Strandkörbe versprechen maritimes Ferienfeeling im heimischen Garten

07.05.2015 |  Von  |  Allgemein
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Strandkörbe versprechen maritimes Ferienfeeling im heimischen Garten
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Sicher ist: Nur wenige Menschen haben das Glück, dort zu wohnen, wo andere am liebsten ihre Ferien verbringen, nämlich am Meer. Allerdings muss heutzutage niemand mehr auf das Ferienfeeling im eigenen Garten verzichten, und zwar auch dann nicht, wenn man in den Bergen oder in der Stadt wohnt. 

Wie das geht? Ganz einfach, mithilfe eines Strandkorbs, denn dieser kann nicht nur eine entspannende Oase im heimischen Garten sein. Auch auf Terrassen, die ein wenig Platz bieten, sind Strandkörbe eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich wie am Strand und somit dem Meer etwas näher zu fühlen.

Was fehlt, sind lediglich eine frische Brise und das Rauschen des Meeres selbst, beides müssen sich Strandkorbbesitzer einfach hinzuträumen.

Ein kurzer Exkurs in die Geschichte des Strandkorbs

Bereits seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert ist die Herstellung geflochtener Weidensessel mit halbrunden, nach vorne gebogenen Seiten und hochgezogenen Rückenteilen durch europäische Korbmacher überliefert. Interessierte finden schriftliche Nachweise hierzu in den Zunftordnungen aus den Jahren 1595 in Hamburg, 1611 in Lübeck und 1648 in Bremen. Zur damaligen Zeit wurden die Sitzmöbel allerdings noch nicht im Aussenbereich genutzt. Vielmehr kamen sie in kalten und grossen Wohnräumen zum Einsatz, um vor Zugluft zu schützen.

Meist wurden die Weidensessel in Bauern- und Bürgerhäusern in Deutschland und den Niederlanden angefertigt. Etwas später, nämlich im 18. Jahrhundert, fanden sie sich auch in englischen, schottischen und irländischen Herrenhäusern und Schlössern. Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Sitzmöbel schliesslich zu den heutigen Strandkörben weiterentwickelt. Seitdem haben sich Strandkörbe kaum verändert, allerdings kamen im Laufe der Zeit immer neue Ausstattungselemente wie beispielsweise Markisen, Getränkehalter und Getränkefächer sowie kleine Tische hinzu.

Der Strandkorb im heimischen Garten

Der Strandkorb, wie wir ihn heute kennen, erfreut sich mittlerweile seit mehr als einem Jahrhundert stetig steigender Beliebtheit. So verwundert es nicht, dass er heute nicht mehr nur an der See zum Einsatz kommt, sondern auch immer öfter im Binnenland zu finden ist. Sicher haben zahlreiche Badegäste bemerkt, dass ein Strandkorb nicht nur am Meer für Entspannung sorgt, vielmehr wird der Wunsch nach diesem Sitzmöbel auch im eigenen Garten immer grösser. Zahlreiche Anbieter offerieren speziell hierfür konzipierte Strandkörbe, die zwar auf den ersten Blick genauso aussehen wie die Strandkörbe, die am Meer zu finden sind, allerdings über zusätzliche Features verfügen, so dass Kurzferien im Strandkorb trotz des fehlenden Meeres auch im heimischen Garten zu einem Erlebnis werden können.

So sinnvoll ist die Anschaffung eines Strandkorbes für den eigenen Garten

Zweifelsohne ist ein qualitativ hochwertiger und zudem noch schöner Strandkorb nicht nur am Meer ein ausgezeichnetes Sitzmöbel, denn auch im heimischen Garten wird ein Strandkorb bei der nächsten Grillparty alle Blicke auf sich ziehen. Zudem bieten Strandkörbe ausreichend Schutz vor kräftigen Windböen und vor den Augen möglicherweise zu neugieriger Nachbarn. Darüber hinaus spendet ein Strandkorb vor allem im Sommer durch seine Überdachung sowie die Markise angenehmen Schatten. Ist das Wetter einmal nicht so schön, ermöglicht der Korb dennoch eine gemütliche Zeit im Garten, denn er bietet genug Platz, um sich entspannt hineinzukuscheln.


