Tradition und Style: das bestickte Hirtenhemd

19.06.2017 |  Von  |  Publi-Artikel
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Tradition und Style: das bestickte Hirtenhemd
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Überall in der Schweiz gut bekannt ist das um 1800 entstandene Hirthemd. Nicht nur Trachtler tragen das traditionelle Hirtenhemd ohne Kragen, das es mit offenen Ärmelabschlüssen, aber auch mit knöpfbaren Manschetten gibt.

War es früher der männlichen Trachtenmode des Alpenlandes vorbehalten, so wird das Hirtenhemd heute mit Begeisterung auch von Frauen, Kids und Teens getragen.

Der legere und unkomplizierte Schnitt machen das Hirthemd zu einem luftigen und vielseitig kombinierbaren Freizeitbegleiter. Meist sind Hirthemden weiss, aber Grün und Royalblau gelten ebenfalls als Traditionsfarben, in manchen Regionen auch Schwarz. Seinen besonderen Charme erhält das Hirthemd durch die volkstümliche Stickerei, die nach bekannten Motiven oder eigenen Ideen sehr individuell ausfallen kann.


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So wird das Hirtenhemd zum edlen Einzelstück

Es gibt beim Hirthemd keine „Pflicht“ zu einer der erwähnten Farben – jeder kann sein eigenes Hirthemd kreieren und nähen lassen. Es ist eine Frage des persönlichen Stils und inwieweit die Heimatverbundenheit eine Rolle spielt. Natürlich können auch Nichtschweizer Gefallen am Hirtenhemd finden und es nach ihrem Geschmack gestalten lassen. Mit oder ohne Kapuze, mit Rundhals oder V-Ausschnitt? – Das gilt es neben der Farbwahl zu entscheiden. Fertige Hirtenhemden aus reiner Baumwolle sind einlaufvorbehandelt und in den Grössen S bis XXL erhältlich. Für Kinder zwischen zwei und 14 Jahren sind die Grössen 1 bis 4 massgeblich. Seinen typisch folkloristischen Look erhält das Hirtenhemd durch die Stickerei, die entweder augenfällig über der Brust platziert oder dezent am Saum, an den Schultern oder den Ärmeln untergebracht werden kann. Auch die Kapuze bietet Platz für kreative Stickereien.

Typische Motive für Stickereien auf dem Hirtenhemd

Der Klassiker sind Alpenblumen in Gelb, Rot und Blau – wie Alpenrose, Enzian oder Edelweiss. Die liebevoll ausgestickten Motive werden immer wieder anders komponiert, beispielsweise als Girlande, Blütenkranz oder Bouquet. Das Arrangement variiert ebenfalls: Mal kommt die unverkennbare hellbraune Schweizer Kuh hinzu oder das Schwyzer Wappen. Es ist ebenso möglich, das Hirthemd mit dem Stadtwappen oder dem des Trachtenvereins zu besticken. Wer im Besitz eines solchen ist, möchte eventuell sein Familienwappen auf seinem Hirthemd tragen. Grundsätzlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wie üppig oder zurückhaltend das Hirtenhemd bestickt wird. Manchem reicht ein Monogramm am Saum, andere lieben die breiten Bordüren aus Blumen, die den V-Ausschnitt des Hirtenhemdes umrahmen.


Ein Edelweiss ist ein klassisches Motiv für ein Hirthemd. (Bild: © Totajla - shutterstock.com)

Ein Edelweiss ist ein klassisches Motiv für ein Hirthemd. (Bild: © Totajla – shutterstock.com)


Es kommt natürlich auch immer auf den Anlass an, zu dem das Hirthemd getragen wird. Wer sich aufmacht, um an traditionellen Events wie dem Küssnachter Klausjagen, an Volks- und Schützenfesten teilzunehmen, zeigt sich gern in voller Pracht in einem Hirthemd mit auffallend schöner Stickerei. Menschen, die beispielsweise in kreativen Berufen im lässigen Hirthemd am Arbeitsplatz erscheinen, wählen meist die dezente Variante mit Wappen oder Initialen. Häufig werden auch Logos oder Firmenschriftzüge auf das Hirtenhemd gestickt, wenn es in bestimmten Branchen wie der Gastronomie als Berufskleidung dient. Manche lassen sich auch ihren Namen aufs Hirthemd sticken, damit andere sie ansprechen. Ein solches Hirtenhemd-Modell eignet sich auch hervorragend als Geschenk.



Individuell bestickte Hirtenhemden verschenken

Kleidung zu verschenken, setzt natürlich immer voraus, die Person gut zu kennen, die das Präsent anziehen soll. Bei einem Hirthemd muss das nicht so eng gesehen werden, denn ähnlich wie bei speziell bedruckten oder personalisierten T-Shirts kann es sich bei einem bestickten Hirtenhemd um einen Gag handeln – etwa zu einem runden Geburtstag oder einem Jubiläum. Wie das Ereignis in gestickter Form gebührend gewürdigt wird, ist eine Frage des Einfallsreichtums. Als Geschenk für den beliebten Chef eignet sich das Hirtenhemd ebenso wie als Dankeschön für einen erfolgreichen Trainer oder als typisch Schweizer Willkommensgruss für einen Neuankömmling im Job oder Verein.

 

Oberstes Bild: © Kzenon – shutterstock.com

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