Raumwunder fürs Kinderzimmer: So schaffen Sie mehr Platz für Ihre Kleinen

16.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Kinderzimmer
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Raumwunder fürs Kinderzimmer: So schaffen Sie mehr Platz für Ihre Kleinen
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In vielen Wohnungen ist das kleinste Zimmer als Kinderzimmer vorgesehen. Während dies den Kleinen selbst wenig ausmacht (vor allem wenn es gemütlich gestaltet wird), stellt es Eltern doch schnell vor ein Platzproblem. Wohin mit all den Spielsachen, der ständig wechselnden Kleidung, dem sich vermehrenden Stapel an Büchern und den vielen Kuscheltieren?

Eines ist unbestreitbar. Mit zunehmendem Alter nimmt der Besitz Ihrer Kleinen immer schneller zu. Gleichzeitig kommen häufiger Freunde zu Besuch und der Nachwuchs spielt mehr alleine – Unordnung ist vorprogrammiert.

Struktur ist deshalb ein zentrales Element, wenn es um die Gestaltung des Kinderzimmers geht. Nicht nur weil gerade kleinere Räume schnell unruhig wirken; auch weil Kinder einen Sinn für Ordnung dann entwickeln können, wenn sie früh genug angehalten sind, diese selbst herzustellen. Das wiederum geht nur, wenn sie in den eigenen vier Wänden die Gelegenheit dazu bekommen. Dazu bedarf es Stauraumes, der ausreichend und vor allem kindgerecht ist, so dass schon die Kleinsten bei der Beseitigung des selbst verursachten Chaos mithelfen können.

Mit ein wenig Fantasie und unseren Tipps schaffen Sie es im kleinsten Raum, all diese Anforderungen an Ordnungsmöglichkeiten im Kinderzimmer zu erfüllen. Allerdings: Je eher Sie sich von den Ansprüchen an vollkommene Übersicht verabschieden, den Sie an den Rest der Wohnung stellen, desto glücklicher werden Sie und Ihre Rasselbande. Viel wichtiger ist es, dass Ihre Liebsten selbstbestimmt aufräumen lernen – wenn dann mal etwas liegen bleibt oder an der falschen Stelle unterkommt, ist das halb so wild.




1. Planen Sie Stauraum so früh wie möglich ein

Am besten überlegen Sie schon vor dem Umzug, welche Platzwunder in Ihrem Kinderzimmer umgesetzt werden könnten. Dies gilt etwa für Einbauschränke, die eigentlich das Nonplusultra sind. Sie können die Schranktüren fantasievoll bemalen oder mit Tafelfarbe anstreichen; so wird die Fläche eine Kreativwerkstatt, während dahinter vieles Platz findet. Bei Räumen mit Schrägen sind auch Schiebetüren gut geeignet. Bei kleineren Kindern muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Türen gut gesichert sind, damit keine kleinen Kinderhände zwischen die Schiebeelemente geraten.

Auch selbst gebaute oder gekaufte Podeste sind ein wunderbares, multifunktionales Element fürs Kinderzimmer. Darauf findet ein Bett oder Sofa Platz, darunter lassen sich Schubkästen einbauen, die Bettzeug, Spielsachen und Krimskrams fassen. Kinder und vor allem Jugendliche lieben die abwechslungsreiche Raumlandschaft, die so entsteht – und stören sich im Gegensatz zu Erwachsenen überhaupt nicht an der nun etwas heruntergezogenen Deckenhöhe.

Wenn Sie vorzeitig planen, lässt sich das Podest mit dem gleichen Bodenbelag gestalten wie der Rest des Zimmers. Das verleiht dem Raum optische Einheitlichkeit. Aber auch ohne Podest kann der Platz unterm Bett hervorragend für Ausziehkästen genutzt werden. Viele Hersteller bieten auch direkt entsprechende Modelle mit Unterschubladen an. Selbst eingesetzte Innenfächer machen daraus den perfekten Platz für Bauklötze, Lego und anderes kleinteiliges Spielzeug, das sortiert werden will.






Kisten und Boxen sind optimale Einrichtungsmodule für Kinderzimmer. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)

Kisten und Boxen sind optimale Einrichtungsmodule für Kinderzimmer. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)

2. Boxen, Boxen, Boxen




Kisten und Boxen sind optimale Einrichtungsmodule für Kinderzimmer. Die Kleinen kommen gut an sie heran und können Stofftiere, Spielzeug und andere robuste Dinge einfach so hineinwerfen – natürlich thematisch ein bisschen sortiert. Wenn Kinder noch nicht lesen, können Sie die Spielzeuge abfotografieren und das Bild entweder auf die Box aufkleben oder laminieren und anhängen. Grosse Boxen stehen auf dem Boden, kleinere werden in offene Regale einsortiert. Die am häufigsten genutzten kommen auf die untersten Regalbretter in Reichweite der Kinderhände; alles andere verlagern Sie nach weiter oben. Kaufen Sie deshalb am besten schon für das Babyzimmer Regale mit ausreichender Tiefe in neutralen Farben – jene können Sie dann einfach weiterbenutzen.




3. Präsentieren und verstecken

Die Mischung macht’s: Kinder haben ihre Lieblingsstücke gern in Sichtweite – und ein zu aufgeräumtes Kinderzimmer wirkt steril und unbelebt. Gleichzeitig sind zu viele offene Unterbringungen unruhig und lassen einen schnell die Übersicht verlieren. Präsentieren Sie Lieblingsstücke gut sichtbar und wechseln Sie sie von Zeit zu Zeit aus. Auf einer Leiste in Kinderhöhe lassen sich die momentanen Lieblingsbücher schön aufreihen – auch antike Tellerregale, wie Sie sie auf Flohmärkten finden können, eignen sich hierfür prima.




An der Innenseite der Tür und an ungenutzten Wandflächen oder den Seitenteilen von Schränken können hängende Ordnungssysteme Platz finden. Sie fassen alles, was leicht und handlich ist. Auch hübsch: originelle Garderobenleisten, an denen bunte Säcke in verschiedenen Höhen Platz finden.

4. Der Klassiker: das Hochbett

Kinder lieben Hochbetten, selbst bei einer normalen Wandhöhe. Umso kuscheliger wird die Schlafstatt – und darunter findet sich Platz für Schreibtisch, Sofa oder Kommoden. Besonders beliebt sind Abenteuerbetten mit Themen wie „Piratenschiff“ oder „Prinzessinnenschloss“. Fragen Sie aber Ihre Kinder vor der Anschaffung. Nicht alle mögen den Gedanken, in luftiger Höhe zu schlafen. Seitlich an Hochbetten lassen sich dann noch hängende Aufbewahrungskörbe anbringen.

 

Oberstes Bild: © Photographee.eu – Shutterstock.com


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