Wände streichen wie ein Profi: So kommt Farbe ins neue Heim

10.03.2015 |  Von  |  Allgemein
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Wände streichen wie ein Profi: So kommt Farbe ins neue Heim
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Bevor nach einem Umzug die Kartons im neuen Zuhause ausgepackt werden können, gilt es unter anderem, die Wände zu streichen. Für welche Farben Sie sich dabei auch entscheiden: Guter Geschmack ist die Basis für ein schönes Ambiente.

Beim Wände Streichen genügt es nicht, hier und da gleichmässig ein wenig Farbe auf den Oberflächen zu verteilen. Bei dieser Tätigkeit gibt es zwei, drei wichtige Dinge zu berücksichtigen. Gehen Sie mit Fingerspitzengefühl an die Sache heran. Dann kann eigentlich nichts schiefgehen.

Mit der passenden Farbauswahl Akzente setzen

Schöne Wände in stilvoller Kolorierung sind echte Hingucker. Deshalb sollte einfach alles stimmig sein.

  • Die qualitative Beschaffenheit der vorhandenen Wandfarbe sollten Sie deshalb vor dem Streichen unbedingt prüfen. Wenn die alte Farbe teilweise bereits abblättert, wird die Oberflächenbeschaffenheit der neuen Farbschicht mit der Zeit rasch brüchig. Legen Sie einen Klebestreifen auf die alte Farbe und ziehen Sie ihn dann mit einem Ruck ab. Bleiben viele Farbpartikel hängen, müssen Sie die alte Farbe zuvor vollständig entfernen. Oft gelingt das schon mit einem einfachen Haushaltsreiniger. Zwar kostet das mitunter viel Zeit, aber es ist die Mühe wert.
  • Sparen Sie beim Kauf der Pinsel und Rollen möglichst nicht am falschen Ende. Günstige Produkte verlieren oftmals Borsten oder Haare, was sich nachteilig auf die Streichqualität auswirken könnte. Es lohnt sich deshalb, ein paar Franken mehr auszugeben.
  • Tragen Sie die Wandfarbe nicht auf, ohne zuvor eine Grundierung verwendet zu haben. In Anbetracht der oftmals unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheit kann es vorkommen, dass die Farbe an einigen Stellen besser aufgenommen wird als an anderen. Mit der Konsequenz, dass die Farbe ungleichmässig erscheint.
  • Üblicherweise werden die Ecken und Kanten zuerst mit einem schmalen Pinsel gestrichen, und erst dann sind die Flächen an der Reihe. Sie vermeiden die Bildung unschöner Farbunterschiede oder Unregelmässigkeiten, indem Sie die Flächen möglichst dann bearbeiten, wenn die mit dem Pinsel aufgetragene Farbe noch feucht ist.
  • Im Gegensatz dazu empfiehlt es sich allerdings beim Auftragen der zweiten Farbschicht, so lange mit dem Nachstreichen zu warten, bis die erste Farbschicht vollständig getrocknet ist.


Erfahrungsgemäss ist das Auftragen einer zweiten Farbschicht übrigens nicht immer erforderlich. Lassen Sie sich deshalb bei der Auswahl der Wandfarben ausführlich beraten. Denn dadurch sparen Sie beim Umzug Zeit, Geld und Nerven.

 

Oberstes Bild: © wavebreakmedia – shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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