„MenschenLeben“: 17 Filme im Dokumentarfilm-Sommer auf ARTE

10.06.2021 |  Von  |  Presseportal

Strasbourg (ots) – ARTE zeigt im Dokumentarfilm-Sommer „MenschenLeben“ vom 16. Juni bis 25. August jeweils mittwochs und als Vorabpremiere in der ARTE-Mediathek 17 Filme über Menschen, die vor großen Herausforderungen der Gegenwart stehen: sei es Cyber-Mobbing, Gewalt gegen Frauen, Sexualität von Jugendlichen oder die Suche nach neuen Formen von Elternschaft.

Sommer 2021: Auch wenn unser Leben seit mehr als einem Jahr von der Pandemie beeinträchtigt ist, gab und gibt es auch weiterhin Themen, die unseren Alltag prägen. Ein Grund für ARTE, sich Zeit zu nehmen für individuelle Geschichten und intime Themen, die unsere Gesellschaft bewegen. Der Dokumentarfilm-Sommer „MenschenLeben“ erzählt vom 16. Juni bis 25. August immer mittwochabends nach 21.45 Uhr von Menschen, die gesellschaftliche oder persönliche Grenzen überwinden und Schwierigkeiten bewältigen.

„Die Lust am Vorspiel“ (Julie Talon, ARTE France) zeigt am 16. Juni 2021, wie Teenager ihre beginnende Sexualität erleben. Am 23. Juni untersuchen zwei Regisseurinnen in „#dreckshure“ (Florence Hainaut und Myriam Leroy, ARTE/RTBF) Frauenfeindlichkeit und Gewalt gegen Frauen im Netz, und „Bis zum bitteren Ende“ (Aurélia Braud, ARTE France) widmet sich dem brisanten Thema Feminizid. Bei „Eltern eines Amokläufers“ (Frida Barkfors und Lasse Barkfors, ARTE France) geht es am 30. Juni um die Beziehung von Eltern zu Kindern, die Schießereien an ihren Schulen begangen haben und der Dokumentarfilm „Etwas Schönes bleibt – Wenn Kinder trauern“ (Katrine Philip, Good Company Pictures) widmet sich Kindern, die einen Elternteil verloren haben.

Am 7. Juli blickt der Dokumentarfilm-Sommer „MenschenLeben“ in „Geboren von einer anderen“ (Cathie Dambel, ARTE/RTBF) in die Uni-Klinik Saint-Pierre in Brüssel, wo Leihmutterschaft für kinderlose Paare möglich gemacht wird, solange keine kommerziellen Zwecke damit verbunden sind. Im Anschluss gibt die Langzeitbeobachtung „Meine alles außer gewöhnliche Familie“ (Annette Ernst, HR/ARTE) einen offenen und humorvollen Einblick in eine Regenbogenfamilie. „Willkommen bei den Soccs“ (Alain de Halleux, ARTE/RTBF) erzählt am 14. Juli von der erfolgreichen Integration afghanischer Migranten in Nordfrankreich. Am 21. Juli stellt der Dokumentarfilm-Sommer in „Mit wehenden Haaren gegen die Mullahs“ (Nahid Persson, SWR/ARTE) die Arbeit der im Exil lebenden iranischen Journalistin und Aktivistin Masih Alinejad in den Mittelpunkt und untersucht in „Vermisst“ (Roisin Burns, ARTE France) das Verschwinden von zwei Elektro-Festival-Besuchern in den französischen Alpen. „Nicht mit uns! – Der Aufstand der Mittelschicht“ (Frédéric Brunnquell, ARTE France) folgt am 28. Juli den Gelbwesten Vanessa, Pierre und Anne-Lise bei ihrem politischen Protest.

Am 8. August begleitet die Langzeitdokumentation „Bruderliebe“ (Julia Horn, ZDF/ARTE) einen Mann auf seinem unerschütterlichen Weg, seinen Bruder nach einem Unfall wieder ins Leben zurück zu holen. Im Anschluss porträtiert die eindringliche Dokumentation „Liebt mich!“ (Stéphanie Pillonca, ARTE France) Mitglieder eines inklusiven Tanzprojekts. Am 11. August versucht ein Mann in „Blindes Vertrauen“ (Eva Küppers, BR/ARTE) mit Hilfe eines ehemaligen Profirennfahrers den Geschwindigkeitsrekord für blinde Motorradfahrer zu brechen. Darío Aguirre darf nach 15 Jahren im Land Deutscher werden. Doch was bedeutet das für ihn? Davon erzählt im Anschuss „Im Land meiner Kinder“ (Darío Aguirre, NDR/ARTE). „Milliardäre – Zwischen Wohltätigkeit und Profit“ (Jean-Luc Léon, ARTE France) gewährt am 18. August einen Einblick in die einzigartige Welt der „großen“ Philanthropen. „Der Hausarzt“ (Nicolas Mesdom, ARTE France) beschließt am 25. August den Dokumentarfilm-Sommer auf ARTE und begleitet den Allgemeinmediziner Jean-Paul bei seinem schwierigen Abschied in den Ruhestand.

Die Dokumentarfilme werden vom 16. Juni bis 28. August 2021 jeweils am Mittwochabend auf ARTE ausgestrahlt und stehen bereits vorab in der ARTE Mediathek zur Verfügung.

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