Öfter mal was Neues: Wohnräume passend zur Jahreszeit gestalten

30.10.2014 |  Von  |  Accessoires, Allgemein
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Öfter mal was Neues: Wohnräume passend zur Jahreszeit gestalten
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Kaum etwas ist langweiliger als eine eintönige Wohnraumgestaltung, die das ganze Jahr über gleich bleibt. Mögen manche Menschen auch einen spartanischen und kühlen Einrichtungsstil bevorzugen, die übergrosse Mehrheit liebt Wärme und Gemütlichkeit.

Was wäre also eine Wohnung ohne wechselnde Dekorationen: Der Tulpenstrauss auf dem Esstisch im Frühling, die Sonnenblume in der Bodenvase zum Spätsommer oder die Handvoll Kastanien auf dem Fensterbrett im Herbst. Und nicht zuletzt die gemütliche Advents- und Weihnachtsgestaltung – all diese Kleinigkeiten sind den meisten Menschen in unserem Land unverzichtbar geworden. Doch über die Basics hinaus lässt sich mit wenig Mühe und zumeist mit nur geringem finanziellen Aufwand der Wohnbereich stilvoll und abwechslungsreich gestalten – und damit ein tolles Bild für Bewohner und Gäste gleichermassen schaffen.

Frische Farben im Frühling

Mit den ersten Sonnenstrahlen und den spriessenden Knospen erwacht fast immer der Wunsch, den Frühling auch in den Innenbereich zu holen. Neben dem bereits erwähnten Tulpen- oder Narzissenstrauss sowie dem beliebten Töpfchen Ostergras kann vor allem durch freundliche Farbtöne bei Tischdecken, Kissen und Läufern eine tolle Atmosphäre geschaffen werden. Ein frisches Apfelgrün, ein Sonnengelb – mit Accessoires in diesen Farben kommt die laue Frühlingsluft auch in die kleinsten Räume.

Besonders pfiffig: Im Rahmen des Frühjahrsputzes, bei dem ohnehin sehr oft die Gardinen abgenommen und gewaschen werden, könnten durchaus neue Vorhänge in leuchtenden Farben zum Einsatz kommen. Mit einer solchen Verwandlung wird ein völlig anderes Ambiente geschaffen – und die Vorfreude auf den baldigen Sommer geweckt.

Maritime Sommerdeko

Im Sommer ist es nett, den Tisch mit maritimen Accessoires zu dekorieren. Eine blaue Tischdecke – gern auch mit blauweissem Karomuster – wird ausgebreitet und darauf finden kleine Fischkutter, Muscheln vom letzten Strandurlaub und ein kleiner Dekostrandkorb Platz. Möglich ist auch, eine flache Schale oder ein Tablett zu verwenden und mit echtem Meeressand zu befüllen, in dem dann das Ensemble aus maritimen Dekorationselementen gestaltet wird.




Auch toll im Sommer: am Fenster angebrachte dünne Tücher, die sich leicht im Windzug bewegen und auf diese Weise ein Gefühl von Frische und Luftigkeit schaffen. Denkbar ist auch, zarte Stoffbänder an einem Tisch- oder Standventilator anzubinden und eine ähnliche Wirkung zu erzeugen.

Kommt der August, ist Sonnenblumenzeit. In einer entsprechend hohen Bodenvase machen sich die grossen gelb-schwarzen Blumen besonders gut und bringen gute Laune in die eigenen vier Wände.

Erntedank und Drachensteigen




Im Herbst ist seit einigen Jahren eine Entwicklung zu beobachten, die traurig macht: Das Erntedankfest gerät zunehmend in Vergessenheit. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, dass wir hierzulande in aller Regel täglich mit allem versorgt werden, was wir an Speis und Trank zum Leben brauchen. Hier ein wenig demütig zu sein und dem Wunder der Schöpfung nicht gleichgültig gegenüberzustehen, sondern für die Versorgung, die uns immer wieder zuteilwird, dankbar zu sein, stünde uns allen gut zu Gesicht. Insofern sollte das Erntedankfest wieder ein wichtiger Bestandteil im Jahreskreis werden. Wie wäre es also, zum Erntedanktag einen hübschen Korb mit Birnen, einem Kürbis und vielleicht auch einem Laib Brot auf den Tisch oder das Fensterbrett zu stellen?

Ebenfalls gehören zu einer gelungenen Herbstdeko gebastelte oder gekaufte Dekodrachen sowie auf einem Herbstspaziergang gesammelte Blätter in allen Formen und Farben. Getrocknet und glatt gepresst können sie vorsichtig mit Klebefilm an der Wand oder auch den Türen angebracht werden. Und wem das nicht genügen sollte, der findet im Handel oder einem guten Onlineshop sogar sogenannte „Windtattoos“, die an einer weissen Wand den stürmischen Herbst ins Zimmer holen: Auf ihnen ist ein Baum zu sehen, von dem gerade die Blätter weggepustet werden. Ob die hierbei zum Einsatz kommende Klebefolie allerdings schadenfrei wieder abgelöst werden kann, sollte im Vorfeld genau geprüft werden, denn eine solche Ausgestaltung hat ganz sicher nur eine sehr begrenze Halbwertzeit.






Advents- und Weihnachtsdeko. (Bild: Elena Schweitzer / Shutterstock.com)

Advents- und Weihnachtsdeko. (Bild: Elena Schweitzer / Shutterstock.com)

Klassisch und unverzichtbar: Advents- und Weihnachtsdeko

Mit dem ersten Advent werden in den allermeisten Wohnungen oder Häusern auch die dazu gehörenden Accessoires hervorgeholt. Gestecke, Kerzenständer, Lichterketten – das Angebot ist ebenso breit, wie die Vorlieben verschieden sind. Erlaubt ist, was gefällt, und was die Hauptbotschaft der Adventszeit und des Weihnachtsfestes nicht durch übertriebene Lichtilluminationen oder kitschigen Tand völlig in den Hintergrund treten lässt.




Nach vier Wochen Adventszeit gesellt sich am Weihnachtstag dann das Schmuckstück aller Schmuckstücke in Sachen Wohnraumdeko dazu: der Weihnachtsbaum. Je nach räumlichen Gegebenheiten und persönlichem Geschmack findet sich in den Zimmern die ganze Bandbreite von der kleinen pummeligen Fichte bis hin zur vier Meter fünfzig grossen Nordmanntanne.




Doch die winterliche Ausgestaltung einer Wohnung erschöpft sich keineswegs in weihnachtlichem Schmuck. Wandern Weihnachtbaum, Lichterketten und Krippe nach dem Dreikönigstag wieder in den Keller oder auf den Dachboden, bleibt noch eine ganze Menge Winter übrig, die bis zum Aufstellen des ersten Frühlingsgrüns überbrückt werden will. Hierfür sind kleine Dekoschneemänner oder auch Miniaturschlitten auf Tisch und Fensterbrett eine Möglichkeit, jahreszeitliche Stimmung zu erzeugen – oder auch schon ganz kühn das erste Töpfchen mit Frühblühern, womit alles wieder von vorn beginnt …

 

Oberstes Bild: © 3523studio – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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