Mit praktischen Möbeln intelligent Ordnung schaffen

21.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Mit praktischen Möbeln intelligent Ordnung schaffen
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Das Problem kennt jeder: Überall liegen Gegenstände herum und stören das Gesamtbild der Wohnung. Sei es das Handtuch vom morgendlichen Duschen, die Tüten vom letzten Einkauf oder die auf dem Boden im Esszimmer verstreuten Legosteine der Kinder. Hinzu kommen all die kleinen und grösseren Dinge, die man griffbereit haben will, die aber keinen richtigen Platz zu haben scheinen. Doch mit ein paar Tipps und praktischen Möbeln lässt sich dieses Chaos leicht in den Griff bekommen.

Besser mit geschlossenen Schränken

Gerade grössere Familien mit mehreren Kindern haben zumeist viel unterzubringen. Da jeder Quadratmeter der Wohnung möglichst effektiv genutzt werden soll, zugleich aber das Raumgefühl nicht zu sehr eingeschränkt werden darf, sind intelligente Lösungen und praktische Möbel angesagt. Wo immer machbar, kann vor allem auf die Höhe gesetzt werden. So sind möglichst deckenhohe Schränke oftmals sehr gefragt, sollen zugleich aber auch nicht aufdringlich und klobig wirken und dem Wohnbereich die Luft zum Atmen nehmen.




In Altbauwohnungen mit Zimmerhöhen von meist rund dreieinhalb Metern stellt es kaum ein Problem dar, wenn der Schrank vom Boden bis zur Oberkante stattliche 2,50 Meter misst – bei tieferen Räumen sollte auf einen oberen Abstand von mindestens 20 Zentimetern zwischen Schrank und Zimmerdecke geachtet werden, um eine Reinigung noch möglich zu machen. Wichtig für den optischen Eindruck bei sehr hohen Schränken ist auch die Farbe. So eignen sich helle Dekors deutlich besser. Auch mit Spiegeln versehene Fronten sorgen für ein grosszügiges Raumgefühl.

Überhaupt: Um auch optisch für Ordnung zu sorgen, sind in jedem Fall geschlossene Schränke oder Schrankelemente sehr viel besser als offene Regale. Ein Nachteil vieler moderner Wohnwände – vor allem bei Modellen aus dem niedrigen oder mittleren Preissegment – sind die vielen offenen Flächen. Statt Elementen mit Türen sind zumeist regalähnliche Bereiche eingearbeitet, die sich allenfalls zum Abstellen von Deko-Material oder Büchern eignen. Werden hier Alltagsgegenstände wie Schlüsselbund, Brillen, Medikamentenpackungen oder ähnliches abgelegt, entsteht schnell der Eindruck von Unordnung. Bei geschlossenen Schrankteilen verschwinden all diese Dinge hinter einer Tür und sind aus dem sichtbaren Bereich genommen.




Wer trotzdem nicht auf eine luftige Wohnwand verzichten will, kann mit hübschen Boxen, die in die offenen Fächer gestellt werden, eine gute Alternativlösung finden.




Jedes Ding braut seinen Platz

Nach der Devise „Jedes Ding braucht seinen Platz“ sollte möglichst jeder Haushaltsgegenstand ein festes Zuhause haben: Die Halmasteine nebst Spielbrett in der Kommode, die Sonnenbrillen im Flurschränkchen und der Briefblock in der Schreibtischschublade. So kann vermieden werden, dass Sachen herumliegen, weil niemand weiss, wohin sie aufzuräumen sind.

Eine gute Möglichkeit zum Verstauen von Decken, Kissen oder auch von Spielzeug sind beispielsweise hübsche Holztruhen, die im Wohn- oder Schlafzimmer aufgestellt werden können.

Ein oft gehörter Tipp ist auch, sogenanntes „Leerlaufen“ zu vermeiden: Bei jedem Gang durch die Wohnung oder das Haus sollten gleich diejenigen Dinge mitgenommen werden, die ohnehin in den Raum gebracht werden müssen, zu dem man gerade unterwegs ist: Die leeren Kaffeetassen kommen in die Küche mit, das Halstuch wird vom Sofa in den Flur befördert und die nicht mehr benötigten, aber noch herumliegenden Bauklötze des Sohnes begleiten uns auf dem nächsten Weg ins Kinderzimmer. So wird – ganz nebenbei – Ordnung geschaffen.




Sortieren, Auslagern, Wegwerfen

Alles, was nicht täglich oder nur saisonal gebraucht wird, kann getrost ausgelagert werden: Winterstiefel, Strandmuschel oder Weihnachtsdeko lassen sich hervorragend in geeigneten Schränken im Keller oder auf dem Dachboden aufbewahren.

Auch kann die Schaffung von Lagerflächen in bislang ungenutzten Räumen im Dachgeschoss sehr sinnvoll sein. Vielfach finden sich hier Bereiche, die zum Wohnen oder Arbeiten zu klein, für eine Abstellkammer aber durchaus geeignet sind. Hier sind Regale mit flexibler Höhengestaltung und variablen Einlageböden ideal, denn auf diese Weise kann durch eine treppenförmige Anordnung der Regale so gut wie jede Dachschräge ausgenutzt werden. Hilfreich kann es sein, transparente Boxen für die Aufbewahrung zu benutzen. Auf diese Weise lässt sich der Inhalt auf einen Blick erkennen. Eine Alternative sind möglichst grossflächige Etiketten, die am besten mit einem Bleistift beschriftet werden – so können Änderungen des Inhalts schnell und unkompliziert angeschrieben werden. Ein Tipp: Ein Radiergummi in der Nähe leistet hier gute Dienste.




Ganz wichtig ist es, sich von Sachen zu trennen, die nicht mehr gebraucht werden. Das ist allerdings oft leichter gesagt, als getan, denn an vielen Dingen scheint das Herz zu hängen oder sie sind mit besonderen Erinnerungen verbunden: Der alte Mantel, der gar nicht mehr passt, aber in dem man einst seine Frau kennengelernt hat, das alte Wählscheibentelefon, das ja „eigentlich noch funktioniert“, die Weihnachts- oder Ansichtskarten von früheren Freunden – all diese Dinge werden wohl nie wieder Verwendung finden, kosten aber unnötig Platz. Hier hilft es zumeist, solcherlei Utensilien in eine Umzugskiste zu stecken, diese mit dem aktuellen Datum zu versehen und dann in den Keller oder auf den Dachboden zu bringen. War man dann ein Jahr lang nicht an der Kiste dran, kommt sie ungeöffnet in den Müll. Diese Methode hat sich schon tausendfach bewährt und viele Haushalte von unnötigem Lagergut befreit.

Wer diese Tipps beachtet, wird schnell merken: Mit praktischen Möbeln, einem klugen Raumkonzept und der laufenden Anwendung von Sortieren, Auslagern und Wegwerfen, kann jede Wohnung vom Chaos befreit und zu einem angenehmen Heim werden.

 

Oberstes Bild: © Ventura – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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