Der Nachttisch – mal ganz anders

24.07.2014 |  Von  |  Schlafzimmer
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Der Nachttisch – mal ganz anders
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Er ist ein altbekanntes und typisches Möbelstück – der Nachttisch. Und wie auch sonst im Leben, wenn etwas ständig da und vertraut ist, dann wird es manchmal auch ein wenig langweilig. Und wir kommen oft gar nicht auf die Idee, Dinge einmal ganz anders zu sehen und zu gestalten. Zumindest in Sachen Nachttisch können wir hier anregend Abhilfe schaffen.

Die typischen Nachttische sind oft schon so selbstverständlich geworden, dass sie kaum mehr auffallen. Auf den zweiten Blick besehen sind sie dann oft nicht sehr originell. Was tun? Weglassen – das wäre eine Option. Aber man hat immer etwas am Bett, was man dort auch abstellen oder ablegen möchte: Lampe, Brille, Wecker, Buch oder Taschentücher – wohin damit? So gilt es, Alternativen zu finden für den klassischen Nachttisch. Hierzu machen wir drei Vorschläge.

Erste Alternative sind Kisten oder Boxen, die je nach Design, Material und Accessoires wirkliche Hingucker sein können. Schöne Stücke finden sich etwa auf dem Flohmarkt, im Designgeschäft oder gar im Baumarkt – wie etwa ein stylischer Alukoffer. Da passt viel rein wie etwa Fotos, CDs und Bücher, so dass Ordnung herrscht. Zu manchen Möbeln, aus Holz etwa, macht sich Aluminium als Kontrast ganz hervorragend.




Wenn man im Schlafzimmer noch andere Boxen verwendet, sollten diese mit der Box am Bett als Gruppe harmonieren. Natürlich können sie auch variieren, aber ein völliger Stilmix wirkt meist doch zu unruhig. Verschiedene Grössen wirken aber sehr gut. Mit der grössten Box sollte man beginnen, meist ergeben sich die richtigen Plätze für die kleineren Verwandten wie von selbst. Experimente mit Accessoires können reizvoll sein: Sind die Boxen ein stimmiges Arrangement, kann etwa eine Lampe darauf eine ganz andere Wirkung erzeugen.




Als zweite Alternativen dient ein Arrangement aus Beistelltischen. Wenn diese im ähnlichen Stil gehalten sind, können sie sich in Grösse und Statur gerne kontrastreich unterscheiden. Durch entsprechende Accessoires kann man dann das Verbindende verstärken und betonen. Statt einem Beistelltisch kann man auch einen Hocker dazustellen. Hocker sind wegen ihrer Vielseitigkeit angesagt: Kurz mal sitzen, etwas abstellen, drauf steigen und so mal kurz auf den Kleiderschrank langen können – als Mitglied in einem Nachttisch-Ensemble also durchaus auch geeignet.

Zwei Möbelstücke bieten auch mehr Ablageplatz. Natürlich hängt das Ganze von der Grösse des Schlafzimmers ab. Es sollte genug Platz bieten, damit es nicht überfrachtet wirkt. Genauso wichtig ist, dass man gut ins und aus dem Bett kommt; oder auch an das Fenster, um die Vorhänge zu bewegen. Wer ein sehr niedriges Bett hat und dazu zwei höhere Möbelstücke als Nachttische, der kann auch einmal zur Dekoration ein passendes Bild sehr niedrig aufhängen, um optisch einen ergänzenden Effekt zu erzielen.






Kombination aus Stuhl und Hocker. (Bild: Nielskliim / Shutterstock.com)

Kombination aus Stuhl und Hocker. (Bild: Nielskliim / Shutterstock.com)





Die dritte und letzte Variante, die Idee des Nachttisches wieder neu zu beleben, ist eine Kombination aus Stuhl und Hocker. Der Reiz der hier vorgestellten Variationen beruht auf Stilbruch und Zweckentfremdung. Wenn ein Stuhl oder Hocker auch noch höhenverstellbar ist, bieten sich variable Möglichkeiten. Auch das Design ist wählbar und hängt ab von den restlichen Möbeln: Entweder nimmt man den Grundlook auf und setzt diesen im Nachttischduo fort. Wenn man aber hier schon Ungewöhnliches tut, kann man auch konsequent einen völlig anderen Style wählen.




Mit der Höhe spielen ist optisch reizvoll. Daher können gerne verstellbare Hocker zum Einsatz kommen. Es lassen sich so auch thematische Aussagen formulieren: Stellt man an den Werktagen den Wecker auf Parterre, um ihn gut sehen und erreichen zu können, ist der hohe Hocker des Weckers Wochenendplatz; aus den Augen – aus dem Sinn. Auch bei dieser Kombination kann man optisch mit niedriger Wanddekoration oder einer tief hängenden Leuchte schöne räumliche Effekte erzielen. Die Hängeleuchte ist, natürlich möglichst vom Bett aus schaltbar, überhaupt eine tolle Alternative zu all den Steh- und Nachttischlampen, die man entweder nicht mehr sehen mag, oder die auch gerne mal umfallen.

Wer jetzt Lust bekommen hat und auch Mut zu ungewöhnlichen Arrangements, der kann sich auf die Suche machen nach ungewöhnlichen Stücken. Hier bietet sich der Flohmarkt an. Vielleicht hat auch der eigene Keller oder der Dachboden ein schrilles Stück zu bieten. Hier wollte man doch sowieso längst mal entrümpeln. Aber auch Metallkoffer, Teekisten oder Blechbehälter können für eine Art Industrielook sorgen. Mit dem grössten Stück beginnend, kann man noch Anderes ergänzend dazustellen. Und wer die Lichtfrage, also Steh- oder Hängelampe, als erstes beantwortet, gibt damit auch schon eine gestalterische Vorlage. Nur Mut, denn Mut wird auch hier belohnt.

 

Oberstes Bild: © Bacho – Shutterstock.com


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