Einrichtung im betreuten Wohnen – das ist möglich

Menschen, die sich für ein betreutes Wohnen entscheiden oder nicht mehr in der Lage sind, allein zu wohnen, verlassen ihre gewohnte Umgebung.

Daher ist es wichtig, dass diese Menschen etwas Vertrautes haben, das ihnen hilft, sich wohlzufühlen. Dies können ganz unterschiedliche Dinge sein, wie die eigene Einrichtung des Zimmers oder der Wohnung.

Gemütlichkeit schaffen und sich wohlfühlen

Mit einem Hörtest fing alles an und schon bald sagte der Arzt zu Patrick aus Bern, dass er bald schwerhörig sein würde und zudem unter Gicht leidet. Der Rentner hat sich dann recht schnell entschieden, in ein betreutes Wohnen zu ziehen. Eine der Voraussetzungen war jedoch, dass er seine Wohnung selbst einrichten darf. Gerade ältere Menschen halten sich seelisch oft an Dingen fest, die sie schon lange begleiten. Der Umzug in eine betreute Wohnanlage ist grundsätzlich eine gute Idee, sollte jedoch auch mit viel Einfühlungsvermögen begleitet werden.

Dazu gehört die Möglichkeit, sich gemütlich einrichten zu können. Ein oder zwei Möbelstücke aus der eigenen Wohnung finden in den Zimmern eigentlich immer einen Platz. Damit kann etwas mitgenommen werden, das ein Gefühl von Zuhause vermittelt. Mit einem Grundriss der Wohnung fällt es leichter, Entscheidungen zu treffen und zu schauen, welche Möbelstücke mitgenommen werden können.

Keine Stolperfallen einbauen

Auf den ersten Blick mag alles stimmig aussehen, doch dann zeigen sich Stolperfallen. Ein wichtiger Faktor in dem Zusammenhang ist der Teppich. Bewohner mit einem schlechten Gehör reagieren vielleicht aufgeschreckt auf die Klingel und gehen dann schnell zur Tür. Bleiben sie dann an der Teppichkante hängen, kann das schwere Folgen haben.

Auch Tische mit Kanten oder Pflanzen sind mit Vorsichtig einzusetzen. Natürlich dürfen ein Tisch und auch einige Pflanzen nicht fehlen. Diese sollten aber nur in den Ecken eingesetzt werden. Zu bedenken ist auch, dass die Pflanzen gepflegt werden müssen.


Ein Gefühl von Zuhause schaffen (Bild: Jim David - shutterstock.com)

Ein Gefühl von Zuhause schaffen (Bild: Jim David – shutterstock.com)


Dekoration als wichtiger Faktor

In der neuen Wohnung darf die Dekoration nicht fehlen. Auch hier können Erinnerungsstücke und Fotos mitgenommen werden. In einer Vitrine sind diese ganz besonders gut aufgehoben und vor Staub geschützt. Bücher oder auch Kalender, kleine Figuren und Spiele sollten beim Sortieren daher nicht gleich entsorgt werden. Das gemeinsame Sortieren mit der Person, die in das betreute Wohnen zieht, ist besonders wichtig.

 

Titelbild: fizkes – shutterstock.com

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