Böden aus Vinyl – perfekte Alternative zu Teppich und Fliesen

26.11.2014 |  Von  |  Fussboden
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Böden aus Vinyl – perfekte Alternative zu Teppich und Fliesen
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Böden im Betrieb sind in vielen Bereichen schlicht aus Beton, Fliesen oder Teppich. Nackter Beton kreiert ein hässliches, kaltes Raumklima, Fliesen werden bei Nässe rutschig und brechen unter Belastung – dazu sind sie teuer. Textile Bodenbeläge machen die Reinigung zur Herausforderung.

In Linoleum oder Vinyl-Laminat findet man eine praktische und gute Alternative. Empfehlenswert, da besonders flexibel, sind in diesem Zusammenhang Böden aus Vinylplanken, die man ganz einfach verlegen kann, die strapazierfähig, pflegeleicht sowie robust sind. Optisch sind sie vielseitig und man kann auch diesbezüglich hohe Ansprüche daran knüpfen.



Das moderne Linoleum

Aus Schulräumen, den Fluren von Behörden oder der heimischen Küche kennen die älteren Mitbürger das Linoleum noch gut. Durch verschiedene Eigenschaften wie die Resistenz gegen diverse Chemikalien, eine einfache Reinigung und Pflege sowie seine hohe Strapazierfähigkeit haben sie sich bewährt.

Allerdings hat Linoleum auch gewisse Ausdünstungen, die nicht immer gesundheitsförderlich zu sein scheinen. Auch der Fakt, dass es auf ganzer Fläche verklebt werden muss, und zwar mit lösemittelhaltigen Klebstoffen, macht es zu einem problematischen Material.

Vinyl ist der neue Ersatz für das altbekannte Linoleums und wird in den unterschiedlichsten Bereichen angewendet. Es lässt einen grossen Gestaltungsspielraum. Der noch junge Bodenbelag wird nicht nur im privaten, sondern auch im gewerblichen Umfeld eingesetzt. Eine gute Alternative stellt er auch zum Laminat dar, das Nässe gegenüber empfindlich und auch eher laut ist.



Einfach zu verlegen

Besonders im betrieblichen Umfeld bietet sich Vinyl an, da es hinsichtlich der Verlegung einfach zu handhaben ist. Bei ebenen und sauberen Böden kann man sie oft einfach auf dem alten, festen Untergrund verlegen. Das kan man bei textilen Böden nicht empfehlen. Grunsätzlich gibt es drei Verlegetechniken bei Vinylböden. Vinylplanken und -fliesen können in unterschiedlichen Formaten auf den entsprechend vorbehandelten Böden verklebt werden, sodass ein fest verlegter, in sich geschlossener Bodenbelag entsteht. Dieser ist auch grösseren Belastungen gewachsen.

Für die Verwendung im privaten Raum oder in Hotels und Pensionen sowie in Büroräumen, die nicht häufig genutzt werden, kann man gut schwimmend verlegte, selbstklebende Vinylplanken benutzen, die man schnell verlegt bekommt und die der normalen Beanspruchung durchaus gewachsen sind.

Vinyl-Klick-Paneele sind eine komfortable Lösung. Bekannt ist Klick-Laminat; die Vinyl-Variante verfolgt dasselbe Prinzip. Der Vorteil sind die feuchtigkeitsresistente und pflegeleichte Oberfläche.

Alle Vinyl-Arten sind leicht und schnell zu verlegen. Dazu trägt auch bei, dass die einzelnen Teile mittels eines Cuttermessers schnell auf Mass gebracht werden können und man keine zusätzlichen Werkzeuge braucht.

Linoleum war gestern, Vinyl ist heute und bietet nicht nur Vielseitigkeit im Design, sondern auch Robustheit und Langlebigkeit bei Fussböden. (Bild: stocksolutions / Shutterstock.com)

Linoleum war gestern, Vinyl ist heute und bietet nicht nur Vielseitigkeit im Design, sondern auch Robustheit und Langlebigkeit bei Fussböden. (Bild: stocksolutions / Shutterstock.com)

Attraktive Designs

Die Oberflächengestaltung ist vielfältig. Von täuschend echten Holzimitaten, die sich sogar wie Holz anfühlen, aber entsprechend rutschsicher sind, bis hin zu Designs in Fliesen- oder Textiloptik ist alles erhältlich. Praktisch für alle Räume eignet sich Vinyl daher hervorragend.

In entsprechender Qualität sind sie auch für Büros, Flure, Eingangsbereiche, Teeküchen und unzählige andere Raumnutzungen geeignet. Ob man Vinyl in Produktionsräumen verwenden kann, entscheidet sich nach der konkreten Belastung. In Verkaufs- und Ausstellungsbereichen können sie immer genutzt werden, für befahrene Lagerräume oder Werkstätten beziehungsweise Garagen sollte man auf andere Oberflächen zurückgreifen. In Montagehallen wiederum kann man mit Vinylböden gut arbeiten. Selbst im Labor, wo auch mal mit aggressiven Chemikalien hantiert wird, kann man Vinyl einsetzen.

Vorteile, die sich rechnen



Dort, wo man angenehme Tritteigenschaften und leichte Reinigung vorfinden möchte, ist Vinyl besonders vorteilhaft. Am Fuss sind sie bequem, in etwa so wie wasserresistente Bodenbeläge von der Rolle. Dabei sind sie langlebig und einfach zu pflegen.

Mit Wasser und den entsprechenden Reinigungsmitteln sind Vinylböden leicht sauber zu bekommen. Eine Gefahr des Aufquellens, wie man sie vom Klicklaminat her kennt, besteht hier nicht. Auch Staub wird nicht so leicht angezogen, das liegt an der speziellen Materialzusammensetzung. Ausserdem macht ihre Robustheit Vinylböden attraktiver als Fliesen- oder Naturholzböden.

Im Vinyl liegen also eine ganze Reihe Vorteile, die nicht nur zu Hause, sondern auch im Betrieb eine Überlegung wert sind. Vor allem für kleine Unternehmen, die aber einen hohen Anspruch an Komfort und Sauberkeit haben, sind sie eine gute Lösung in puncto Bodengestaltung.



 

Oberstes Bild: © TaraPatta – Shutterstock.com

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