Gesundheitstipps für die eigenen vier Wände

14.01.2016 |  Von  |  Allgemein
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Gesundheitstipps für die eigenen vier Wände
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My home is my castle – in den eigenen vier Wänden will man sich wohlfühlen und entspannen. Doch wie dafür sorgen, dass die Lebensqualität daheim bleibt, wie sie ist? 

Hier gilt es, mancherlei Dinge zu berücksichtigen. Dazu gehören die Lebensmittel im Kühlschrank, die Luft in den Wohnräumen, aber auch der Bodenbelag. Das alles und mehr spielt eine wichtige Rolle für unsere Lebensqualität.

Ein Blick auf den Boden

Parkett und Laminat sind heute die beliebtesten Bodenbeläge. Sie sorgen für gutes Klima und sind fusswarm. Eine Behandlung mit Naturwachs oder Naturöl ist unbedenklicher als eine Versiegelung. Linoleum und Kork sind unversiegelt ebenfalls atmungsaktiv und zudem gelenkschonend.

Fliesen und Natursteine sind baubiologisch ebenfalls unbedenklich, aber zum Beispiel nicht für Kinderzimmer geeignet. Für die tägliche Pflege sollte man sie jeden Tag fegen oder staubsaugen. Allergiker müssen beachten, dass glatte Bodenbeläge mehr Staub aufwirbeln und daher häufiger gereinigt werden müssen.

Der Kühlschrank, das unbekannte Wesen

Der Kühlschrank ist das grösste Bakterienbiotop in jeder Wohnung. Allein auf einem Quadratzentimeter leben hier über 10 Millionen Keime. Daher sollte der Kühlschrank jeden Monat mit warmem Spülwasser ausgewischt werden.


Der Kühlschrank ist das grösste Bakterienbiotop in jeder Wohnung. (Bild: © Brian A Jackson - shutterstock.com)

Der Kühlschrank ist das grösste Bakterienbiotop in jeder Wohnung. (Bild: © Brian A Jackson – shutterstock.com)


Auch Spülschwämme, Putzlappen und Küchenhandtücher tauscht man am besten nach 2 Tagen aus oder wäscht sie bei 60 bis 90°C. Eine Brutstätte für Keime und Pilze ist die Dunstabzugshaube. Damit der Luftstrom diese nicht in der Küche verteilt, sollten Fett- und Kohlefilter regelmässig ausgetauscht werden.

Mitschläfer unerwünscht

Während wir schlafen, geht in Matratze und Kopfkissen ein aktives Treiben vor. Selbst bei regelmässiger Reinigung finden sich im Kopfkissen mehrere 10.000 Milben. Besonders Allergiker sollten auf die Qualität ihrer Schlafunterlagen achten. Gegen Milben hilft es, Niembaumsamenöl auf Kissen und Matratze zu sprühen – so kann das Bett bis zu einem Jahr milbenfrei bleiben. Spätestens nach 8 bis 10 Jahren sollten Matratzen, egal welcher Art, auf jeden Fall ausgetauscht werden.

Grünpflanzen hingegen sind nicht nur schöne Dekorationsobjekte – als grüne Mitbewohner filtern sie auch Gifte aus der Luft und geben Feuchtigkeit und Sauerstoff frei.

Prima Klima

Viele Substanzen in Baustoffen, Wand- oder Bodenbelägen, Farben und Lacken sind gesundheitsschädigend. Achten Sie bei Wandfarben auf schadstofffreie Produkte. Dispersionsfarben saugen im Gegensatz zu Latexfarben Feuchtigkeit auf und sorgen somit für ein besseres Raumklima. Auch Kunststofftapeten sind wenig atmungsaktiv und sollten daher vermieden werden. Besser sind Papier- oder Raufasertapeten.



Ran an den Staub

Die Feinstaubbelastung liegt sehr häufig über dem Grenzwert, der für Innenstädte gilt. Die Feinstaubpartikel können beim Atmen tief in die Lunge eindringen und Allergien, Asthma und ein höheres Risiko für Infarkte und Kreislauferkrankungen auslösen. Also, ran an den Staub, am besten mit einem allergikerfreundlichen Staubsauger.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © racorn – shutterstock.com

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