Möbel: Wie die Corona-Ära das Konsumverhalten in der Schweiz verändert hat

Wir haben den Satz alle schon öfters gehört: „Rückkehr zur Normalität“, aber jetzt, wo sich der Beginn der Pandemie dem dritten Geburtstag nähert, können wir mit Sicherheit sagen, dass sich das Verbraucherverhalten nachhaltig verändert hat.

Eine Studie, die die Veränderungen in des Konsumverhaltens seit Beginn der COVID-19 beobachtet hat, hat festgestellt, dass 54 % der Schweizer der Meinung sind, dass die neuen Verhaltensweisen jetzt als normal empfunden werden. 49 % glauben, dass sich ihr Leben auch nach der Pandemie vollkommen verändert hat.

Seit Mai 2020 haben Unterbrechungen der Lieferkette, Preiserhöhungen und Arbeitskräftemangel dazu beigetragen, dass die Bedeutung von Kaufkriterien im Zusammenhang mit dem Preis, der Produktverfügbarkeit und der Servicequalität deutlich gestiegen ist.

Trotz der Tatsache, dass diese makroökonomischen Probleme nur temporär waren, waren die Verbraucher gezwungen, ihr Einkaufsverhalten und ihre Kaufgewohnheiten dauerhaft zu ändern.

Der heutige Markt zwingt die Kunden, neue Entscheidungen darüber zu treffen, was wichtig ist, anstatt es immer dem Verbraucher zu überlassen, was wichtig ist. Die Verbraucher werden in Zukunft im Mittelpunkt des Einzelhandels stehen.

Daher ist es wichtig, sich eingehend damit zu befassen, was die Veränderungen bei den Verbrauchern als erstes beeinflusst.

Die folgenden drei Verbrauchertrends aus dem vergangenen Jahr, die dazu beitragen werden, einen neuen Standard in der Möbelbranche zu definieren, müssen auf dem Weg ins Jahr 2023 besonders berücksichtigt werden:

Kunden zeigen eine abweichende finanzielle Mentalität

Der Preis ist sowohl auf kurze als auch auf lange Sicht der wichtigste Kauffaktor. Seit der Pandemie haben Kunden ihre Einstellung zum Geld und den Möbeln geändert.

Die Spannungen werden nach wie vor durch das geopolitische und wirtschaftliche Umfeld verursacht, und die Bedrohung durch den Klimawandel ist in den Mittelpunkt gerückt.

Das hat dazu beigetragen, dass die Kunden lieber im Internet ihre Zeit mit Casino Freispiele ohne Einzahlung verbringen, weniger Dinge besitzen und insgesamt mehr auf ihr Geld achten als vor Corona.

Teure Möbel zu besitzen ist kein Statussymbol mehr, und 53 % der Menschen gaben an, dass sie lieber etwas reparieren und weniger Geld ausgeben würden. Und in der Schweiz sind 60 % der Menschen sparsamer mit ihren Ausgaben, und 57 % versuchen heute mehr zu sparen als früher.

Alles liegt in der Anpassungsfähigkeit

Die Kunden heutzutage geben in 45 % der Fälle an, dass sie nicht zu ihrer früheren Lebensweise zurückkehren möchten.

Die Kunden kaufen heute ihre Möbel online ein und fühlen sich dabei wohl, mit Ausnahme der Auswahl des gewünschten Produkts.

Verbraucher können sich leicht an kurzfristige Auswirkungen anpassen, aber diese Auswirkungen können auch anhalten und etwas, das früher vielleicht keine Rolle gespielt hat, zu einem grossen Problem machen, mit dem sich die Unternehmen jetzt auseinandersetzen müssen.

Der e-Commerce ist ein gutes Beispiel dafür. Laut der ersten Ausgabe des Future Consumer Index gaben 93 % der Schweizer Verbraucher an, dass sie jetzt wieder in Geschäften einkaufen. Im Oktober 2021 gaben die gleichen Befragten an, dass sie alle ihre Einkäufe online erledigen würden.

Preis, Produktverfügbarkeit und Servicequalität werden immer wichtiger

Die Verbraucher müssen sich jetzt mit einer völlig anderen Marktdynamik auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass die Verbraucher ihre Prioritäten, wann und wie sie ihr Geld und ihre Zeit ausgeben, neu bewerten, was sich direkt auf ihr Kaufverhalten auswirkt.

Die Einzelhändler sind gezwungen, sich innovative Ideen einfallen zu lassen, um die Kunden zu überzeugen, jetzt zu kaufen. Denn die Verbraucher beginnen, mehr Geld zu sparen und bewusster mit ihren Ausgaben umzugehen.

So akzeptieren Unternehmen die Digitalisierung, um den Einkauf einfach und bequem zu machen. Was den Online- oder Ladeneinkauf sowie die Erwartungen an die Lieferung betrifft, werden die Verbraucher immer kanalunabhängiger und verlangen problemlose Erlebnisse.

Kunden kaufen Möbel überall dort, wo sie sie finden können, solange sie ihnen schnell und zu einem angemessenen Preis geliefert werden können.

Aus diesem Grund ist die Bedeutung der Produktverfügbarkeit seit der Pandemie um 58 % gestiegen, und die Relevanz der Servicequalität hat im gleichen Zeitraum um mehr als 46 % zugenommen.

Die Kunden wollen Marken, die ihnen Flexibilität in ihrem Leben bieten, sei es bei der Arbeit, beim Einkaufen oder bei der Suche nach Vergnügen, und sie sind bereit, Unternehmen, die ihnen nicht das bieten können, was sie brauchen, die Treue zu halten.

Was den Einkauf betrifft, so haben die Menschen 2022 gesehen, dass sie sich vorbereiten und bereit sind, Preise zu akzeptieren. Die Frage, die Möbelhändler beantworten müssen, lautet: „Und was jetzt?“

 

Titelbild: Followtheflow – shutterstock.com

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