Wer sich für den Kauf eines Strandkorbes entschieden hat, sollte unbedingt auf Qualität achten. (Bild: © brodtcast - shutterstock.com)

Wer sich für den Kauf eines Strandkorbes entschieden hat, sollte unbedingt auf Qualität achten. (Bild: © brodtcast – shutterstock.com)


Strandkörbe sind beständige Möbelstücke

Grundsätzlich handelt es sich bei Strandkörben um sehr robuste Möbel – natürlich in Abhängigkeit von Verarbeitung und Modell. Ausschlaggebend für die Lebenszeit eines Strandkorbes ist in der Regel dessen Geflecht. Verfügen Strandkörbe innen und aussen über ein doppeltes Geflecht, dann gelten sie als besonders langlebig. Wurde bei der Herstellung des Strandkorbes darüber hinaus an der Innenseite auf das Einfügen einer Stoffbahn verzichtet und verfügt der Korb stattdessen über eine Folie zwischen seinen beiden Geflechten, dann weist er einen ausreichenden Windschutz auf, was sich auch positiv auf die Winterfestigkeit auswirkt.

Sind Strandkörbe mit einer festen Stoffverkleidung ausgestattet, verlieren Sie mit der Zeit an Wert und Schönheit, denn in der Regel bilden sich Löcher und Stockflecken. Im schlimmsten Fall kommt es hierdurch sogar zur Bildung von Schimmel. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Kauf eines Strandkorbes mit Doppelgeflecht und einer Folie, da er besser gegen Wind, Regen sowie weitere Wettereinflüsse geschützt ist und eine deutliche längere Lebensdauer aufweist.

Zweifelsohne empfehlenswert: Strandkörbe mit mobilen Stoffelementen

Strandkörbe, die keine feste textile Innenverkleidung besitzen, können dennoch sehr komfortabel sein, da sie nach Belieben mit kuscheligen Sitzkissen ausgestattet werden können. Zudem sorgt die integrierte, aber zur Reinigung abnehmbare Stoffmarkise vor allem im Sommer vor der gleissenden Sonne. In der Regel verfügen die Bezüge der Sitzkissen über Reissverschlüsse, so dass sie unter Beachtung der jeweiligen Pflegehinweise in der Maschine gewaschen werden können.

Da alle mobilen Stoffelemente – wie der Name schon verrät – abnehmbar sind, können sie nicht nur problemlos gereinigt, sondern ihr Design auch ausgezeichnet auf die Farbe des Geflechts abgestimmt werden. Hierfür stehen die verschiedensten Stoffdesigns zur Auswahl: Neben dem klassischen Streifenlook werden auch Stoffe mit Blumenmustern oder bunten Karos offeriert. Bei der Auswahl des individuell passenden Designs sollten neben dem Strandkorb selbst auch alle anderen Gartenmöbel und das Ambiente des gesamten Gartens berücksichtigt werden.

Die Anschaffung dieser Zubehörteile lohnt sich wirklich

Allen, die in ihrem heimischen Strandkorb bei Kaffee und Kuchen entspannt ein Buch lesen möchten, sei die Anschaffung eines praktischen Cocktailtisches empfohlen. Wer zudem gerne flexibel ist und einen „mobilen“ Strandkorb bevorzugt, sollte sich für eine zusätzliche Rollenmontage entscheiden. Dank der Rollen kann der Strandkorb nicht nur hin- und hergeschoben werden, sondern auch mit der Sonne wandern. Und letztlich sorgen zusätzliche Kissen für einen erhöhten Kuschelfaktor und gemeinsam mit einer warmen Fleecedecke auch an kühlen Sommerabenden für perfekte Stimmung. Damit der Strandkorb auch in den regenreicheren Monaten gut geschützt ist, empfiehlt sich zudem eine Haube aus Polyester.

Worauf ist beim Kauf eines Strandkorbes zu achten?

Wer sich für den Kauf eines Strandkorbes entschieden hat, sollte unbedingt auf Qualität achten, denn der Korb soll ja, obwohl er allen möglichen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, möglichst lange schön und gepflegt aussehen. Deshalb ist ein Modell, das aus einer Kombination der Materialien Kunststoffgeflecht, Holz und Stahl besteht, besonders empfehlenswert. Diese macht ihn nicht nur langlebig, sondern sorgt auch dafür, dass er leicht zu reinigen ist.



Die Auflagen des Strandkorbes sowie alle weiteren mobilen Elemente sollten, wenn möglich, vor starken Witterungseinflüssen geschützt werden. Wer diese Aspekte beachtet, kann seine freien Tage im Garten fortan ganz anders geniessen: Denn nirgends ist es so einfach, seine Beine hochzulegen und zu entspannen, wie im eigenen Strandkorb im heimischen Garten.

 

Oberstes Bild: © docstockmedia – shutterstock.com


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