Aufgeräumter Spielplatz: Ordnung und Stauraum im Kinderzimmer

10.10.2014 |  Von  |  Kinderzimmer
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Aufgeräumter Spielplatz: Ordnung und Stauraum im Kinderzimmer
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Kinderzimmer erfordern ein straff organisiertes Ordnungs- und Stauraumkonzept. Allzu schnell liegen anderenfalls Spielzeug, Kleidung und Bücher heillos durcheinander und keiner findet etwas wieder. Mithilfe passender Schränke mit viel Volumen und einer guten Innenausstattung gelingt es leicht, dieses nervenraubende Chaos zu vermeiden.

Sehr praktisch kann in fast allen Fällen die Anschaffung möglichst zimmerhoher Schränke sein. Auf diese Weise wird der volle Bereich zwischen Fussboden und Decke ausgenutzt. Selbstverständlich darf eine derartige Einrichtung das Raumgefühl nicht stören und das Zimmer vollkommen überladen erscheinen lassen. Insofern wird bei sehr kleinen oder schmalen Kinderzimmern in aller Regel eine eher zurückhaltende Anwendung voluminöser und die ganze Wandhöhe einnehmender Schränke geboten sein.

Auf die „inneren Werte“ des Schrankes achten

Nicht nur die Masse eines Schrankes sind wichtig für eine gute Stauraumlösung im Kinderzimmer, denn was nützen grosse Höhe, Breite und Tiefe, wenn im Inneren des Möbelstücks keine sinnvolle Aufteilung der unterzubringenden Gegenstände möglich ist? Beim Kauf von Aufbewahrungsmöbeln für das Reich des Nachwuchses ist es daher wenig sinnvoll, ausschliesslich auf Kleiderschränke oder Modelle mit nur einem oder zwei Einlegeböden zurückzugreifen. Schliesslich haben Sohn oder Tochter nicht nur Hosen, T-Shirts und Socken unterzubringen, sondern auch Puzzlespiele, Bauklötze, Spielzeugautos, Kinderbücher und vieles mehr, was intelligent und platzsparend aufbewahrt werden soll. Insofern sind möglichst viele verschieden grosse Fächer in den Schränken das A und O eines effektiven Stauraumkonzeptes.

Massanfertigung oder Standardware

Die Ideallösung ist der Kauf massangefertigter Schränke. Hiermit können nicht nur die räumlichen Gegebenheiten, sondern auch die individuellen Belange des Nachwuchses am besten berücksichtigt werden.

Sind Möbel nach Mass aufgrund der hohen Anschaffungskosten kein Thema, bleibt nur der Kauf von Standardmöbeln. Mit dem Wissen um die Notwendigkeit möglichst vieler unterschiedlich grosser Staufächer im Hinterkopf, finden sich im umfangreichen Sortiment der Möbelhäuser oder in entsprechenden Online-Shops zumeist passende Modelle. Sind diese Möbelstücke aufgebaut, zeigt sich schnell, ob sie dem Bedarf gewachsen sind oder ob eine Nachrüstung mit zusätzlichen Einlegeböden notwendig ist.

Zusätzliche Fächer schaffen

Die Einrichtung zusätzlicher Fächer in einem Kinderzimmerschrank ist einfach zu bewerkstelligen und gelingt auch weniger geübten Heimwerkern oder handwerklichen Laien ohne grosse Schwierigkeiten. Fast alle Baumärkte bieten Möbelbauplatten in 16 oder 19 Millimeter Stärke an, die gleich vor Ort auf die gewünschten Masse zugeschnitten werden können.

Mithilfe sogenannter Bodenträger können die auf diese Weise beschafften zusätzlichen Einlegeböden dann nach dem Bohren von Löchern an den gewünschten Stellen im Schrank eingebaut werden. Der grosse Vorteil einer derartigen „Selfmadegestaltung“ gegenüber Schrankmodellen mit festen Böden ist zweifelsohne die Flexibilität: Werden die Kinder grösser und die Anforderungen an das Stauraumkonzept ändern sich, kann durch ein Herausnehmen der Einlegeböden oder eine neue Anordnung derselben rasch reagiert werden.

 

Oberstes Bild: © F.Schmidt – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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