Ettore Sottsass - ein Designer des Anti-Designs - Teil 1

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kann ein Designer ein Anti-Designer sein? Welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein? Welches Konzept steckt dahinter? Gibt es überhaupt eins? Vielleicht ist es ganz im Sinne von Ettore Sottsass (1917-2007), diese Fragen einfach im Raum stehen zu lassen und nicht zu beantworten. Vielleicht hilft aber auch ein Blick auf seine Biografie und sein Lebenswerk, sich dem scheinbaren Paradoxon von Design und Anti-Design anzunähern. Sottsass wurde in Innsbruck geboren. Sein Vater war Architekt, und der Sohn trat in dessen Fussstapfen. Er studierte von 1935 bis 1939 am Polytechnikum in Turin, wandte sich aber schon bald auch anderen kreativen Tätigkeiten zu. Im Laufe seiner langen Karriere war er Fotograf, Zeichner, Philosoph - vor allem aber Designer.

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Michael Thonet, der Pionier der Bugholztechnik - Teil 1

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Michael Thonet (1796-1871), geboren in Boppard am Rhein, revolutionierte im 19. Jahrhundert mit der von ihm perfektionierten Bugholztechnik die industrielle Herstellung von Möbeln, vor allem im Segment Stühle. Bis heute gelten er und sein Unternehmen als Pioniere modernen Möbeldesigns. Nach seiner Tischlerlehre machte sich Thonet 1819 selbstständig. Ein Jahr später feierte er Hochzeit mit Anna Grahs. Die beiden zeugten sieben Söhne und sechs Töchter, allerdings starben alle Mädchen und zwei Jungen bereits im Kleinkindalter. Thonets Arbeiten wurden schon früh geschätzt, nicht zuletzt, weil er sein Hauptaugenmerk stets auf beste Qualität und weiterführende Innovationen lenkte. Seine ersten Versuche, Möbel aus gebogenem und verleimtem Holz herzustellen, datieren auf die Zeit um 1830. Erste Erfolge mit einem Stuhl feierte er 1836.

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