Aktionsbündnis Thrombose fordert besseren Zugang zu evidenzbasierten und verständlichen Gesundheitsinformationen

06.10.2021 |  Von  |  Presseportal

Berlin (ots) –

Mehr als 40.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen einer Lungenembolie – das sind mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, Aids, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Viele dieser Todesfälle könnten verhindert werden, wenn das Wissen über erste Anzeichen einer Thrombose oder über geeignete Prophylaxemaßnahmen in der Bevölkerung bekannt wäre.

„Wir müssen endlich mehr tun, damit gesicherte Thromboseaufklärung zu den Menschen kommt“, fordert Prof. Dr. Rupert Bauersachs, Wissenschaftlicher Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose. “ Die Zahl der digitalen Informationsangebote zu Gesundheitsthemen im Netz und auf Social Media Kanälen wächst beinahe täglich. Gleichzeitig zeigen Studien, dass sich immer mehr Menschen in dem Angebotsdickicht nicht zurechtfinden und auch nicht einschätzen können, welche Informationenvertrauenswürdig sind.“

Anlässlich des 8. Welt-Thrombose-Tages veranstaltet das Aktionsbündnis Thrombose – ein Zusammenschluss aus VertreterInnen der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Deutschen Gesellschaft für Phlebologie, Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung, Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin sowie der Deutschen Gefäßliga e.V. – eine Podiumsdiskussion mit ausgewählten ExpertInnen:

Live-Stream auf http://www.risiko-thrombose.de (Anmeldung nicht erforderlich)

„Patienten-Empowerment: Patienten stark machen mit validen Informationen“

Mittwoch, den 13. Oktober 202115.00 Uhr – 16.30 Uhr

Key-Note und Referentin der Podiumsdiskussion:

Prof. Dr. Doris Schaeffer, Senior-Professorin für Versorgungsforschung und Leiterin desInterdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung an der Universität Bielefeld, Autorindes Health Literacy Survey Germany (HLS-GER 1+2)

Weitere ReferentInnen der Podiumsdiskussion:

  • Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der UniversitätPotsdam, Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg; Direktor emeritus Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
  • Dr. rer. Medic. Klaus Koch, Ressortleiter und Chefredakteur von gesundheitsinformation.de,dem Patienteninformationsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG)
  • Jens Richter, Chefredakteur und Chief Medical Officer der Patienteninformationsplattform NetDoktor, Burda Verlag
  • Dr. Robert Eisele, Niedergelassener Chirurg, Oranienburg
  • Hannelore Loskill, Bundesvorsitzende Bundesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen
  • Prof. Dr. Rupert Bauersachs, VASC Center for Vascular Research, Wissenschaftlicher Leiter Aktionsbündnis Thrombose

Moderation:

Lisa Braun, Journalistin und Gründerin der Presseagentur Gesundheit

Preisverleihung:

Im Anschluss Verleihung des Virchow-Preises.

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin
e.V. (DGA)
Nina Langbehn
Schiffbauerdamm 40 · 10117 Berlin
Telefon: 030 / 208 888-31
Mail: info@dga-gefaessmedizin.de

Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. übermittelt durch news aktuell

About news aktuell

news aktuell (Schweiz) AG ist ein Unternehmen der dpa-Gruppe mit Sitz in Zürich.

Mit den beiden starken Marken ots und renteria liefert news aktuell die entscheidenden Impulse für den Kommunikationserfolg von Unternehmen, Agenturen und Organisationen.

Alle Inhalte von news aktuell werden auch auf www.presseportal.ch veröffentlicht. Das Portal der dpa-Tochter gilt als zentrale Anlaufstelle für alle Menschen, die im Internet auf der Suche nach originären Informationen von Unternehmen und Organisationen sind.


Ihr Kommentar zu:

Aktionsbündnis Thrombose fordert besseren Zugang zu evidenzbasierten und verständlichen Gesundheitsinformationen

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.