Mit Designermöbeln das traute Heim zur Style-Oase machen

11.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Mit Designermöbeln das traute Heim zur Style-Oase machen
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Die Wohnungseinrichtung ändert sich mit der Lebensphase. In Jugendzimmern wird meist noch wenig Wert auf stilistische Homogenität gelegt, während die Domizile junger Erwachsener diesen Wunsch schon stärker ausdrücken – nur fehlt zur perfekten Umsetzung meist noch das Geld.

Doch steht man ein paar Jahre in Lohn und Brot, rücken auch Einrichungsgegenstände jenseits Preisspanne der bekannten Discounter und globalen Möbelketten in den Bereich des Möglichen. Ihr Unterschied: Ihr Design drückt Individualität, ihre Verarbeitung Langlebigkeit aus. Designermöbel sind der Schlüssel zu einer Welt völlig anderen Wohnens.

Designed wird natürlich jedes Möbelstück. Doch nicht jedes wird auch als Ausdruck individuellen Stils wahrgenommen. Kennen Sie das: Sie kommen in eine Wohnung und können genau sagen, mit welchem skandinavischen Möbelgiganten die Einrichtung vorgenommen wurde, weil sie einzelne Stücke schon bei fünf anderen Freunden gesehen haben.

Sofas im Pop-Art-Stil und Monocoque-Sitzmöbel

Mit echten Designermöbeln kann Ihnen das nicht passieren. Nehmen Sie z.B. das Sofa, welches normalerweise das Herzstück eines jeden Wohnzimmers bildet. Hier gibt es wirklich extravagante Ausführungen wie Monoblock-Sofas aus Polyethylen-Kunststoff im Pop-Art-Stil. Eine solche Stilikone wurde 2002 von Tokujin Yoshioka für Driade entworfen. Wer es weniger ausgefallen mag, kann stattdessen auf eine gelungene Kombination aus klassisch und modern setzen. Zu nennen wären hier Designerstücke, die wie Hybriden aus Onkels gemütlichem 50er-Jahre-Sofa und modernem Bauhausstil aussehen. Diesen Stil findet man besonders bei skandinavischen Designern wie dem jungen Dänen Simon Legald.

Sitzgelegenheiten im Wohnzimmer müssen aber nicht, wie nach der klassischen Einrichtungs-Schule, Sofas und Sessel sein. Mittlerweile gibt es eine reiche Auswahl an Designermöbeln im Bereich Sitzgelegenheiten. Mit vielen von ihnen können Sie richtig Akzente setzen. Manche könnte man auch für moderne Kunst halten, wenn sie sie nicht beim Draufsetzen als unglaublich bequem und ergonomisch geformt entpuppen würden. Das Geheimnis heisst auch hier „Monocoque“. Die aus einem Guss geformten Sitzmöbel, wahlweise aus Kunststoff, Metall oder auch Holz machen auch deswegen Eindruck, weil sie ein echter Hingucker sind. Jede Naht, jede Schweissstelle bedeutet eben doch ein kleiner Verlust an Ästhetik.


Designermöbel üben einen ganz besonderen Reiz auf das Auge aus. (Bild: © malvine_99 - Fotolia.com)

Designermöbel üben einen ganz besonderen Reiz auf das Auge aus. (Bild: © malvine_99 – Fotolia.com)


Baseball-Sitzsäcke und nachhaltige Tische

Wer doch lieber auf gut gepolsterte Sitzsäcke vertraut, findet im Desigermöbel-Bereich ebenfalls attraktive Lösungen. In einen überdimensionalen Baseballhandschuh, lassen sicher nicht nur Sie sich gerne fallen, sondern auch Ihr Geschäftspartner – vorausgesetzt, Sie sind im kreativen Business tätig. Vielleicht erkennt er auch, von wem das Design stammt: nämlich von niemand Geringerem als dem berühmten Mailänder Designstudio DDL, die so ein Stück bereits in den 1960er Jahren als Hommage an den bekannten italo-amerikanischen Baseballspieler Joe Di Maggio entwarfen.

Während Designer besonders bei Sitzmöbeln auf unerwartete Synthesen und manchmal auf Provokation im wahrsten Sinne des Wortes alteingesessener Stilideen setzen, geht der Trend bei Tischen in den letzten Jahren in eine ganz andere Richtung. Das Prinzip Nachhaltigkeit hat auch die Designbranche erfasst. Schön und umweltfreundlich schliessen sich nicht mehr aus, wie etwa die Entwürfe der norwegischen Designer Petter Thörne und Anders Johnsson beweisen. Ihr Multifunktionstisch „Keep“ wird aus Holzresten gefertigt, die sonst einfach weggeworfen worden wären. Der Tisch enthält keine gesundheitsschädlichen Klebstoffe und ausschliesslich biologisch abbaubare Materialien. Und das alles bei einem Design, das sich nahtlos in Wohnzimmer, Büro und Küche gleichermassen einfügt, ohne jemals zu langweilen.

Regale – praktisch und doch unglaublich stylisch

Womit wir beim Praktischen wären. Egal wie minimalistisch man lebt, ohne Regale kommt niemand aus. Warum hier nicht das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden und aus den Regalen stilistische Augenweiden machen? Eine genauso einfache wie geniale Möglichkeit ist das „Stacked“-Regalsystem von JDS Architects. Es basiert auf einfachen weissen Kunststoff-Kuben, die in drei verschiedenen Grössen vorliegen und beliebig miteinander kombinierbar sind. Zusammengehalten werden sie mit eigens designten Klammern.



Natürlich: Für Designermöbel muss man schon etwas tiefer in seine Tasche greifen als für 08/15-Konfektionsprodukte. Dafür erhält man Produkte, über die sich Designer nicht nur in ästhetischer Sicht Gedanken gemacht haben, wie einige der oben genannten Beispiele zeigen. Ausserdem gibt es auch im Designbereich Unterschiede. Es muss ja nicht gleich das teuerste und exklusivste Stück sein. Und es müssen auch nicht alle Möbel gleich durch Designerstücke ersetzt werden. Wer klug ist, setzt nach und nach Akzente und schafft sich so peu à peu seine eigene Style-Oase.

 

Oberstes Bild: © Vizuel – Fotolia.com

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