Eine Bar ansprechend ausleuchten – So wird´s gemacht

18.11.2014 |  Von  |  Bar
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Eine Bar ansprechend ausleuchten – So wird´s gemacht
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Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Bar mit grellem Neonlicht im Miami-Florida-Look die Gäste angelockt hat. Der anspruchsvolle Kunde möchte mehr als nur einen Ort, an dem er Cocktails und andere Getränke verköstigen kann. Er möchte Ambiente und eine entspannte Atmosphäre, die zum ausgiebigen Verweilen einlädt. Doch wie erzielt man eine solche Wirkung?

Das Zeitalter der LED-Beleuchtung ist längst auch in der Gastronomie angekommen. Die stromsparenden Lichtquellen lassen sich wunderbar flexibel einsetzen und schonen dabei zusätzlich den Geldbeutel in Bezug auf die Nebenkosten eines Barbesitzers. Lesen Sie hier unsere Tipps, wie man eine Bar ansprechend ausleuchtet.



Der Eingangsbereich – Einladend, statt auffordernd

Geht man in geselliger Runde durch ein belebtes Stadtviertel, entscheidet man sich für eine bestimmte Bar anhand des äusseren Erscheinungsbildes. Ob ein Gast nun tatsächlich eintritt oder nicht, entscheidet sich dadurch, wie man die Bar nach aussen hin darstellt. Früher galt die Faustregel, je auffälliger, desto besser, doch in der heutigen Zeit wirken eine auffordernde Beleuchtung und die übermässige Bewerbung des Eingangsbereiches eines Lokals eher abschreckend. Hier ist es die Aufgabe des Gaststättenbetreibers, für eine einladende Beleuchtung zu sorgen, welche sich beispielsweise mit LED-Spots realisieren lässt, die in den Boden eingelassen wurden. So leuchtet man Sträucher und Bäume von unten aus und schafft ein ansprechendes Gesamtbild.

Der Gastraum – Wie beleuchtet man ihn richtig?

Die Gastronomie lebt von der Zufriedenheit der Gäste. Es bringt nichts, wenn ein Gast einmal in einem Lokal war und danach nicht mehr wiederkommt. Zusätzlich zu den Speisen und Getränken muss das Ambiente ausgewogen und einladend sein. Grelles Licht und direkte Lichtquellen sind zu vermeiden, weshalb sich die indirekte Beleuchtung in weiten Teilen der Bars und Kneipen einen Platz gesichert hat. Hierbei legt man vor allem Wert auf Akzente mit gleichzeitiger Lichtwirkung für die Räumlichkeiten.





Die Gastronomie lebt von der Zufriedenheit der Gäste. (Bild: fottoo-Goodluz / Shutterstock.com)

Die Gastronomie lebt von der Zufriedenheit der Gäste. (Bild: fottoo-Goodluz / Shutterstock.com)

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für indirekte LED Beleuchtung?



Der Fantasie sind hier prinzipiell keine Grenzen gesetzt, doch trotzdem gibt es einige No Go´s, die man auf jeden Fall beachten sollte. Die indirekte Beleuchtung ist bestens geeignet für den Betrieb an Stellen, auf die der Gast grundsätzlich keinen direkten Blick werfen kann. Dies kann beispielsweise hinter einem Spiegel, einem Bild oder einem Möbelstück sein, aber auch direkt unterhalb der Theke, versteckt hinter einem Handlauf, hinter der Deckenverkleidung oder um einen Türrahmen herum. Platziert man die LEDs in Form von Einzelelementen oder als Kette geschickt im Raum, sieht man zwar den Schein, aber nicht die Quelle, was hier das oberste Ziel sein soll. Eine gute Bar hat immer eine grosse Auswahl an alkoholischen, aber auch nichtalkoholischen Getränken. Die Zutaten für einen leckeren Cocktail eignen sich hervorragend, um im hinteren Bereich einer Theke als Deko-Objekte zu fungieren, da die Flaschen meist in verspielten Designs ausgeliefert werden. Die indirekte LED-Beleuchtung bietet sich nun dafür an, einzelne Fächer mit unterschiedlichen Farben zu füllen, was für jeden Gast ein absoluter Hingucker sein wird.



Wie bereits angesprochen, gibt es allerdings auch No Go´s bei der Beleuchtung einer Bar. Achten Sie zunächst darauf, dass Sie nicht zu viele Lichtquellen im Raum verteilen, denn weniger ist manchmal mehr. Ebenso gilt es, eine zu grosse Farbvielfalt zu vermeiden, da dies nur für nicht gewollte Unruhe sorgt. Entscheiden Sie sich lieber für einen straighten Look aus zwei bis vier Farben, der sich in den verschiedenen Räumen wiederholt und so für ein stimmiges Bild sorgt. Manche LEDs bieten eine Farbwechselfunktion an. Auch hiermit sollte man möglichst sparsam umgehen. Gezielt gesetzt, mag dies ein schöner Effekt sein, doch wenn die ganze Bar ständig blinkt und ihre Farbe wechselt, wirkt dies eher wie ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzielen und nicht wie ein gewolltes Beleuchtungskonzept.

Welche LED-Elemente gibt es und wie kann ich diese verwenden?

LEDs gibt es in nahezu jeder Form und Grösse. Wer es flexibel mag, kann einzelne Lichtquellen gezielt einsetzen. Teilweise wurden die kleinen Lichter aber auch bereits in eine bestimmte Form eingebaut bzw. in diversen Skulpturen verwendet. So findet man in einschlägigen Shops reichlich Zubehör für eine Bar. Darunter Folgende:

  • Tische mit Glasplatten, die von unten mit LEDs beleuchtet werden und bei jedem Abstellen eines Glases die Farbe wechseln
  • Sektgläser, die beim Eingiessen plötzlich wie aus dem Nichts beleuchtet werden
  • Grosse Kunststoffwürfel in Eiswürfeloptik, die von innen heraus mit blauen LEDs beleuchtet sind
  • Skulpturen wie überdimensional grosse Gummibären, Palmen, Kakteen, Fahrzeuge, Schilder, Wegweiser und vieles mehr, die ebenfalls entsprechend ausgeleuchtet werden können

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Beleuchtung auf einen einheitlichen Stil, orientieren Sie sich an dem, was dem Kunden gefallen wird und halten Sie das richtige Mass. Mit diesen Tipps wird Ihre Bar sicherlich zu einem Ort, an den jeder Gast gerne zurückkehrt.




 

Oberstes Bild: © hxdbzxy – Shutterstock.com



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