Gemeinsam gegen Ächtung! / 26. Juli 2021 - Internationaler Wachtturm-Opfer-Gedenktag
Dortmund/Zürich/Wien (ots) – Der Verein JZ Help e.V., der sich für Betroffene von Zeugen Jehovas im D/A/CH-Raum einsetzt, und die Zürcher Sektenberatungsstelle infoSekta machen anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer der Wachtturm-Organisation auf Grund- und Menschenrechtsverletzungen bei den Zeugen Jehovas aufmerksam.
- Mit der Aktion ÜberLebenswege: Berichte von Ehemaligen, für persönlichen Kontakt mit Auskunftspersonen aus D/A/CH: +49 176 45 93 22 04 - Mit Online-Aktionen vom 26. Juli bis zum 31. Juli 2021 auf den Websites, Facebook, Twitter, reddit und Instagram - Mit der JZ-Help-Standaktion "Gemeinsam gegen Ächtung" am Samstag, 31. Juli 2021 in Dortmund (Platz von Netanya, 11:00-17:00)
Ächtung ist verordnetes Mobbing und verstößt gegen grundlegende Rechte
Die Praxis der Ächtung verletzt die psychische und soziale Integrität der Betroffenen und verstößt gegen grundlegende Rechte – zu diesem Schluss kommt 2019 ein Schweizer Gericht in einem rechtskräftigen Urteil (s. Medienmitteilung vom 8. Juli 2020 S. 3-4 oder Urteil, S. 22-24 und S. 24-26). Ächtung, so das Gericht, könne als verordnetes Mobbing verstanden werden und verletze die persönliche Integrität sowie implizit die Glaubens- und Gewissensfreiheit der Betroffenen.