9 hilfreiche Einrichtungstipps für den Flur

03.04.2014 |  Von  |  Allgemein
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9 hilfreiche Einrichtungstipps für den Flur
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Der Flur ist neben dem Vorgarten, sofern vorhanden, das erste Element der Wohnung oder des Hauses, das Gäste und Bewohner in Augenschein nehmen dürfen. Das ist Segen und Fluch zugleich, denn die meisten Flure sind eher klein, haben im Regelfall keine Fenster und sind meist noch recht schlauchartig geschnitten. Damit der Eingangsbereich dennoch zum optischen Hit wird, helfen diese Einrichtungstipps.

1. Das perfekte Mobiliar finden



Selbst die schönsten Räume wirken nicht sonderlich ansprechend, wenn die Möbel einfach nicht die nötige Qualität und Klasse hergeben. Im Gegenzug können aber selbst kleine und eigentlich wenig aufregende Räume mit den hierfür passenden Einrichtungsgegenständen gehörig aufgepeppt werden. Im Flur punkten schöne Kommoden, die dank ihrer Fächer nicht nur funktionell, sondern meist auch ziemlich platzsparend sind. Schöne Möbelstücke aus Holz, in hellen Farben oder in antiker Aufmachung sorgen auch im Flur für das gewisse Etwas und schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Ein stilvoller Garderoben- und Jackenständer kann zum Blickfang werden, wenn er etwas extravaganter ausfällt und zugleich aus hochwertiger Produktion stammt.

2. Den richtigen Spiegel finden

Egal, wie klein oder gross der Flur ist, ein Spiegel ist nahezu immer ein Must-Have. Grosse Spiegel, in Augenhöhe angebracht, schaffen mehr Licht und Weite. Taktisch gut platziert, gegenüber von Türen oder Fenstern von anderen Räumen, fängt ein Spiegel das Licht ein und gibt dieses an den Flur zurück. Dieser Trick funktioniert übrigens auch mit Lampen oder Kerzen, die vor oder über dem Spiegel positioniert werden können.

Ein Schuhschrank lohnt sich immer. (Bild: Andre Bonn / Fotolia.com)

Ein Schuhschrank lohnt sich immer. (Bild: Andre Bonn / Fotolia.com)




3. Ein Schuhschrank lohnt sich immer

Damit die Schuhe sich nicht unordentlich im Flur stapeln oder gut sichtbar auf notdürftig hergerichteten Ablagen stehen, lohnt sich ein schöner Schuhschrank. Schuhschränke mit einer geringen Tiefe sind sehr gut für schmale Eingangsbereiche geeignet, in grösseren Räumen kann auch ein etwas geräumigeres Modell mit mehr Höhe, Tiefe und/oder Breite gewählt werden. Die Schuhschränke nehmen so meist nicht viel Platz weg und bieten genügend Stauraum für alle Schuhe. Auf der Oberseite kann das Möbelstück mit schönen Accessoires verziert werden.

4. Alles hat seinen Platz

Da die Fläche begrenzt ist, sollte alles genau seinen Platz haben, egal ob Wandhaken, Schuhschränke, Kommoden oder Ablagen. Gebrauchsgegenstände, die direkt im Flur abgelegt oder aufgenommen werden, sollten gut auffindbar und leicht zu merken verstaut werden. Dadurch wird Ordnung geschaffen und signalisiert, wodurch der Flur automatisch auch ein wenig grösser wirkt. Muss es einmal schnell gehen, werden die Gebrauchsgegenstände zudem direkt wiedergefunden, ohne erst hektisch danach suchen zu müssen.

5. Keine Nische bleibt ungenutzt



Besonders in Altbauten finden sich im Flur viele Nischen und Ecken, die zwar den Raum etwas vergrössern, für herkömmliche Möbel aber schlicht zu klein sind. Mit etwas kreativem Feingefühl können auch kleine Ecken ausgenutzt werden. Niedrige Rollcontainer oder Wandboards mit perfekten Massen bieten sich hier an. Notfalls wird die Nische einfach mit einigen Haken versehen und kann zum Aufhängen von Accessoires, Jacken oder anderen kleinen Gegenständen dienen. Diese Nischen nicht zu nutzen, wäre reine Verschwendung, zumal sie eine gewisse Magie und viel Charakter versprühen können.

6. Hochwertiges Mobiliar punktet

Da der Flur relativ klein ist, fällt die Qualität der Möbel direkt ins Auge. Eine hohe Verarbeitung und schöne Materialien fallen durch die geringe Distanz von Person zu Möbel direkt auf. Auch wenn ein Flur im Regelfall nicht durch klassischen Tageslichteinfall beleuchtet wird, können Möbel mit schlechter Qualität oder minderwertigen Materialien schnell identifiziert werden. Hochwertige Möbelstücke und schicke Accessoires kreieren ein Gefühl von Eleganz und herausragender Qualität.

7. Abgesetzte Farbe im unteren Bereich?

Das kann Sinn machen, wenn häufig Fahrräder oder Kinderwägen durch den Flur transportiert werden. Schrammen sind dann langfristig kaum zu vermeiden, bei hellen Wandfarben fallen diese besonders stark ins Auge. Durch eine abgesetzte Farbe im unteren Bereich sind derartige Verschmutzungen zumindest nicht direkt zu erkennen. Auch eine Vertäfelung durch eine stabile Tapete aus Glasfaser oder mit Edelstahlplatten kann Sinn machen – besonders im Eigenheim oder der Eigentumswohnung.

8. Helle Farben schaffen Grösse und Weite



Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse, die in Fluren üblicherweise vorherrschen, muss auf andere Weise Helligkeit geschaffen werden. Dafür dienen logischerweise Lampen (oder Spiegel), aber auch helle Wandfarben und helles Mobiliar schaffen viel Weite und vertreiben den düsteren Eindruck, der leider in vielen Fluren anfänglich gezwungenermassen vorherrscht. Lampen mit hellem Gestell, leuchtende Accessoires und glatte, polierte Möbel erzeugen einen helleren Eindruck. Laminat auf dem Boden unterstützt diesen und ist zudem sehr einfach zu reinigen.

9. Ist der Flur schlauchig, wird Länge extra betont

Das klingt anfänglich zwar paradox, da der Flur damit gewissermassen noch „geschlauchter“ wirkt, ist aber durchaus effizient. Probleme, die nicht verhindert werden können, sollten daher einfach betont werden. Da sich die Schlauchform aus architektonischen Gründen nun einmal nicht verändern lässt, sollte sie mit längs verlegten Böden, langgezogenen Bildern und Mobiliar, das eher in die Breite als Tiefe geht, lieber unterstrichen werden. Dann wirkt die Form des Flures nicht gezwungen, sondern als wäre sie von Anfang an so geplant gewesen.



 

Oberstes Bild: © poligonchik / Fotolia.com



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