Die nukleare Aufsicht der Schweiz erfüllt die internationalen Standards

02.11.2021 |  Von  |  Presseportal

Brugg (ots) –

Die Schweizer Aufsicht über die nukleare Sicherheit erfüllt die international geltenden Standards. Das hat die Überprüfungsmission der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA ergeben. Die Mission fand vom 18. bis 29. Oktober 2021 in der Schweiz statt.

Das Expertenteam der internationalen Atomenergie-Agentur IAEA hat das Schweizer Aufsichtssystem samt Regelwerk und Gesetzesverankerung als im Sinne der nuklearen Sicherheit bestätigt. Während zwölf Tagen haben sich die Expertinnen und Experten der Überprüfungsmission des Integrated Regulatory Review Service (IRRS) der IAEA im Oktober 2021 ein genaues Bild von der nuklearen Aufsicht und der Arbeit des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI gemacht. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das ENSI eine fortschrittliche, kompetente und unabhängige Aufsichtsbehörde ist. Das ENSI ist voll und ganz in der Lage, seinen Auftrag in der Schweiz zu erfüllen“, sagt Petteri Tiippana, Direktor der finnischen Aufsichtsbehörde STUK und Leiter der IRRS-Mission.

Das ENSI erhielt gute Noten vom IRRS-Team für seine Aufsichts- und Sicherheitskultur. Die Nachrüstungsforderungen zur kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheit in den Kernanlagen und die diesbezügliche Aufsichtspolitik des ENSI wurden positiv hervorgehoben. Die Empfehlungen ans ENSI betreffen beispielsweise das Aufdatieren des ENSI-Regelwerks und die Vollzugsverfahren für Inspektionen.

Handlungsbedarf für die Schweiz sieht die IRRS-Mission angesichts der bevorstehenden Herausforderungen – namentlich die Stilllegung der Kernkraftwerke, die Entsorgung radioaktiver Abfälle sowie der Langzeitbetrieb der Kernkraftwerke: Es brauche eine Strategie auf nationaler Ebene, um die Expertise im Nuklearbereich mittel- und langfristig aufrechterhalten beziehungsweise aufbauen und damit die nukleare Sicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

„Die erfolgte internationale Überprüfung hilft uns dabei, die nukleare Sicherheit in der Schweiz weiter zu stärken. Wir nehmen die Empfehlungen des IRRS-Teams entsprechend ernst“, sagt ENSI-Direktor Marc Kenzelmann zu den Schlussfolgerungen der Mission.

Der Schlussbericht der IRRS-Mission wird in den nächsten Monaten erwartet. Das ENSI wird ihn auf seiner Website veröffentlichen.

Weitere Information auf www.ensi.ch

Pressekontakt:

Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI, Sektion Kommunikation
Industriestrasse 19, 5201 Brugg, Tel.: +41 56 460 85 70
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