Modulare Möbel im Kinderzimmer – Wenn die Einrichtung mitwächst

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Binnen der ersten Lebensjahre, wenn ein Kind den einen oder anderen Wachstumsschub hinter sich bringt, sind Eltern dazu aufgefordert, regelmässig neues Zubehör für die Kleinen anzuschaffen. Ob dies Bekleidung ist, oder aber die richtigen Sitzmöbel – Werden sie nicht rechtzeitig ausgetauscht, kommt irgendwann die Ergonomie zu kurz.

Gerade für Kinder gibt es im Bereich der modularen Möbel viele Innovationen, von der die Entwicklung der Kleinen auf ganzer Linie profitiert. Je nach Möbelstück wachsen diese mit, bis hinein ins Jugendalter.

Vom Baby- zum Jugendbett

Das Bett gehört mit zu den Möbelstücken, das alle paar Jahre neu angeschafft werden muss. Mit fortschreitendem Alter wächst das Kind, das Bett muss also länger werden. Mit diesen Anschaffungen geht meist auch der Neukauf einer entsprechenden Matratze, sowie den anderen Bettwaren einher.

Wenn sie erst einmal das Alter erreicht haben, dass sie selbständig aus dem Bett steigen und auch die Stäbe am Gitterbett entfernt werden können, ist es Zeit, sich nach einem Modell umzusehen, das bis zum Jugendalter reicht. Derlei Betten besitzen bereits eine Länge von zwei Metern, können sich jedoch mit zahlreichen Modulen erweitern lassen. Darunter beispielsweise:

  • Seitengitter
  • Spielelemente
  • Arbeitsbereiche

Diese kindgerechten, mitwachsenden Betten sind an das jeweilige Alter anpassbar und auch als Variante in Form eines Hochbetts erhältlich. Die Seitengitter verhindern in der Nacht, dass das Kind herausfällt, Spielelemente lassen das Bett zum Abenteuerspielplatz werden. Dazu gehören unter anderem Rutschen, Höhlenaufsätze und Klettermöglichkeiten. Kommt das Kind dann ins Schulalter, lässt sich im unteren Bereich des Hochbetts ein Schreibtisch integrieren. Ergonomisch gesehen sind solche Betten für Kind und Eltern optimal.

Später, wenn sie das Jugendalter erreichen, lässt sich im unteren Bereich noch immer etwas verändern. Dann wird der untere Bereich des Bettes nämlich zur gemütlichen Kuschelecke, die mit einer Couch ausgestattet werden kann.

Modulare Sitzgelegenheiten

Eines ist sicher: Selbst, wenn ein Bürostuhl immer mitwächst, beziehungsweise in seiner Höhe verstellt werden kann, so ist er keine ideale Sitzgelegenheit, oder gilt gar als modulares Sitzmöbel. Hierfür gibt es Alternativen, die zur Entwicklung des Kindes beitragen können.

Das erste Sitzmöbel, mit dem ein Kind wohl in Berührung kommt, ist der Hochstuhl. Dieser sollte ab Werk höhenverstellbar sein, sodass er bis zu einem gewissen Alter genutzt werden kann. Bei einigen Modellen lässt sich der vordere Bügel entfernen, sobald die Zeit gekommen ist. Ein ideales Modell lässt sich mit den passenden Modulen vom Babyalter an nutzen und genügt, bis die Füsse der Kleinen den Boden berühren. Dabei bieten sie jeweils die perfekte Sitzhöhe, die sich idealerweise verstellen lässt.

Zum Spielen und Malen kommt hingegen ein Möbelstück in Frage, das sich bequem zum Holzwürfel zusammenschieben lässt. Es besteht, wenn man beide Teile voneinander trennt, aus einem Stuhl, inklusive Maltisch.


Schöne junge Mutter füttert ihren kleinen Jungen im Hochstuhl

Der Hochstuhl ist eine lohnende Anschaffung, die sich über Jahre hinweg nutzen lässt. (Bild: kryzhov – shutterstock.com)


Weitere mitwachsende Einrichtungsgegenstände

Neben den beiden Paradebeispielen gibt es noch viele weitere Möbelstücke, die für Kinder bestens geeignet sind, weil sie mitwachsen. Speziell für das Kinderzimmer sind zum Beispiel die folgenden Elemente denkbar:

  • Stauraum auf mehreren Ebenen: Kinder klettern in jungen Jahren gerne auf ihre Möbel. Dass dies nicht selten ohne Unfall endet, bekam man bereits in den Medien mehrfach zu sehen. Mittels mehrerer Ebenen lassen sich Schubladenschränke im Lauf der Zeit erhöhen, indem man sie einfach aufeinander stapelt und so ineinander verkeilt, dass sie selbst dann noch stehen bleiben, wenn das Kind versucht, hinaufzuklettern.
  • Regale, die nach oben erweiterbar sind: Sie erhalten jeweils eine neue Etage, wenn das Kind die entsprechende Grösse erreicht hat. Sie sollte man ebenso sicher befestigen wie die bereits beschriebenen Schubladenschränke.
  • Flexible Bauelemente aus stabilen Materialien: Aus ihnen lässt sich nicht nur eine Spielmatte gestalten, die weich ist, wenn man darauf tobt, sondern auch eine Couch, die sich aus den einzelnen Elementen zusammenstecken lässt. Je nach Altersstufe kann somit ein Möbelstück geschaffen werden, das zum augenblicklichen Lebensabschnitt passt.

Fazit – Modulare Möbelstücke für Kinder sind ideal

Wenn Kinder in den ersten Jahren ihre Welt entdecken, sind modulare Möbelstücke für sie perfekt. Denn sie wachsen mit, sind genau auf sie abgestimmt und bieten ihnen neue Anreize, je älter sie werden. Einige von ihnen sind vom Kindes- bis hin ins Jugendalter zu gebrauchen. Andere lassen sich schon einsetzen, sobald die Kleinen einigermassen selbständig sitzen können.

Für die Eltern bedeuten derlei Möbel vor allem eines: Eine Erleichterung während der ersten Lebensjahre ihres Kindes und eine Schonung des Geldbeutels. Denn sie müssen nicht ständig neue kaufen, sondern sind dem augenblicklichen Lebensabschnitt anpassbar.

Übrigens: Modulare Möbel wachsen nicht nur idealerweise mit, sondern sind auch sehr nachhaltig. Somit leisten Eltern, die sich für ein solches entscheiden, auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Das alleine ist Grund genug, über deren Anschaffung nachzudenken.

 

Titelbild: Africa Studio – shutterstock.com


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