Das passende Interieur zum verglasten Wohnbereich

19.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Das passende Interieur zum verglasten Wohnbereich
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Wohnungen und Häuser, die sich die elegante Wirkung von verglasten Fronten zu Nutze machen, liegen voll im Trend. Besonders Neubauten und architektonische Meisterleistungen greifen immer häufiger auf viel Glas zurück, um die Räume in Tageslicht zu tränken und eine schicke Aussenwirkung zu erzielen. Die Einrichtung sollte auf die moderne Architektur abgestimmt werden!

Moderne Architektur erfordert ebenso modernes Interieur

Ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder sogar in allen Räumen – sobald mindestens eine Wand komplett in Glas gehüllt wird, vom Boden bis zur Decke, entsteht eine völlig neue Atmosphäre im Raum, die sich auch auf die Möbel auswirkt. Räume mit Glasfront erhalten viel Tageslicht, profitieren von dem Einfall der Sonne und wirken automatisch grösser und geräumiger. Zugleich erscheinen viele Möbel optisch anders, sobald ihr Material beziehungsweise ihre Farbe dauerhaft in Tageslicht gehüllt wird.




Die Glasfassade verschafft dem Raum eine etwas empfindlichere und sensiblere Wirkung. Aus diesem Grund sollten die primären Möbel, also grosse Schränke, Couch, Tische und Stühle, auch nicht zu klobig oder schwer wirken. Besonders gut passt zur Glasfront ein modernes Interieur in den Farben Schwarz, Weiss und/oder Anthrazit. Auch Hochglanzmöbel und besondere Lackierungen sehen sehr schick aus, wenn sie dauerhaft von Tageslicht und Sonne angestrahlt werden.

Die Couch sollte immer so platziert werden, dass sie nicht direkt neben der Glasfront steht. Das wahrt die Privatsphäre und stellt sicher, dass der Raum von aussen nicht zugestellt wirkt. Diese Regel gilt folglich auch für einen Schrank, wobei es atmosphärisch ohnehin nur wenig Sinn macht, wenn die spezielle Glasfront künstlich zugestellt wird. Sehr gut passen hingegen ein cooler Design-Stuhl oder der Esstisch. Dann kann in geselliger Runde nicht nur das Essen, sondern auch der Ausblick genossen werden.




Auf antike Einrichtungen lieber verzichten




Während moderne Möbel wie die Faust aufs Auge passen, existieren auch Möbelstücke in bestimmten Stilen, die bei Räumen mit Glasfront lieber vermieden werden sollten. Dazu gehört beispielsweise eine Einrichtung im Kolonialstil, die aufgrund ihrer vielfältigen Accessoires und den sehr dunklen Brauntönen etwas zu stark und klobig wirkt. Das gilt auch für den Barock- und den Landhausstil. Hier wird einfach ein zu starker Kontrast zwischen moderner Fassade, den langgezogenen Fenstern und dem eher natürlichen Holzstil kreiert.

Die Regel, den Raum nicht unnötig aufzufüllen, gilt auch für die Wahl der Accessoires. Einige Dekoelemente sind zwar keinesfalls verkehrt, diese sollten aber mit Fingerspitzengefühl gewählt werden. Grünpflanzen und sehr schicke Lampen passen hervorragend, zu viele Bilder und andere Deko-Elemente, die auf Regalen oder Tischen aufgestellt werden, wirken aber eher einengend. Bei der Wahl der Accessoires sollte immer bedacht werden, dass eine hochgezogene und breite Glasfront nun einmal Tageslicht nicht abschirmt. Jedes einzelne Möbelstück und Accessoire wirft also automatisch einen Schatten im Raum, der diesen optisch „auffüllt“. Existieren zu viele Accessoires und damit auch viele Schatten, wirkt der Raum sehr beengend und etwas überfüllt.






Fenster reinigen. (Bild: Yuganov Konstantin / Shutterstock.com)

Fenster reinigen. (Bild: Yuganov Konstantin / Shutterstock.com)

Sorgfältiges Putzen ist unersetzlich

Zwar benötigt jeder Raum, unabhängig seiner Fenster und Fassaden, einen regelmässigen „Putzgang“, dennoch ist das Putzen bei modernen Zimmern mit Glasfront besonders wichtig. Das Tageslicht offenbart jedes einzelne Staubkorn auf Regalen, Tischen und am Boden, auch andere Verschmutzungen oder Staubfusseln werden sofort angestrahlt und werfen im schlimmsten Fall noch zusätzlich einen Schatten. Daher ist es unerlässlich, dass der Raum mindestens einmal die Woche gründlich geputzt wird – besser sind zwei Putzgänge pro Woche.

Die grossen Fenster sollten ebenfalls mindestens alle zwei Wochen gesäubert werden, wobei hier auch die Witterung eine entscheidende Rolle spielt. Während Verunreinigungen bei herkömmlichen oder kleinen Fenstern nicht sofort ins Auge stechen, fallen diese bei einer grossen Glasfront sofort auf. Dann sieht es aus, als würde man vom Raum aus durch einen starken grauen Schleier schauen. Das wirkt ungepflegt und nimmt der Glasfront auch ein Stück weit ihre einzigartige Magie. Verglaste Zimmer sind also durchaus pflegeintensiv, besonders wenn im Herbst der Regen direkt am Fenster anliegt und unangenehme Schlieren zieht.

Die Wohnung als besonderer Eyecatcher

Glasfronten werden in der Schweiz vor allem bei Neubauten in Grossstädten gern eingesetzt. Aufgrund ihrer exklusiven Aussenwirkung und der herrlichen Magie, die der Raum selber versprüht, liegen die Mieten für diese Wohnungen oftmals (weit) über dem Durchschnitt. Eine Investition sind diese modernen Wunder der Architektur aber in jedem Fall wert, da sie nicht nur unglaublich schick wirken, sondern der ständige Einfall von Tageslicht und Sonnenlicht auch die Stimmung hebt.




Damit diese Magie der Glasfront erhalten bleibt, empfiehlt sich die eingangs erwähnte moderne Einrichtung. Diese lässt dem Raum alle Freiheiten und unterstreicht die Zukunftsmusik, die von einer verglasten Front ausgeht. Die Wände können relativ frei gestaltet werden, wobei sich zu einer modernen Einrichtung im Regelfall Weiss, Anthrazit oder sogar Violett empfehlen. So entsteht ein stimmiges Bild, welches alle Vorzüge der verglasten Wohnung komplett ausreizt.

 

Oberstes Bild: © photobank.ch – Shutterstock.com


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