Facettenreich bei Deko und am Boden – Filzstoff

15.09.2014 |  Von  |  Allgemein
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Facettenreich bei Deko und am Boden – Filzstoff
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Das weiche Naturmaterial Filz erlebt seit jeher regelmässig Höhen und Tiefen. Einmal ist Filz unglaublich angesagt, kurze Zeit später gilt es nur noch als günstige Alternative, während es anschliessend völlig aus Wohnungen, Arbeitsräumen und Büros verschwindet. Aktuell feiert Filz aber eine Rückkehr – dank Deko aus Designerhand.

Angesagt ist Filz besonders bei Accessoires für die Wohnung, bei Bodenbelägen und bei Möbeloberflächen, die mit Filz nicht nur einen völlig neuen optischen Eindruck entfalten, sondern zugleich wärmer wirken und beständiger gegen Kratzer und Stösse sind. Dank der wärmespeichernden Eigenschaften eignet sich Filz-Bodenbelag auch in Kombination mit einer Fussbodenheizung.

Die Vorzüge von Filz

Filz wird hergestellt, indem einzelne Nadeln und Fasern so dicht miteinander verwebt werden, dass sie am Ende ein unzertrennbares und sehr stabiles Gewebe ergeben. Deshalb ist Filz selbst auch ein dichterer Stoff als anderes gewebtes Material, was ihm seine flauschigen Charaktereigenschaften und seine hohe Beständigkeit beschert. Wer sich Press- oder Walkfilz wünscht, muss mit hohen Kosten rechnen, da diese spezielle Form des Materials immer in aufwändiger Handarbeit produziert wird. Die Fasern sind dann so fest verbunden, dass sie nachträglich nicht mehr gelöst werden können.

Angebracht an Möbeloberflächen, gewinnen diese Möbelstücke in erster Linie Beständigkeit. Eine zusätzliche Schicht aus Filz verhindert jegliche Kratzer, zudem speichert das Material Wärme und wirkt sehr geschmeidig. So können zum Beispiel in Kinderzimmern auch scharfe Kanten und Ecken ausgebessert werden, indem diese mit einer Filzschicht überzogen werden. Das funktioniert auch an Tisch- und Stuhlbeinen oder schweren Schränken, die auf Filzuntersetzer gestellt werden oder bei denen direkt Filz an der Unterseite angeklebt wird.

Nachteile eines vielseitigen Materials

Trotz der Beständigkeit der Fasern ist Filz sehr anfällig gegenüber Feuchtigkeit, weshalb das Material nichts in der Küche oder im Bad verloren hat. Erst einmal in Kontakt mit Feuchtigkeit, verformen sich die Fasern in Windeseile und müssen dann wieder in ihre Ursprungsform zurückgezogen werden. Wunderbar bietet sich Filz als Untersetzer fürs Geschirr, bei Tischsets oder für Sitzkissen an. Achtung: Unabhängig davon, wie dicht gewebt wurde, benötigt Filz sehr viel Zeit zum Trocknen. Wird das Material am Boden ausgelegt, beispielsweise in Form eines Teppichs, sollten Verunreinigungen also primär mit dem Staubsauger entfernt werden. Eine Nassreinigung ist hingegen immer mit viel Aufwand verbunden.

Unternehmen und Haushalte, denen die eigene Ökobilanz wichtig ist, können sich freuen: Filz ist nahezu immer ein Naturmaterial und wird aus beständigen Ressourcen gewonnen.

 

Oberstes Bild: © Eldad Carin – Shutterstock.com


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