Trendshow Barstuhl

20.02.2014 |  Von  |  Bar
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Trendshow Barstuhl
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Jahrhundertelang galten Sitzmöbel als das Privileg einer herrschenden Klasse, der Rechtsprechung oder des Klerus. Generell kauerten oder hockten einfache Leute auf dem blossen Boden, während Amtsträger und Adel im wörtlichen Sinne über ihnen „thronten“. Diese Praxis wurde lange Zeit nicht hinterfragt und erst im 16. Jahrhundert wurde der Stuhl zu einem Einrichtungsgegenstand der breiten Bevölkerung. Damit war der Wandel vom Statussymbol hin zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand vollzogen.

Modernes Design, neueste Technologien und flexible Möbelsysteme, lassen die Übergänge zwischen Küchenbereich und Wohnambiente fliessend erscheinen. Der Barstuhl – lange Zeit als Nischen-Mobiliar eher unterschätzt und vernachlässigt – trägt nicht unerheblich zu diesem Trend bei. Heute ist er der erklärte neue Liebling namhafter Möbel-Designer.

Wie so manche Erfolgsstory in der Geschichte des Einrichtungsdesigns begann der Siegeszug des Barstuhls in den 1950er Jahren in den USA. Ein neuer Trend ging hin zu zwangloser Gastlichkeit und der Aufhebung starrer Sitzordnungen bei Tisch. So wanderten die Barstühle aus den Tiefen der Kellerbar in die oberen Etagen des Hauses, mitten in den Blickpunkt der Familie. Köchinnen und Köche fristeten allzu lange ein einsames Dasein am Herd abgeschirmter, separater Küchen, während sich Gäste und Familie draussen in den gemütlicheren Wohnräumen und Lounges vergnügten. War es schliesslich Zeit, das Essen zu servieren und die gesellige Tischrunde fortzusetzen, war der Koch meistens schon zum 5. Rad am Wagen innerhalb der Gästerunde mutiert.

Ein neues Konzept für die Küche – mehr Freiheit für den Gastgeber

Schon vor Jahren erkannten internationale Küchendesigner den Trend zur offenen Küche und dem Wunsch nach einer kulinarischen Erlebniswelt innerhalb des Wohnambientes. Essensduft und Klappern waren plötzlich erwünscht. Dem Streben nach mehr Miteinander und Geselligkeit entsprechend, entstanden – neben ebenso funktionellen wie optisch ansprechenden Küchenlandschaften – bewegliche, hochbeinige Sitzlösungen. Heute fördern Barstühle durch ihre Flexibilität die Kommunikation und das Interagieren aller Beteiligter beim Kochen.

Barstuhl-Blaise-Artesi.ch

Barstuhl BLAISE (Bild: artesi.ch)

Ein schönes Beispiel für eine gelungene Küchenbestuhlung ist der zeitlose Barstuhl BLAISE. Mit höhenverstellbarem Edelstahlgestell, Fussstütze und kreuzförmigen Standfuss kommt er ausdrucksstark in Walnuss-Furnier auf Sitz und Rückenlehne daher. Wer mehr den klassischen Trompetenfuss und einen Lederbezug bevorzugt, tendiert vielleicht zu einem PENGUIN Barhocker im originellen Schwarzweiss-Look mit Guckloch in der Rückenlehne.




Barstühle bringen Schwung in den Essbereich

Der Tagesablauf vieler Menschen spielt sich rund um den Esstisch ab. Ein herkömmlicher niedriger Essplatz mit entsprechender Tischhöhe und Fläche verleitet dazu, alle Arten von Arbeiten daran zu erledigen. Das TV-Programm wird der Einfachheit halber gleich am Essplatz mitverfolgt und der Abend dort oftmals auch im wahrsten Sinne des Wortes „ausgesessen“. Die Zauberformel für mehr Dynamik und eine klare Linie am Essplatz lautet: Man nehme ein Interieur aus Barstühlen und Bartisch. Ob zu zweit oder mit Gästen, es gelingt an einem erhöhten Essplatz leicht, ein erlebnisreiches, agiles Bistro-Ambiente zu erschaffen. Ein Mahl kann schnell mit einem gewissen Glam-Faktor in Szene gesetzt werden, ohne dass man Gefahr läuft, den ganzen Abend ausschliesslich bei Tisch zu verweilen. Das Zusammensein mit Familie und Freunden verlagert sich – falls gewünscht – zum Ausklang des Tages in die Kaminecke oder auf die Sofa-Oase.




Wer beim Speisen gerne solide auf vier Beinen sitzt, wird bei Barstuhl-Modell NIKA in Massiv-Eiche und Lederoptik fündig. Wenn es das Quäntchen mehr an Farbe und modernem Design sein darf, ohne dabei auf Bequemlichkeit zu verzichten, liefern Trompetenfüsser des Labels PLUMP puristische Akzente im Leder-Look.




Lebensart – ein Platz am Tresen




Man muss nicht Charles Schumann heissen, um den Traum von der eigenen Bar im Haus zu verwirklichen. Es hilft aber schon, ein gutes Händchen beim Mixen von Cocktails an den Tag zu legen. Ob für ein vertrauliches Tête-à-Tête, tiefschürfende Gespräche oder einfach für Geniesser: Ein Bar-Setup in Küche, Wohnraum oder auf der Terrasse ist stets ein besonderer Blickfang und Treffpunkt. Wenn der Gast gar nicht mehr heimgehen möchte, könnte es am einladend gepolsterten Barhocker der Produktlinie DUMPLING liegen. Das Gleiche gilt zum Beispiel für das Modell PUFFIN, dessen bequeme Armlehne ebenfalls zu einer längeren Verweildauer animiert.

Der Barstuhl neu definiert als Office-Bestandteil

Fortschrittliche Arbeitsplätze verwandeln in zunehmendem Masse ihr Gesicht. Die Zeiten haben sich geändert. Früher war es durchaus normal, innerhalb einer Firma den selben Schreibtisch bis zur Rente zu besetzen. Heute hingegen stehen wirtschaftliche Flächennutzung, optimaler Informationsfluss sowie Flexibilität im Vordergrund. Die neuartigen Konzepte „Desk Sharing“ und „Mobile Office“ brechen mit alten eingefahrenen Traditionen. Als flexibles Büromobiliar eingesetzt, kommen beispielsweise Barstuhl-Modelle wie ANDREW oder MATHILDE den Anforderungen an eine verbesserte Vernetzung von Personal, Projekten und Ideen entgegen.

Wohn-Accessoire mit vielfachem Nutzen

Der Barstuhl ist ein aktiver und attraktiver Mitbewohner geworden. Anders als stationäre Möbelstücke sind Barstühle dreidimensional agierende Komponenten in einer sich wandelnden Wohnungs- und Bürolandschaft. Es lohnt sich, diese Besonderheit bei der Gestaltung eines Interieurs zu berücksichtigen. Mehr als bei den meisten anderen Möbelstücken sticht beim Barstuhl auch seine Kehrseite ins Auge. Er wechselt schon mal seinen Standort und die Seiten. Je nach individuellen Anforderungen soll das Wohn-Accessoire nicht nur innovativ und stilvoll, sondern auch höhenverstellbar, standsicher und ergonomisch sein.




 

Oberstes Bild: © arsdigital – Fotolia.com

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