Besserer Brandschutz dank Dämmung aus Mineralwolle

27.11.2018 |  Von  |  Allgemein, News
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Besserer Brandschutz dank Dämmung aus Mineralwolle
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Der Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Und mit ihnen halten traditionell Adventskränze, Weihnachtsbäume und besinnliche Weihnachtsdekoration mit vielen Kerzen Einzug in die Häuser und Wohnungen.

„Dabei sollten Sie den Brandschutz nicht aus den Augen verlieren“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

„Neben den üblichen Massnahmen, wie Kerzen auf brennfeste Unterlagen zu stellen und sie nicht unbeaufsichtigt brennen zu lassen, kann die Dämmung eines Hauses im Ernstfall eine grosse Hilfe sein. Mineralwolle, also Glas- und Steinwolle, ist nichtbrennbar und kann damit die Ausbreitung eines Brandes auf andere Stockwerke und Räume wirksam verzögern. Das verschafft wichtige Zeit für die Feuerwehr“, betont der FMI-Geschäftsführer.

Es dauert oft nur wenige Minuten, bis ein Zimmer in Vollbrand steht. Die Berliner Feuerwehr hat das 2017 bei einer Demonstration mit einer Zimmerattrappe eindrücklich nachgestellt. In weniger als einer Minute stand sie vollständig in Flammen. Die Feuerwehr wollte mit dieser Aktion auf den Brandschutz zur Advents- und Weihnachtszeit hinweisen.

Gardinen, Möbel und Teppiche – die Inneneinrichtung brennt zuerst und vor allem sehr schnell. Lässt sich der Brand nicht in den Griff bekommen, empfiehlt die Feuerwehr, sofort zu handeln.

In diesem Fall gilt:

1. Die Feuerwehr anrufen.
2. Alle Türen schliessen, damit sich Rauch und Feuer nicht so leicht ausbreiten können.
3. Schnellstmöglich die Wohnung verlassen.



Eine Dämmung aus Mineralwolle verlangsamt die Ausbreitung von Bränden in Gebäuden

Feuerhemmende oder feuerbeständige Trennwände mit einer Mineralwolldämmung verzögern wirkungsvoll die Brandausbreitung in andere Räume und helfen, Fluchtwege freizuhalten.

Aber auch die Aussenfassade eines Hauses kann eine kritische Rolle dabei spielen, wie schnell sich Brände über mehrere Stockwerke ausbreiten. In Deutschland sind Vorgaben zum Brandschutz in Landesbauordnungen und technischen Baubestimmungen geregelt. Dazu gehört auch, ob die dafür eingesetzten Baustoffe bzw. Fassadensysteme nichtbrennbar oder schwer entflammbar sein müssen.

Als Grundregel gilt: Je höher ein Gebäude, desto schärfer die Anforderungen.

Die Gebäudeklasse bestimmt dabei massgeblich, welche Brandschutzvorgaben die Bauteile erfüllen müssen. Bei kleinen Häusern mit einer Höhe unter sieben Metern reicht zwar noch eine normal entflammbare Fassadenbekleidung aus, aber schon für Gebäude zwischen 7 und 22 Metern gilt die Kategorie schwer entflammbar. Dazu können zum Beispiel auch Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf Basis brennbarer Baustoffe mit Hilfe von Mineralwolle-Brandriegeln auf schwer entflammbar aufgerüstet werden.

In Hochhäuser dagegen dürfen ausschliesslich nichtbrennbare Dämmstoffe, zum Beispiel aus Glas- oder Steinwolle, verbaut werden.



Mineralwolle ist nichtbrennbar und sorgt für effizienten Wärme- und Schallschutz

Neben Kerzen sind die häufigsten Brandursachen technische Defekte und Fahrlässigkeit im Umgang mit elektrischen Geräten, Brandstiftung wie auch unachtsames Rauchen. Eine nichtbrennbare Dämmung aus Mineralwolle hilft, die Ausbreitung von Bränden zu verlangsamen.

Denn: Mineralwolle besitzt die Brandschutzklasse A1 und eignet sich für die Dämmung aller Gebäudeklassen.

In der Praxis eignet sich der vielfältige Dämmstoff für fast alle Anwendungen, darunter die Dämmung von Flach- und Steildächern sowie bei Zwischensparrendämmungen. Mineralwolle verfügt darüber hinaus über sehr gute Schallschutzeigenschaften und überzeugt damit in den Gebäuden als effiziente Lärmschutzmassnahme. Doppelt geschützt ist wer bereits eine Mineralwolldämmung in den Innenwänden besitzt. Diese verstärkt neben dem Schallschutz insbesondere auch den Brandschutz, denn die zusätzliche Dämmung verhindert, dass sich ein potentielles Feuer schnell auf die Nebenräume ausbreitet.

 

Quelle: mfm – menschen für medien
Artikelbilder: FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

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