Die richtige Bettwäsche – wirkt optisch, gesundheitsfördernd und auch erotisierend

29.07.2014 |  Von  |  Schlafzimmer
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Die richtige Bettwäsche – wirkt optisch, gesundheitsfördernd und auch erotisierend
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Viele Menschen, die eine Wohnung einrichten, verfahren dabei wie folgt: Erst kommt der grobe Überblick, dann die Anschaffung der wichtigen Grossmöbel. Es folgt die Feinjustierung und Gestaltung mit Kleinmöbeln und Dekoration. Und schliesslich runden die passenden Accessoires das Gesamtbild ab. Aber mal ehrlich: Wenn wir bei den Details ankommen, haben wir manchmal keine Zeit, kein Geld und keine Lust mehr. Die Aufmerksamkeit für Details ist aber wichtig und gar erotisierend, wie unsere Hinweise für Bettwäsche zeigen werden.

Wenn ein Mensch 90 Jahre alt wird, dann verbringt er 30 Jahre schlafend im Bett. Das leuchtet mittlerweile vielen Menschen ein, und die Gestaltung des Schlafzimmers als vollwertigem Wohnraum hat an Bedeutung zugenommen. Gesunde Matratzen in gesunden Betten sollen dann für den gesunden Schlaf sorgen. Aber was ist mit Bettwäsche? Darüber wissen viele nur sehr wenig. Das ist schade, denn auch Bettwäsche kann sehr zum Wohlgefühl beitragen.

Es wird schnell klar, was Bettwäsche unbedingt können muss: Sie sollte zunächst auf jeden Fall aus hautverträglichem Material sein. Die Wäsche und Pflege sollte möglichst einfach sein. Zusätzlich wünschen wir uns dann noch eine lange Lebensdauer. Ach ja, aussehen soll sie ja auch noch gut. Also muss gute Bettwäsche zum Multitasking fähig und auch sonst ziemlich leistungsstark sein.

Jede Nacht schützt unsere Bettwäsche die Kissen, Decken und Matratzen vor Schweiss und vor Staub. Sie soll sich dabei aber immer angenehm anfühlen. Dabei verrichtet sie nebenbei Schwerstarbeit: Auch Menschen, die dies selber nicht merken, verlieren nachts viel Körperflüssigkeit durch Schwitzen. Das können bis zu 2 Liter in jeder Nacht sein. Die Bettwäsche nimmt diese Feuchtigkeit auf. Im Idealfall ist sie atmungsaktiv und gibt, so wie Funktionswäsche am Körper, die aufgenommene Feuchtigkeit weiter in den Raum.




Beginnen wir aber mit der Optik: Schon immer versuchen Hersteller von Bettwäsche, neue und zur Jahreszeit passende Kollektionen in aktuellen Farben zu entwickeln. Der Verbraucher schaut sich das meist gerne an, kauft aber anders: Meist einfarbig und zeitlos, das ist dann die schnelle Wahl. Dabei kann man mit originellen und ausgefallenen Bettwäsche-Garnituren auch im Schlafzimmer einen Glanzpunkt setzen. Und das Tolle ist: Da man Bettwäsche ja jede Woche waschen und auch wechseln sollte, kann man mit mehreren verschiedenen Garnituren stilistisch variieren.

Oberstes Bild: © bikeriderlondon - Shutterstock.com

Oberstes Bild: © bikeriderlondon – Shutterstock.com





Für Bettwäsche gibt es unterschiedliche Grössen, die auch in den europäischen Ländern variieren. In der Schweiz hatte man zeitweilig ein gewisses Inselgefühl, was die Masse für Kissen und Duvets angeht: Der übliche Standard war lange Zeit für Duvets 160 x 210 oder 200 x 210, für Kissen 65 x 100 bzw. 50 x 70. Durch Standardisierung und den länderübergreifenden Handel im Internet ist der Schweizer Standard für viele, vor allem jüngere Leute, nicht mehr massgeblich. Zunehmend gibt es so die Kissen und entsprechende Bezüge auch im verbreiteten Format 80 x 80.

Auch wer viel alleine schläft, sollte sich einmal eine grosse Bettdecke und entsprechende Bettwäsche gönnen: Es ist ein wunderbar geborgenes Gefühl, von einer riesigen Decke umgeben zu sein. Und sollte einmal jemand dazukommen, umso besser. Man steckt mit jemandem unter einer Decke, das ist eine treffende Redewendung für eine verlässliche Freundschaft und mehr. Doch nicht nur die Grösse ist wichtig, auch das Material spielt eine grosse Rolle. Und wo wir schon bei Intimität sind: Auch bei der Bettwäsche gibt es analog zu Unterwäsche und Dessous nicht mehr nur die einfache Baumwolle.

Der Klassiker bei Bettwäsche war einmal feinstes Leinen. Er wurde mit entsprechenden Monogrammen bestickt und war Bestandteil der Aussteuer vieler Frauen. Natürlich empfindet jeder subjektiv anders. Daher sollten Sie schon einmal verschiedene Stoffe getestet haben – und besonders die, die Sie noch gar nicht kennen. Im Angebot sind die folgenden Textilien:




Leinen: Auch heute noch sehr beliebt, da Feuchtigkeit gut aufgenommen wird und die Bettwäsche im Sommer angenehm kühlend wirkt. Leinen knittert allerdings auch leicht, was als Nachteil empfunden werden kann.

Baumwolle: Hier sticht eine geschmeidige Oberfläche als Merkmal hervor. Besonders eine aufgeraute und dicke Baumwolle, Biber genannt, ist gut wärmend, kuschelig und im Winter und bei Kindern beliebt. Baumwolle ist auch für Allergiker gut geeignet.




Jersey: Solche Bettwäsche lässt sich einfach waschen, ist angenehm und atmungsaktiv, da elastisch, geht aber leicht aus der Form.




Seide und Satin: Hier kommt ein Hauch von Luxus ins Bett. Formbeständig und kühlend, allerdings nicht sehr saugfähig. Wer gerne nackt schläft, wird von der erotisierenden Wirkung des Stoffes begeistert sein – somit auch die Bettwäsche für die ganz besonderen Nächte.

 

Oberstes Bild: © bikeriderlondon – Shutterstock.com


1 Kommentar


  1. Danke für den interessanten Artikel. Bislang habe ich nur sehr selten etwas über Bettwäsche gelesen, denn wenn es um gesunden Schlaf geht, dann ist meist die Rede von den Matratzen. Aber ich finde, du hast recht, wenn die Bettwäsche von schlechter Qualität ist, dann ist das mindestens genau so schlecht, als wenn die Matratze von schlechter Qualität ist.

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