme und erhöhen damit das Raumklima. Experten raten daher dazu, nur die Geräte in Betrieb zu nehmen, die man an warmen Tagen auch braucht und unnötige Wärmequellen vom Netz zu nehmen.

Pyjama aus dem Eis

Wenn nichts anderes mehr für einen kühlen Kopf sorgt, dann muss man eben in die Trickkiste greifen – in diesem Fall in die Gefriertruhe: Denn was bei Rennwagenfahrern als heisser Insider-Tipp gilt, kann auch zuhause ganz leicht angewendet werden. Während die Piloten der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) kurz vor dem Start ihre Unterwäsche ins Gefrierfach legen, finden es einige cool, kurz vor dem Zubettgehen ihren Pyjama auf Eis zu legen. Manchmal sind Ideen, die aus der Not geboren werden, einfach die effektivsten.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © dean bertoncelj – shutterstock.com

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