Selbst gebastelte Adventskalender versüssen die Vorweihnachtszeit

23.10.2014 |  Von  |  Accessoires
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Selbst gebastelte Adventskalender versüssen die Vorweihnachtszeit
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Vorfreude ist die schönste Freude. Die Hauptsaison der Vorfreude fällt in den Dezember. In diesem Monat beginnen alle Kinder (und auch manche Erwachsene), die Tage bis Weihnachten zu zählen. Um ihnen das Warten zu versüssen und die Zeit angenehm sichtbar verstreichen zu lassen, ist der Adventskalender erfunden worden. Jeden Tag ein Törchen – am 24. Dezember das grösste. Im letzten Monat des Jahres stellt der Adventskalender bis Heiligabend den Wohnungsmittelpunkt dar.

Der Adventskalender ist eine ursprünglich lutherische Sitte gewesen und wurde erst im 19. Jahrhundert verbreitet. Heute findet man die dekorativen Zeitzähler in der gesamten Christenwelt. Anderthalb Jahrhunderte Adventskalendergeschichte haben unzählige kunstvolle bis kuriose Ideen hervorgebracht, wie das süsse Kalendarium zu gestalten sei. Ein ganzer Gewerbezweig ist entstanden, der schon im Sommer für den Winter sorgt. Der schönste Adventskalender aber ist der selbst gebaute. Hier ein paar Anregungen.

Adventskalender für Nichtbastler

Wussten Sie schon, dass Schokolade schön macht? Mit dieser Hintergrundinformation können Sie sich ab dem 1. Dezember mit dem besten Gewissen Ihrem Adventskalender nähern. Die Adventskalender-Industrie produziert eine unerschöpfliche Bilderflut von nostalgischen, lustigen und kuriosen Papierkalendern, hinter deren Türchen die in Formen gepresste Schokolade schlummert. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Kind sich vor dem Frühstück an den süssen Vorweihnachtsboten die Zähne verdirbt, können Sie tiefer in die Tasche greifen und beispielsweise einen mit Spielzeugen gefüllten Kalender erwerben. Oder Sie basteln und füllen selbst. Dann haben Sie den Diätplan der Adventskalender-Benutzer selbst in der Hand.

Willkommen im Bastelland

Sie haben sich dafür entschieden, selbst kreativ zu werden. Gut. Sie haben eine Schere, Sie haben Alleskleber. Sie sind im Besitz von Nadel und Faden. Grössere Applikationen können Sie mit der Heissklebepistole exakt und schnell aufbringen. Ideen für Adventskalender sind so zahlreich wie die Hände, die sich in der Vorweihnachtszeit der Disziplin Adventskalenderbasteln widmen. Ein Klick in die Google-Bildersuche unter dem Stichwort Adventskalender stellt Sie vor ein unendliches Panorama gelungener und weniger gelungener Versuche.




Papierboxen

Fangen wir mit einer Kreation an, die Kindern ebenso Spass machen wird wie Erwachsenen. Besorgen Sie sich 24 kleine, möglichst quadratische Blanko-Papierboxen. So etwas bekommen Sie für wenig Geld im Internet. Besorgen Sie sich Poster-Strips, mit denen Sie die Boxen fertig gestaltet an die Wand heften werden. Apropos Gestaltung: Besorgen Sie sich … Nun, hier hört die Anleitung auf – denn wie Sie die 24 Vorderseiten der Boxen gestalten, liegt in Ihrer kreativen Hand. Sie können zeichnen, stempeln, collagieren, schreiben, klecksen, malen. Wenn Sie ein begabter Innenarchitekt sind, der das Gesamtwerk im Auge behält, versuchen Sie Ihre Komposition zu vereinheitlichen. Der einzige Nachteil: Weihnachten müssen Sie sich von diesem tollen Wandschmuck wieder trennen.

Wäscheklammern

Gehören Sie zu den schweren Fällen von „letzter Drücker“? Die Zeit drängt, der Kalender muss in zwei Tagen fertig sein? – Kein Problem. Sie brauchen Wäscheklammern, Sie brauchen Washi-Tape. Ein Brett. Weisse Farbe. Geschenk- oder Packpapier und Geschenkband. Sie streichen das Brett mit der weissen Farbe an. Während es trocknet, nehmen Sie sich die (am besten weissen und roten) Wäscheklammern vor. Bekleben Sie sie mit dem Tape.




Das Washi-Tape (schmales japanisches Reispapier auf Rollen) kann einfach gerissen werden und lässt sich perfekt faltenfrei applizieren. Gestalten Sie die Klammervorderseiten in verschiedenen Designs. Kleben Sie die Klammern mit der Heissklebepistole auf das getrocknete Brett. Jetzt kommt die Hauptarbeit: Packen Sie kleine Adventsgeschenke und verschnüren Sie sie mit dekorativem Band. Und denken Sie beim Füllen daran, dass zuckerfreier Genuss kein Problem ist, weil es genug Alternativen zum Zucker gibt. Wir können selbst in der Vorweihnachtszeit an die Gesundheit denken. Dazu zählt auch, sich keinen Stress zu machen: Besorgen Sie sich vorgestanzte Zahlen für die Bezifferung, wenn auf Ihre Handschrift kein Verlass ist.

Nadel und Faden




Eine klassische Variante des Adventskalenders ist die Adventsgirlande. Für diese dekorative Form der vorweihnachtlichen täglichen Beglückung stellen Sie aus rotem Filz 24 Säckchen her. Schneiden Sie 24 Filzstreifen à 7,5 mal 20 Zentimeter und legen Sie sie doppelt. Jetzt zusammennähen. Auf jedes Säckchen wird ein goldener Pappstern mit der Ziffer des Tages geklebt. Binden Sie die Überraschungstaschen mit einer dekorativen Schnur zusammen. Ach ja: Das Füllen nicht vergessen. Die Säckchen werden an einem langen künstlichen Tannenzweig befestigt und winden sich mit ihm um das Treppengeländer. Diese süsse Begrünung wird Kinder und Erwachsene begeistern und trägt ganz nebenbei zur Verschönerung der Treppen im Haus bei.

Bilderalbum




Wollen Sie wirklich sehen, wozu Menschen fähig sind? Wollen Sie sich davon überzeugen, dass weder Erfindergeist, Kreativität, Witz, geniale Idee noch die Fähigkeit zur Altmaterialverwertung ausgestorben sind? – Dann geben Sie bei der Google-Bildersuche das Stichwort „Adventskalender“ ein. Nach dieser Leistungsschau menschlicher Schaffenskraft muss einen das Do-it-yourself-Fieber packen. Legen Sie los. Noch ist Zeit.

Füllung




Vielfältig sind Stil, Farben, Material von Adventskalendern. Vielfältig kann die Füllung sein. Fotos, Gedichte, Sinnsprüche, kleine symbolische Geschenke, liebevolle Mini-Beiträge zum Hobby des Beschenkten, Gutscheine, Glücksbringer oder am besten eine abwechslungsreiche Mischung aus allem. Und vergessen Sie zwischendurch die Schokolade nicht!

 

Oberstes Bild: © FooTToo – Shutterstock.com


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