Umstellung auf Winterzeit: Müdigkeit führt zu Fehlern und Arbeitsunfällen

26.10.2018 |  Von  |  News, Schlafzimmer
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Umstellung auf Winterzeit: Müdigkeit führt zu Fehlern und Arbeitsunfällen
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Entspannt und in Ruhe einschlafen. Das gelingt längst nicht jedem. Das Problem: Wer schlecht schläft und deshalb müde zur Arbeit kommt, ist unkonzentrierter und somit anfällig für Fehler. Das Risiko eines Arbeitsunfalls steigt – egal, ob am Steuer eines Fahrzeugs, in der Produktion, auf der Baustelle oder im Büro.

Bei der Umstellung der Uhr von Sommer- auf Winterzeit oder umgedreht ist es für manche eine Herausforderung, nachts Erholung zu finden. „Wer gut schläft, bei dem können sich Körper und Geist vollständig regenerieren. Das sorgt nicht nur am Arbeitsplatz für mehr Leistungsfähigkeit“, sagt Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland. Wer Probleme mit dem Zubettgehen hat, der sollte zunächst seine allabendlichen Gewohnheiten prüfen.

Alkohol und Anstrengung vor dem Schlafen vermeiden

So können Rituale wie ein Spaziergang oder das Lesen eines Buchs sowie ein regelmässiger Schlafrhythmus helfen. Allzu anstrengender Sport kurz vor der Nachtruhe und zu viel Alkohol sind dagegen nicht förderlich. Negativen Einfluss hat Licht mit hohem Blauanteil von Fernseher, Tablet oder Smartphone. Denn dieses hemmt das Hormon Melatonin und kann das Einschlafen erschweren. Wer vor dem Zubettgehen dennoch nicht vom Smartphone loskommt, kann durch bestimmte Apps den blauen Farbanteil des Displaylichts herausfiltern. Der Bildschirm wirkt dann eher orangefarben.



Schlafzyklen beachten

Erholsamen Schlaf definiert die Expertin als eine ungestörte Abfolge verschiedener Stadien. Ein Schlafzyklus beträgt etwa 90 Minuten und besteht aus fünf Stadien. In den ersten beiden Stadien sinkt der Mensch von leichtem Traumschlaf jeweils in den besonders erholsamen Tiefschlaf. In den letzten Stadien eines Schlafzyklus‘ überwiegt der leichte Traumschlaf. Bei einer durchschnittlichen Nachtruhe von ungefähr acht Stunden kommt man also auf mindestens fünf Zyklen. Wer am Ende eines Schlafzyklus‘ aufwacht, ist besonders erholt. „Nach siebeneinhalb Stunden wären exakt fünf Schlafzyklen beendet. Dementsprechend sollte nach Möglichkeit auch der Wecker gestellt werden“, so Schramm.

 

Quelle (Text + Grafik): TÜV Rheinland
Titelbild: wavebreakmedia – shutterstock.com

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