Boxspringbett Matratzen bewertet von Stiftung Warentest

Als Verbraucherorganisation untersucht die Stiftung Warentest auch Matratzen verschiedener Hersteller und prüft, ob sie in puncto Schlafkomfort, Federung und Qualität überzeugen können.

Wir erläutern nachfolgenden, welche Punkte die Stiftung Warentest anschaut und nach welchen Kriterien sie bewertet.

So testet die Stiftung Warentest

Um ein objektives Testergebnis ermitteln zu können, wird jede Matratze nach den gleichen Kriterien bewertet. Unterteilt sind diese unter anderem in die folgenden Kategorien:

  • Liegeeigenschaften (40 %)
  • Haltbarkeit (25 %)
  • Bezug (10 %)
  • Gesundheit und Umwelt (10 %)
  • Handhabung (5 %)
  • Deklaration (10 %)

Jede Matratze erhält in den verschiedenen Kategorien jeweils eine Note, die jedoch unterschiedlich stark in die Gesamtbewertung einfliesst. Abschliessend wird eine Gesamtnote ermittelt, die zur Ermittlung des Testsiegers herangezogen wird. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest nehmen grossen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kunden. So wird eine gute Benotung als Qualitätsurteil berücksichtigt und die Kunden wählen bevorzugt Produkte, die bei der Stiftung Warentest gut abgeschnitten haben.

Liegeeigenschaften & Haltbarkeit: Viele Matratzen überzeugen nicht

Für die Kunden sind die Punkte Liegeeigenschaften und Haltbarkeit beim Kauf von besonderer Relevanz. Immerhin soll nicht nur in der Anfangszeit ein hoher Schlafkomfort gewährleistet sein, sondern die Matratze im besten Fall mehrere Jahre halten. Um die tägliche Nutzung zu simulieren, wird ein Dauerwalzversuch durchgeführt, bei dem die Tester 60.000-mal mit einer 140 Kilogramm schweren Walze über die Matratze rollen. Eine Klimakammer sorgt zusätzlich dafür, dass in Bezug auf Wärme und Feuchtigkeit ähnliche Bedingungen herrschen, wie es bei der Nutzung durch einen Menschen der Fall ist. Beim Matratzen Test 2022 der Stiftung Warentest wurde bei Matratzen mit einer Breite von über 140 Zentimetern ausserdem die zusätzliche Belastung durch einen Partner berücksichtigt.

Der Belastungstest bringt oftmals die Schwächen der Matratzen zum Vorschein. So bieten etwa Kaltschaummatratzen einen schlechten Wärme- und Feuchtigkeitsausgleich, wodurch das Material mit der Zeit weicher wird und eine optimale Abstützung des Rückens irgendwann schliesslich nicht mehr gewährleistet ist. Besser schneiden hier hingegen Federkernmatratzen ab, die mit unzähligen Stahlfedern ausgestattet sind und dadurch eine bessere Belüftung ermöglichen. Da der Federkern jedoch mit einem Schaumpolster versehen ist, sollte auch hier darauf geachtet werden, dass dieser hochwertig verarbeitet ist.


Taschenfederkernmatratze für individuellen Liegekomfort (Bild: boxspring-welt.ch)

Deklaration: Angabe des Härtegrads oft falsch

Der Härtegrad spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eine Matratze zu finden, die zu den eigenen Ansprüchen passt. Da die Bedürfnisse hier von Mensch zu Mensch weit auseinander gehen können, ist es sehr wichtig, dass die Kunden sich beim Kauf darauf verlassen können, dass der Härtegrad korrekt angegeben ist. Unabhängig vom Material bemängelte die Stiftung Warentest in den letzten Jahren häufig, dass die Matratzen weicher waren als vom Hersteller angegeben war. Da gerade bei Personen mit höherem Körpergewicht eine harte Matratze empfohlen wird, um zu verhindern, dass der Körper zu stark einsinkt, kann eine falsche Angabe in diesem Fall zu einem schnellen Verschleiss führen. Unterschieden werden die Härtegrade H1 bis H5. Je höher die Zahl ist, desto härter ist die Matratze. Da der Härtegrad jedoch nicht genormt ist, kann es hier durchaus von Hersteller zu Hersteller gewisse Unterschiede geben.

Gesundheit und Umwelt: Wenig Modelle schadstoffbelastet

In ihrem Matratzen Test prüft die Stiftung Warentest auch die Schadstoffbelastung der verschiedenen Modelle. Hierfür wird zum einen die Raumluftbelastung durch flüchtige Stoffe getestet und zum anderen die Belastung durch Schadstoffe im Bezug und auch im Inneren der Matratze. Hier schnitten in den vergangenen Jahren nur wenige Modelle schlecht ab, wodurch sichergestellt werden kann, dass die Hersteller die gesundheitlichen Aspekte bei der Herstellung inzwischen umso besser berücksichtigt haben und kein Gesundheitsrisiko von den Matratzen ausgeht.

 

Titelbild: boxspring-welt.ch

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