Gehen Sie üblen Gerüchen in Wohnräumen auf den Grund

17.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Gehen Sie üblen Gerüchen in Wohnräumen auf den Grund
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Natürlich – es ist zunächst unangenehm und vielleicht auch peinlich: Sie stellen fest, dass es komisch riecht in Ihrer Wohnung. Auch spontanes Lüften verbessert die Situation nur wenig. Komischer Geruch kann nicht nur lästig sein, er kann auch auf Gefahren oder gesundheitsschädliche Einflüsse hinweisen. Daher sollten Sie bei Geruchsbelästigung systematisch vorgehen.

Das Wichtigste vorab: Wenn Sie zum Heizen oder Kochen Hausgas verwenden und starken Schwefelgeruch wahrnehmen (wie faule Eier mit Knoblauch), dann ist Gefahr durch ausströmendes Erdgas im Verzug. Jetzt müssen Sie alles unterlassen, das offene Flammen verursacht (Kerzen, Zigaretten) oder Funken (Elektrik, Lichtschalter, Telefone). Drehen Sie den Hauptgashahn ab, öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie dann Haus oder Wohnung. Alarmieren Sie von draussen die Feuerwehr.



Gott sei Dank kommt dies nicht oft vor. Doch auch andere komische Gerüche sollten genau lokalisiert werden. Wenn unklar ist, wo ein Geruch herkommt, lüften Sie zunächst gut durch. Schliessen Sie danach die Fenster und gehen dann durch die Räume. Manchmal muss man auch noch einmal erneut von draussen in die Zimmer kommen. Dies deshalb, da unser Geruchssinn so funktioniert, dass er nach einiger Zeit unempfindlicher wird und wir Gerüche nicht mehr wahrnehmen.

Wenn Sie einen muffig modrigen Geruch wahrnehmen, können Sie einmal sämtliche Abflüsse überprüfen. Diese sollten, wenn nicht sowieso häufig genutzt, wenigstens einmal die Woche gut durchgespült werden. Im Siphon, das ist das U-förmige Rohrstück unter einem Wasserablauf, sollte immer Wasser stehen. Geben Sie, wenn Sie es mögen, ein paar Tropfen Zitronen- oder Orangenöl hinzu. Nehmen Sie hierfür ein Duftöl mit guter Qualität. Billige Öle enthalten künstliche Aromastoffe und machen sich dann auch für feine Nasen oder Allergiker eher unangenehm bemerkbar.

Forschen Sie auch nach, ob es stillgelegte und nicht genutzte Abflüsse im Haus oder in der Wohnung gibt. Diese sind meist verschlossen. Sollten sie es nicht sein, können Sie im Fachhandel passende Abdeckungen dafür erwerben, achten Sie aber unbedingt darauf, dass diese Schraubverschlüsse auch Dichtungen haben. Sollten die Abflüsse sehr schnell trocken fallen und ständig muffig riechen, dann stimmt etwas mit der Abwasserentlüftung nicht. Als Mieter sollten Sie sich an den Vermieter wenden: Hier handelt es sich um eine vorgeschriebene bauliche Massnahme!

Auch feuchte Wände können einen muffigen Geruch verursachen. Prüfen Sie Wände daraufhin, besonders in den Nassbereichen. Nasse Stellen und auch Bildung von Schimmelflecken können Sie auch mit den Augen erkennen. Richtiges Lüften und Heizen hilft: Vermeiden Sie extreme Temperaturschwankungen, indem Sie bei Kälte Fenster sehr lange geöffnet lassen. Praktizieren Sie sogenanntes Stosslüften: Mehrmals täglich für etwa fünf Minuten öffnen Sie die Fenster weit. Sollte die Feuchtigkeit im Mauerwerk sein, muss fachmännisch saniert werden: Schimmel ist gesundheitsschädlich!



Überprüfen Sie verwinkelte Ecken und Ritzen, schauen Sie unter Regale, hinter Schränke, Kommoden und Kühlschränke. Hier braucht ja nur einmal unbemerkt etwas hingeraten sein, wie etwa frische Lebensmittel, und schon haben Sie einen ungewollten Duftspender. Speisekammern, Regale oder Schübe, in denen etwa Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln aufbewahrt werden, sollten gelegentlich auch geprüft werden. Eine einzige Zwiebel, die still vor sich hin modert, kann eine ziemliche Geruchsbelästigung darstellen.





Die Quellen übler Gerüche sollten in Wohnräumen immer beseitigt werden, da etwa Raumsprays oder Duftöle solche Probleme nur überlagern und nicht lösen. (Bild: Olga Miltsova / Shutterstock.com)

Die Quellen übler Gerüche sollten in Wohnräumen immer beseitigt werden, da etwa Raumsprays oder Duftöle solche Probleme nur überlagern und nicht lösen. (Bild: Olga Miltsova / Shutterstock.com)




Teppiche oder Vorhänge können gewaschen oder gereinigt werden, bei Textilmöbeln sind die Bezüge meist auch waschbar. Eine Sprühextraktion kann auch hilfreich sein. Nach einem Gang mit Reinigungsmitteln kann auch hier ein Nachgang mit Wasser und ein wenig Duftöl gemacht werden. Teppiche oder lose verlegte Bodenbeläge sollten hochgehoben und Rückseite und Unterboden geprüft werden. Hier sind manchmal Risikostellen. Wenn Sie Böden fest verlegen, wie etwa Laminat oder Parkett, dann achten Sie darauf, dass der Untergrund absolut sauber und vor allem trocken und frei von Schadstellen ist.

Waschmaschinen oder Spülmaschinen können manchmal auch zur Bildung unangenehmer Gerüche beitragen. Hier ist wie schon beschrieben einmal auf die Abflusssituation zu achten. Sollten die Maschinen länger nicht benutzt worden sein, sollte man einen kurzen Spülgang durchführen. Im Fachhandel gibt es auch speziellen Maschinenreiniger, den man zusetzen kann. Dies sorgt, etwa halbjährlich durchgeführt, für Sauberkeit und Hygiene.

Raumsprays und Lufterfrischer vermitteln meist nur die Illusion eines besseren Geruchs. Sie überlagern aber Geruchsquellen nur und enthalten oft selbst Reizstoffe. Oberste Priorität sollte also immer das Ausschalten von Geruchsquellen sein. Natürliche Duftspender sind hilfreich: Spicken sie eine frische Zitrone mit Nelken und legen diese an gewünschte Stellen der Wohnung. Auf diese Weise haben Sie einen natürlichen Lufterfrischer, der länger anhält. Lassen Sie so einen Duftigel auch von Ihren Kindern basteln, platzieren und gelegentlich erneuern. Die haben ihren Spass dabei.



 

Oberstes Bild: © Piotr Marcinski – Shutterstock.com



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