Möbel selbst zusammenbauen – Was gibt es zu beachten?

30.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Möbel selbst zusammenbauen – Was gibt es zu beachten?
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Um den Aufbau von Möbeln sachgerecht durchführen zu können, braucht man nicht immer Fachkräfte. Zwar wird es für den Laien schwierig, eine komplette Küche ohne fachkundiges Personal aufzustellen, doch im Wohnbereich, wenn es um Schränke, Betten, Tische und Regale geht, kann man mit der eigenen Manpower sehr viel erreichen und bares Geld sparen.

Leider machen viele Menschen Fehler, wenn Sie die eben gekauften Möbel zusammenbauen wollen. Um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden, haben wir Ihnen hier eine Hilfestellung verfasst, damit Sie gleich von Anfang an durchstarten können und später viel Freude an Ihren Möbeln haben. Kleiner Tipp der Redaktion: Mit einer Thermoskanne Kaffee oder Tee arbeitet es sich deutlich entspannter.

Das Auspacken der Möbel – Tipp Nr. 1

Wenn Sie beispielsweise Möbel für das Wohnzimmer gekauft haben, sollten Sie die Pakete aus dem Möbelgeschäft in einem anderen Zimmer lagern als dort, wo das Möbelstück später aufgestellt werden soll. Es gibt nichts schlimmeres, als die Pakete gleich dort zu öffnen, wo man auch arbeiten will. Alles liegt kreuz und quer durcheinander, die Verpackung steht im Weg und schnell ist der Überblick verloren.




Öffnen Sie die Pakete vorsichtig und keinesfalls mit einem Teppichmesser. Zu leicht verursacht man auf der Oberfläche der Materialien Schnitte und Kratzer. Einfacher ist es, das Paket an einer Seite zu öffnen und die Möbelbauteile nach und nach herauszuziehen. Stellen Sie die Möbelteile ordentlich nebeneinander, damit Sie nach dem Blick in die Anleitung immer sofort das richtige Bauteil finden. Schrauben und Zubehör am besten einfach in eine Schüssel geben, so geht nichts verloren.

Das Vorbereiten der Möbel – Tipp Nr. 2




Gerade die Selbstbaumöbel müssen entsprechend vorbereitet werden, bevor man sie montieren kann. Scharniere, Schrauben, Bolzen, Holzsplinte und Türgriffe montiert man am besten vor dem eigentlichen Zusammenbau, damit man es später leichter hat. Bedenken Sie, dass man Türen und Schubladen im losen Zustand deutlich besser handhaben kann. Dies erleichtert die Arbeit ungemein.

Selbstbaumöbel sowie das richtige Werkzeug müssen entsprechend vorbereitet werden. (Bild: Bezmaski / Shutterstock.com)

Selbstbaumöbel sowie das richtige Werkzeug müssen entsprechend vorbereitet werden. (Bild: Bezmaski / Shutterstock.com)





Der Zusammenbau des Möbelstücks – Tipp Nr. 3

Bauen Sie beispielsweise einen Schlafzimmerschrank auf, bietet sich der Wechsel der Möblierung gleich an, um einen Herbstputz durchzuführen. Den Moment, nachdem Sie Ihren alten Schrank abgebaut haben, sollten Sie nutzen, um den Boden und die dahinterliegenden Wände zu reinigen. Später, wenn Sie mit dem Aufbau fertig sind, wird es nur schwer möglich sein, einen grossen Schrank zu bewegen, ohne dass man Streifen auf dem Fussboden hinterlässt.

Holen Sie sich nun das erste Bauteil des Schrankes, welches laut Zeichnung meistens die Grundplatte ist. Überprüfen Sie noch einmal, ob eventuelle Füsse richtig angeschraubt sind und alle weiteren Verbindungselemente an den richtigen Stellen sitzen. Leider ist es oft so, dass die vorbereiteten Schrankwände, -böden und -decken auch spiegelverkehrt eingebaut werden können, bestimmte vorgebohrte Löcher oder Führungen dann aber nicht mehr an der richtigen Stelle sitzen. Vermeiden Sie unnötige Arbeit, indem Sie gleich von Beginn an auf die korrekte Lage der Bauteile achten.




Steht die Bodenplatte, haben Sie nun die Möglichkeit, sich alle weiteren Elemente nach und nach aus dem anderen Zimmer zu holen. So bleibt der eigentliche Arbeitsplatz immer aufgeräumt und es steht Ihnen nichts im Weg. Bei breiteren Schränken sollten Sie unbedingt einen zweiten Helfer mit dabei haben, da sonst die von Ihnen aufgestellten Wände und Zwischenwände zur Seite umfallen könnten und der Schrank somit nicht mehr zusammenzubauen wäre.




Die Verschraubungen – Tipp Nr. 4

Ein herkömmliches Möbelstück, welches Sie in einem Möbelgeschäft gekauft haben, besteht oftmals aus Pressholz. Dieses ist zwar in Kombination mit der entsprechenden Oberfläche recht stabil, aber auch nicht unendlich belastbar. Achten Sie daher bei Verschraubungen darauf, dass Sie die Schrauben zunächst nicht zu fest anziehen. Leicht überdreht man diese, oder reisst sie aus dem Pressholz. Aus diesem Grund sollte man Schränke auch nie mit Akkuschrauber oder Bohrmaschine zusammenbauen, sondern mit der Hand. Es ist zwar mühsamer, aber Ihr Schrank wird es Ihnen danken.

Der Einbau von Türen und Regalbrettern – Tipp Nr. 5

Wenn Sie die Türen und Regalbretter einbauen, achten Sie beim Transport vom einen Zimmer in das andere darauf, dass Sie nirgendwo anstossen. Gerade die Ecken sind bei diesen Elementen sehr empfindlich und tragen leicht Schäden davon. Richten Sie die Türen vor dem Einsetzen in die Scharniere immer gerade aus und befestigen Sie die Schrauben zunächst handfest. Wenn alles passt, können Sie die Schrauben der Türen und auch sämtliche anderen Schrauben nochmal mit einem kleinen Ruck anziehen.

Wenn Sie unsere Tipps beachten, wird Ihnen beim Zusammenbau der Möbel einfach alles gelingen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Möbelstück!

 

Oberstes Bild: © loraks – Shutterstock.com


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