Furnier für den Besucherbereich des Affenhauses im Tierpark Hellabrunn

05.03.2019 |  Von  |  News
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Furnier für den Besucherbereich des Affenhauses im Tierpark Hellabrunn
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Da staunten sogar die Bewohner: Der Besucherbereich des Affenhauses des Münchner Tierparks Hellabrunn wurde komplett neu gestaltet.

Und das in beeindruckender Form: Rund 12.000 Furnierstreifen aus Esche, Eiche, Birke, Buche und Nussbaum hängen jetzt von der Decke und verzaubern den Raum auf unnachahmliche Weise.

Zwischen 40 und 60 Zentimeter lang sind die Furnierstreifen, die von dem Spezialisten Furwa Furnierkanten mittels einer Spezialverklebung längs auf längs hergestellt wurden. Ihre Oberfläche wurde dabei nicht veredelt, weder mit Lack noch mit Öl. Dadurch verströmen die mehr als 1.100 Quadratmeter frei zugänglicher Furnierfläche ihren natürlichen Holzgeruch und tragen so zu einer angenehmen Raumatmosphäre bei.


Der Besucherbereich des Affenhauses während der Bauarbeiten

Der Besucherbereich des Affenhauses während der Bauarbeiten


Ein Bewohner des Affenhauses verfolgt die Bauarbeiten.

Ein Bewohner des Affenhauses verfolgt die Bauarbeiten.


„Die Spezialverklebung war notwendig angesichts der erheblich schwankenden Luftfeuchtigkeit und der immer wieder entstehenden Luftzirkulation im Zuschauerbereich des Affenhauses“, so Roland Reigbert, Geschäftsführer von Furwa. „Gegen ein eventuelles Brechen der Furnierlagen haben wir ein nicht sichtbares Glasfaser-Gewebe eingeklebt“, so Reigbert weiter.

Durchgeführt wurde der Innenausbau des Besucherbereiches von der Schreinerei Köberlein aus Fahrenzhausen. „Alle Furnierstreifen wurden mit einer Lochung versehen und mit Fäden in die vormontierten Schraubösen der Deckenelemente eingehängt. So können die Furnierstreifen an der Decke ähnlich den Blättern im Urwald immer leicht in Bewegung sein“, erklärt der Unternehmer. „Man hat ja schon viele tolle Projekte im Zusammenhang mit dem Naturprodukt Furnier gesehen. Aber das hier ist wirklich etwas Aussergewöhnliches. Wer den Raum im Tierpark Hellabrunn betritt, wird sofort von der natürlichen Ausstrahlung des fantastischen Materials aus dem Besten des Baumes gefangen genommen“, so Ursula Geismann, Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur (IFN), zu dem Projekt.

 

Quelle: Initiative Furnier + Natur (IFN)
Artikelbilder: Matthias Groppe, Paderborn

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