Gutes Klima im Büro

17.07.2014 |  Von  |  Büro
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Gutes Klima im Büro
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In Zeiten von Stress, Mobbing und Burnout denkt man jetzt vielleicht an das menschliche Miteinander. Gemeint ist aber hier das Klima im eigentlichen Sinne: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und andere Parameter, die für Wohlbefinden oder Missbehagen sorgen. Was Sie tun können, um Ihr persönliches Büroklima zu optimieren, lesen Sie hier.

Manche Menschen haben sich an bestimmte Beschwerden, die sie täglich am Arbeitsplatz haben, schon fast gewöhnt:



  • Juckende, brennende, tränende und/oder trockene Augen
  • Infekte, Erkältungen und allergieartige Reaktionen
  • Trockene und daher gereizte Schleimhäute in Nase und Rachen
  • Nacken- und Schultermuskelverspannung

Leider kommen viele Betroffene gar nicht auf die Idee, die möglichen Ursachen für solche Beschwerden zu überprüfen und im optimalen Fall abzustellen.

Was viele Menschen nicht wissen: Eine zu trockene und auch zugige Büroluft lässt die natürliche Flüssigkeit im Auge schneller verdunsten. Auf der Hornhaut entstehen so unterversorgte, zunehmend trockene und gereizte Stellen. Darauf reagiert das Auge mit den beschriebenen Symptomen. Natürlich kann man sich in der Apotheke sogenannte künstliche Tränenflüssigkeit kaufen und diese regelmässig in die Augen tropfen. Besser ist es aber, die Ursachen zu beseitigen.

Messen Sie an Ihrem Arbeitsplatz die Raumtemperatur. Optimal ist es, diesen Wert in der Höhe des Kopfes und in mehr als einem Meter Entfernung zu einer Wand zu messen. Sollten Sie Beschwerden in Hüfthöhe oder tiefer an den Beinen bzw. Füssen haben, messen Sie auch dort. Laut Vorschriften hat ein Arbeitgeber für Raumtemperaturen zu sorgen, die in einem Büro 19 Grad Celsius nicht unterschreiten, 26 Grad Celsius aber auch nicht überschreiten. Sollte die Temperatur abweichen, schaffen Sie Abhilfe und nehmen Sie Ihre Beschwerden somit wichtig.



Ein weiterer Aspekt ist die Luftfeuchtigkeit. Im Handel gibt es hierfür sogenannte Hygrometer oder Hydrometer. Diese kosten in einfacher, aber tauglicher Ausführung fünf bis zehn schweizer Franken. Hier sollten Sie auch an verschiedenen Stellen in Ihrer Arbeitsumgebung messen. Wünschenswert ist eine Luftfeuchtigkeit, die generell deutlich über 30 % liegt. Im Sommer können auch 60 bis 70 % als angenehm empfunden werden. Im Winter sollte die Luftfeuchtigkeit nicht über 50 % liegen, weil sonst Schimmelgefahr besteht.



Die Luftfeuchtigkeit wird durch zu langes Lüften, gerade im Winter, drastisch gesenkt. Hierzu ein Beispiel: Draussen ist es frostig kalt, bei 50 % Luftfeuchtigkeit. Die gleiche Luftfeuchtigkeit besteht in einem Büro, dort sind allerdings 22 Grad Celsius. Wenn Sie nun durch Lüften die Hälfte der Büroluft „austauschen“, sinkt die Luftfeuchtigkeit bereits unter die kritischen 30 %. Daher sollte immer nur kurz, dafür aber häufig gelüftet werden, um das zu verhindern.

Um die Luftfeuchtigkeit optimal zu halten, gibt es im Fachhandel einfache und auch komplexe Geräte, sogenannte Luftbefeuchter. (Bild: Scruggelgreen / Shutterstock.com)

Um die Luftfeuchtigkeit optimal zu halten, gibt es im Fachhandel einfache und auch komplexe Geräte, sogenannte Luftbefeuchter. (Bild: Scruggelgreen / Shutterstock.com)




Um die Luftfeuchtigkeit optimal zu halten, gibt es im Fachhandel einfache und auch komplexe Geräte, sogenannte Luftbefeuchter. Gerade im Winter kann es auch ausreichen, wenn man auf Heizkörper Schalen stellt, die mit Wasser gefüllt sind. Es gibt auch spezielle Behälter, die vor die Heizkörper gehängt werden. Diese verdunsten Wasser meist noch schneller und effektiver.

Sollte dies vor allem die Beschwerden der Augen und Schleimhäute von Nase und Rachen nicht bessern, muss nach weiteren Ursachen gesucht werden. Bei den Augen kann es an zu langer Bildschirmarbeit liegen: Hierbei wird die Zwinkerfrequenz des Auges mit der Zeit auf ein Drittel gesenkt, was auch zur Unterversorgung des Auges mit Tränenflüssigkeit führt. Die Symptome sind dann wie beschrieben.

Eine weitere Ursache könnte Zugluft sein. Hier reagiert jeder Mensch anders, und die Messungen sind schon etwas komplizierter: Einen sogenannten Anemometer können Sie ab etwa 30 schweizer Franken erwerben. Ganz simpel geht es aber auch mit einer Kerze. Sie zeigt durch Flackern, ob Zugluft vorhanden ist.

Oft werden Menschen ausgelacht, wenn sie zugluftempfindlich sind. Das ist nicht angemessen: Ein Luftstrom kann durch Herabkühlung der Haut zu Minderdurchblutung führen. Adern verengen sich und die Nerven werden dadurch gereizt. Oft kommt es auch zu chronischen Verspannungen durch Muskelverkürzung: Schmerzen sind die Folge, oft im Bereich von Schulter und Nacken.

Im Sommer freuen wir uns zwar, wenn wir bei Hitze klimatisierte Räume haben. Diese werden dann aber meist zu tief geregelt: Eine Raumtemperatur von 24 bis 26 Grad Celsius ist bei Sommerhitze nicht nur zumutbar, sondern auch besser als 18 Grad Celsius. Beim Wechsel zwischen verschiedenen Temperaturen holen sich empfindliche Menschen gerne eine typische Erkältung, wie ja auch durch Flugzeuge oder klimatisierte Schnellzüge.

Die zu stark kühlende Klimaanlage senkt meist auch die Luftfeuchtigkeit.
Ein weiterer Effekt: Je nachdem, von wo die kühle Luft eingeblasen wird, entsteht auch Zugluftbelastung. Diese lässt sich durch vernünftiges Dosieren des Ventilators der Anlage regeln. Manchmal kann man durch verstellbare Blenden den Luftstrom auch umlenken, sodass er nicht direkt auf einen Schreibtisch bläst.



 

Oberstes Bild: © Alexander chaikin – Shutterstock.com



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