Ordnung halten leicht gemacht – mit guten Möbelkonzepten

26.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Ordnung halten leicht gemacht – mit guten Möbelkonzepten
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Im Fernsehen wohnen die Menschen fast immer in top-aufgeräumten Wohnungen. Alles glänzt und nichts liegt unordentlich herum. Weder findet sich auf dem Couchtisch neben leeren Gläsern und mehreren Milch- oder Wasserflecken ein halbzerknüllter Wust von Werbebeilagen der aktuellen Tageszeitung, noch liegt Kinderspielzeug auf dem ungesaugten Boden herum. In den eigenen vier Wänden sieht das oft ganz anders aus. Und wenn sich dann ungeplant Besuch ankündigt, beginnt das hektische Aufräumen …

„Ordnung ist das halbe Leben“, besagt ein altes Sprichwort. Doch nicht selten ist zwar der Wille da, die Umsetzung hingegen fällt alles andere als leicht. Denn wie soll Ordnung geschaffen (und auch gehalten) werden, wenn nur ungenügende Verstau- und Ablagemöglichkeiten vorhanden sind?



Ordnung halten im Wohn- und Esszimmer

Im Wohn- oder Esszimmer sind geschlossene Schränke oder Schrankelemente klar im Vorteil gegenüber offenen Regalen. So verschwindet viel Kleinkram hinter den Türen, der sonst lose und sichtbar herumliegen würde. Auch Schubkastenelemente eignen sich hervorragend zum Ordnung Halten und können beispielsweise durch Verwendung einer Besteckablage aus Kunststoff für eine ordentliche Sortierung von Kugelschreibern, Bleistiften, Büroklammern und vielen anderen Kleinigkeiten aus dem Homeoffice-Bereich gute Dienste leisten. Schreibgeräte und andere Schreibutensilien finden auf diese Weise eine neue Heimat und liegen nicht mehr überall herum.

Bei Wohnwänden finden sich oftmals viele offene Flächen. Gerade bei nicht allzu hochpreisigen Modellen sind statt Türelementen vielfach offene Bereiche eingearbeitet, die sich im Grunde nur zur Unterbringung von Büchern oder zum Aufstellen von Accessoires eignen. Sollen hier Kleingegenstände wie Medikamentenschachteln, Kartenspiele, Flaschenöffner oder Korkenzieher abgelegt werden, sieht es schnell unordentlich aus. Bei geschlossenen Schrankteilen verschwinden all diese Dinge hinter der Tür. Insofern sollte beim Neukauf einer Wohnwand auf viele Türteile und Schubladen geachtet werden. Und wer seiner alten Einrichtung mit vielen offenen Bereichen treu bleiben will, findet mit hübsch gestalteten Boxen, die sich in die Fächer stellen lassen, eine gute Alternative.

Ordnung halten im Flur



In der Diele steht die Unterbringung von Jacken, Mänteln und Schuhen im Vordergrund. Auch kleine Alltagsgegenstände wie die Autoschlüssel, ein Regenschirm, Schals und Mützen haben hier ihr Zuhause.



Sinnvoll ist daher eine gute Garderobenlösung, die die hier untergebrachten Kleidungsstücke ebenso praktisch wie ordentlich verstauen lässt. Bestens geeignet sind halb offene Flurgarderoben, die über eine kräftige Kleiderstange verfügen, welche durch zwei Seitenteile gehalten und mittels Blenden optisch verkleidet wird. Manche Modelle verfügen oberhalb der Kleiderstange noch über eine Hutablage, auf der sich nicht nur Melone und Zylinder unterbringen lassen, sondern auch die in unserer Zeit viel geläufigeren Kopfbedeckungen wie Base-Caps oder Strickmützen.

Ebenfalls wichtig im Flurbereich sind ein Schlüsselbrett sowie ein Wandregal oder eine kleinere Kommode, wo Geldbörse, Handy und Einkaufszettel abgelegt werden können. Ein Geheimtipp ist zudem die Anbringung einer kleinen Tafel, auf der kurze Hinweise für die anderen Familienmitglieder notiert werden können: Wo ist Papa gerade hingefahren? Wer bittet um Rückruf? Und wann war noch mal der Zahnarzttermin, der nicht vergessen werden darf?

Ordnung halten im Abstellraum

Abstellräume werden schnell zu Müllschluckern: Alles, was „erst mal“ nicht benötigt wird, wandert hierhin. Neben dem defekten Staubsauger, den man vielleicht noch reparieren könnte, und dem fast leeren Farbeimer vom letzten Renovieren finden sich im Abstellraum oft Werkzeuge aller Art, Gartengeräte, Grillkohle, Getränkekisten und vieles mehr. Um aus dieser Rumpelkammer einen ordentlichen Ort zu machen, lohnt es sich, folgende Tipps zu berücksichtigen:

Ordnung im Abstellraum. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)

Ordnung im Abstellraum. (Bild: Africa Studio / Shutterstock.com)




  • Alles genau inspizieren: Was defekt ist und vermutlich nie wieder zum Einsatz gelangen wird, kommt auf den Schrott. Raus damit!
  • Gleiches zu Gleichem sortieren: Werkzeuge gehören alle in eine gemeinsame Kiste. Lebensmittel werden – wie im Supermarkt – nach Verwendungszweck geordnet: Zucker und Mehl, Konservendosen und Gurkengläser, Bier und Limonade. Und Reinigungsmittel ebenso.
  • Schachteln und Dosen verwenden: Holzbehälter in verschiedenen Grössen oder auch Kunststoffdosen gibt es in allen möglichen Farben zu kaufen. Mit ihrer Hilfe lassen sich viele kleinere Gegenstände ordnen und platzsparend stapeln.
  • Auslagern: Was auch im Keller, auf dem Dachboden oder im Garten einen Platz finden kann, sollte dorthinwandern. So wird oft eine Menge zusätzlicher Stauraum gewonnen.

Die perfekte Ordnung gibt es nicht

Trotz aller Ordnungstipps, eines effektiven Stauraumkonzeptes und multifunktionaler Möbel mit Lagerflächen: Die perfekte Ordnung gibt es nicht. Das, was wir im Fernsehen präsentiert bekommen, ist nicht die Realität. Insbesondere wer mit Kindern lebt, weiss, dass so manche kühne Aufräumaktion das gleiche ergebnislose Unterfangen ist wie Schneefegen, solange es noch schneit. Insofern ist der Satz „Ordnung ist das halbe Leben“ wirklich weise, denn die andere Hälfte des Lebens sollten Liebe, Freude und Gelassenheit sein. Und letztlich nützt auch die ordentlichste Wohnung nichts, wenn die Atmosphäre nicht stimmt.




 

Oberstes Bild: © haveseen – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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