Kleine Räume richtig einrichten – So wird’s gemacht!

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Kleine Räume richtig einrichten – So wird’s gemacht!
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Nicht jeder kann ein grosszügiges Heim sein Eigen nennen. In vielen Wohnlandschaften herrschen beengte Verhältnisse, was den Alltag überaus negativ beeinflussen kann.

Damit das Wohnen auch in kleinen Räumen zu einer angenehmen Angelegenheit avanciert, sind clevere Lösungen und multifunktionale Möbel gefragt. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Zuhause richtig einrichten, um auf engstem Raum komfortabel zu leben.

Bevor es an das Möblieren geht, ist es sinnvoll, sich in Ruhe Gedanken über die Raumnutzung zu machen. Welche Aktivitäten müssen in einem Zimmer vereint werden? Lassen sich Räume möglicherweise anderweitig besser und effizienter nutzen? Diese Fragen gilt es zu beantworten, um einen ersten, groben Plan für das Interieur zu erarbeiten.

Anschliessend werden Ihnen die folgenden fünf Punkte beim Einrichten helfen:

1. Multifunktionale Möbel anschaffen

In kleinen Räumen sind praktische Möbel unverzichtbar. Idealerweise übernehmen sie mehrere Aufgaben und verfügen über minimale Konstruktionen. Welche Möbel für Ihre individuelle Wohnsituation optimal sind, hängt von Raum und dessen Verwendung ab. Wir haben einige beispielhafte Raumkonzepte sowie Situationen aufgegriffen und dazu passend einige Lösungen ergänzt, welche als Inspiration dienen können:

Einzimmerwohnung:

Hier spielt sich der gesamte Alltag in einem Raum ab. Damit dies nicht im Chaos endet, müssen Schlaf-, Arbeits-, Wohn- und Essbereich möglichst effizient miteinander kombiniert werden. Zum Schlafen und Entspannen sind Sofas empfehlenswert, welche sich mit wenigen Handgriffen in ein Bett verwandeln lassen.

Bei Naturloft, einem deutschen Onlineshop für Landhausmöbel aus Massivholz und Polstermöbel, können Sie sich einen Überblick über die Vielfalt an Schlafsofas verschaffen. Von aufwändig gestalteten Exemplaren im Kolonialstil über Designer-Modelle bis hin zu minimalistischen Varianten ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Sie haben die Wahl zwischen zahlreichen Farben, Materialien und Grössen.

Schlafsofas haben den Vorteil, dass sie tagsüber als bequemes Sofa  und nachts zum Schlafen eingesetzt werden. Um Schlaf- und Wohnbereich vom Arbeitsplatz abzutrennen, können halbhohe Regale oder Kommoden aufgestellt werden. Sie sind die perfekten Raumtrenner. Alternativen sind Stoffrollos, Paravents oder angefertigte Trennwände. Bezüglich des Arbeitsplatzes gilt es zu überlegen, ob ein separater Schreibtisch benötigt wird oder vielleicht der Esstisch multifunktional nutzbar ist. Überlegen Sie im Voraus, welche Zonen Sie am meisten benötigen und entscheiden Sie anhand dessen, auf welche Möbel sie verzichten können.


In kleinen Räumen sind praktische Möbel ein Muss. (Bild: © podlesakpetr - pixabay.com)

In kleinen Räumen sind praktische Möbel ein Muss. (Bild: © podlesakpetr – pixabay.com)


Enge Küchen:

Besonders enge und kleine Küchen lassen keinen Platz für einen Esstisch. Als Kompromisslösung könnte eine Verlängerung der Arbeitsfläche oder ein breites Bord zum Essen dienen. Gleichzeitig sorgen klappbare Mini-Tischplatten für Flexibilität. Wird nicht gegessen, wird der Essbereich platzsparend weggeklappt.

Mehr Sitzplätze:Wer in engen Räumen oft Besuch empfängt, braucht jede Menge Sitzgelegenheiten. Herkömmliche Stühle und Hocker nehmen allerdings viel Platz in Anspruch. Besser geeignet sind Klapp- oder Stapelstühle. Die perfekte Lösung sind multifunktionale Möbelstücke, die Sitzfläche und Ablage vereinen. Wird zusätzlich Stauraum benötigt, raten wir zu Hockern mit Aufbewahrungssystem im Inneren. Ein Deckel erlaubt das Aufbewahren von Utensilien.

Wohnen und Arbeiten:

In kleinen Wohnungen muss der Arbeitsplatz auf minimaler Fläche eingerichtet werden. Im Handel sind speziell für diesen Zweck Schrankwände erhältlich, die ein Homeoffice enthalten, das nach getaner Arbeit hinter Fronten verschwindet. Eine geschmackvolle Lösung, die auch für Schlafzimmer prädestiniert ist. Bleibt kein Platz für Raumteiler, kann der gemütliche Wohnbereich mit einem Teppich vom Arbeitsplatz abgegrenzt werden. Ist ein Raum sehr hoch, ist ein Hochbett die beste Alternative. Direkt darunter wird der Schreibtisch aufgestellt.

Anregungen für kleine Schlafzimmer werden im folgenden Video präsentiert. Von Dachschrägen über viele Fensterfronten bis hin zu abgewinkelten Wänden sind für diverse Problemzonen Lösungen enthalten.



2. Möblierung platzsparend aufstellen

Die besten Möbel sind wertlos, wenn sie falsch platziert werden. Besonders in kleinen Räumen ist es entscheidend, durch die optimale Aufstellung möglichst wenig Platz zu verschwenden. Sollte der Raum über Nischen verfügen, dürfen diese keinesfalls ignoriert werden.

Es handelt sich um wertvolle Flächen, um Möbel clever zu integrieren. Messen Sie und entscheiden Sie, welches Möbelstück in der entsprechende Nische Platz findet. Ist die Nische zu klein für Möbel, können Zwischenräume mit Regalbrettern ausgerüstet werden. So entsteht zusätzlich Stauraum zur ordentlichen Sortierung von Gegenständen.

Auch Flächen unter Treppen gilt es zu nutzen. Vielleicht lässt sich dort der Arbeitsplatz realisieren oder Aufbewahrungselemente einbauen. In kleinen Räumen sollte das schräge Aufstellen von Möbel weitestgehend vermieden werden. Dadurch entstehen unnötige Freiräume. Ordnen Sie Möbel stets an der Wand an und versuchen Sie jede Ecke optimal auszufüllen. Möglicherweise müssen Sie verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, um das ideale Ergebnis zu finden


Regale und Schränke schaffen Ordnung. (Bild: © estall - pixabay.com)

Regale und Schränke schaffen Ordnung. (Bild: © estall – pixabay.com)


3. Ordnung schaffen

Einer der wichtigsten Faktoren in kleinen Wohnungen ist Ordnung. Umso ordentlicher Räume gestaltet sind, desto weitläufiger und einladender wirken sie. Optische Ordnung wird am einfachsten mit geschlossenen Möbeln erzielt. Während offene Regale chaotisch und unruhig erscheinen, beruhigen geschlossene Regal- und Schrankfronten das Auge.

Diverse Kleinigkeiten verschwinden unsichtbar hinter stilvollen Möbeln. Sie sorgen für mehr Weite und ein angenehmes Ambiente. Um innerhalb von Möbeln dauerhaft Ordnung zu halten, sind verschiedene Systeme wie Körbe, Kisten oder Boxen praktisch. In ihnen werden alle Utensilien aufbewahrt. Durch eine thematische und systematische Sortierung ist alles schnell griffbereit und Unordnung wird vorgebeugt. Räumen Sie Dinge, die Sie oft brauchen, stets in die erste Reihe von Ordnungssystemen.

4. Boden frei räumen

Je mehr Bodenfläche in kleinen Räumen sichtbar ist, desto grösser wird die Fläche wahrgenommen. Dieser Trick lässt sich leicht in die Tat umsetzen:

  • Überprüfen Sie den Boden nach allen Gegenständen und versuchen Sie diese entweder innerhalb von Möbeln zu verstauen oder hängen Sie sie mit Haken an die Wand.
  • Wände und Türen werden oft unterschätzt. Dabei ergeben sich hier enorme Flächen, die meist leer bleiben. Mit Hängesystemen, Haken und Wandregalen schaffen Sie Stauraum und können den Fussboden von unnötigem Ballast befreien
  • Wenn Sie die Wahl haben, kaufen Sie sich Möbel, die scheinbar schweben. Sämtliche Möbelstücke, die den Blick auf den Boden freigeben, sorgen in kleinen Räumen für Weite. Dank Mobiliar, das entweder an Wänden befestigt wird oder auf filigranen Beinen steht, wird die Wohnfläche vergrössert. Kleine Räume kommen so ganz gross raus.

Je mehr Bodenfläche sichtbar ist, desto grösser erscheint die Fläche. (Bild: © Unsplash - pixabay.com)

Je mehr Bodenfläche sichtbar ist, desto grösser erscheint die Fläche. (Bild: © Unsplash – pixabay.com)


5. Transparenz schaffen

Wenn Sie den Boden frei geräumt und Ihre Wohnung optisch gestreckt haben, können Sie einen weiteren Trick anwenden, um mehr Weite zu erzielen: Schaffen Sie mit Glas und Spiegeln Transparenz! Ein Esstisch mit Glasplatte hat beispielsweise einen weitaus weniger wuchtigen Charakter als ein massiver Holztisch. Wenn Wohnungen beengt sind, liegt das nicht immer an zu wenig Fläche, sondern vielmehr an zu vielen massigen Möbeln.

Sie lenken den Blick ab und schmälern den Gesamteindruck. In kleinen Räumen sind transparente Flächen gefragt. Auch die Farbe hat grossen Einfluss. Konzentrieren Sie sich auf helle Töne und der Wohnraum wird deutlich grösser und luftiger aussehen. Auch mit Spiegeln kann viel erreicht werden. Wie ein zusätzliches Fenster vergrössern sie die Fläche ohne aufzufallen.

In Treppenhäusern und dunklen Zimmern sorgen sie durch Reflektion für mehr Licht. Sie haben einen dunklen Lieblingsschrank, der extrem schwer und erdrückend wirkt, können sich aber nicht davon trennen? Durch die Anbringung von Spiegeln gestalten Sie die Front des Schranks komplett neu und verleihen ihm einen leichteren Charme.

Fazit

Kleine Räume sind kein Grund zur Verzweiflung. Auch auf minimalen Flächen lassen sich verschiedene Zonen stilvoll realisieren. Die Grundlage für komfortables Wohnen auf engstem Raum ist die platzsparende Aufstellung von multifunktionalen Möbeln, welche die individuellen Gewohnheiten optimal fördern. Um eine einladende Atmosphäre zu schaffen, gilt es, optische Tricks vorteilhaft einzusetzen. Freie Böden, transparente Flächen und Spiegel lassen Räume grösser wirken, als sie es in Wahrheit sind. Gelingt es zudem dauerhaft Ordnung zu halten, verwandeln sich kleine Wohnungen in einladende Räumlichkeiten.

 

Oberstes Bild: © Life-Of-Pix – pixabay.com

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